Protokolle

Protokoll – 27.06.12, Rüsselsheim (Zweisprachige Veranstaltungen)

Wir durften in der Runde neue Kolleginnen begrüßen: Frau Angelika Graf aus Zwingenberg, die Bibliothek ist neu im AKKJ.

Zweisprachige Veranstaltungen:

Seit 10 Jahren bietet Neu-Isenburg zweisprachige Veranstaltungen an. Es werden jeweils die Länder vorgestellt, dazu gibt es Spezialitäten aus jedem Land z.B. Scones aus England. 2-3 Mal im Jahr findet so eine Veranstaltung für Kinder zwischen 4 und 8 Jahre statt. Die Vorleser werden persönlich angesprochen. Mit dabei waren schon Kuba, Israel, Türkei, Russland, England, Chile uvm.
Im Kindergarten und den Grundschulen wird Werbung gemacht, mit dabei sind immer ca. 10-20 Kinder.

Zu den Flörsheimer Veranstaltungen kommen immer nur wenige Kinder, ansonsten sind die Ideen ähnlich wie in Neu-Isenburg. Die Bibliothek hofft auf neue Anregungen aus dem Kreis.

In Darmstadt gibt es jeden Samstag um 11.00 Uhr eine Vorlesestunde ab 4 Jahre, 4-5 Mal im Jahr wird sie zweisprachig angeboten. Wichtig ist hier wieder der pers. Kontakt der Lesepaten! In kurzen Abschnitten wird hier abwechselnd dt/jeweilige Sprache gelesen. Mit allen Vorlesern trifft sich die Kinderbibliothek einmal im Jahr zu Terminvergabe. Kontakte werden u.a. über den Kulturverein gepflegt. Mit dabei waren schon: Spanier, Griechen, Italiener, Polen, Türken usw. es wurden für alle Vorleser Kriterien ausgearbeitet.

In Oberursel werden ebenfalls zweisprachige Veranstaltungen angeboten, allerdings kommen auch hier oft weniger Kinder als zu den „normalen“ Lesungen. Gut angenommen wurde eine engl. in der Weihnachtszeit mit engl. Weihnachtsliedern.

In Hattersheim hilft die Ausländerbeauftragte mit, Vorleser zu finden. In der Interkulturellen Woche werden in den Schulen und der Bücherei Fremdsprachige Lesungen angeboten.

In Bad Homburg bietet jeden 4. Donnerstag im Monat eine Amerikanerin engl-sprachige Vorlesestd. an. Zum Bilderbuch wird gebastelt.

Und in Rüsselsheim gibt es Vorlaufskursangebote. Migranten können sich Bilderbuchtipps u. mehr bei Fortbildungen holen. Samstags wird regelmäßig für alle vorgelesen.

Ehrenamt:

Da Vorlesestunden oft durch Ehrenamtliche Lesepaten betreut werden, wurde anschließend zum vorherigen Thema über die ehrenamtliche Arbeit diskutiert. Hier einige Auszüge:

„Ehrenamtliche sind oft nicht zuverlässig, nicht jeder der ein Buch gelesen hat, weiß wie eine Bibliothek funktioniert!“

„Nur Vorlesen ist nicht genug. Die Vorleser müssen auch pädagogisch auf die Kinder eingehen, aber nicht von jedem kann man das erwarten.“

Die Stadtteilbibliothek Zeppelinheim wird ganz durch ehrenamtliche Helfer erhalten. 2-3 Mal im Jahr wird ein Treffen/ eine interne Fortbildung organisiert. Als Dank an die Helfer werden alle einmal im Jahr zum Frühstück eingeladen. In der Hauptstelle Neu-Isenburg helfen Ehrenamtliche u.a. bei den Loseblatt-Sammlungen, als Dank gibt es oft eine Buchmessen-Karte.

In Bad Nauheim arbeiten acht ehrenamtl. Mitarbeiter, sie sind u.a. für die Tageszeitungen verantwortlich. Außerdem helfen sie bei Sommerfesten und Abendveranstaltungen. In Bad Nauheim hat man die Erfahrung gemacht, dass die Ehrenamtlichen Helfer oft wenig flexibel sind.

Auch in Bad Homburg werden ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, während ein ehrenamtl. Mitarbeiterin sehr zuverlässig ist, melden sie die anderen oft krank oder möchten fachl. Arbeiten übernehmen.

In Flörsheim ist man auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Sie binden die Bücher ein und stellen Medien zurück in die Regale.

In Liederbach gibt es seit 10 Jahren ehrenamtliche Vorleser, außerdem unterstützen sie die Ausleihe, übernehmen das Spielteilezählen und stellen Medien ein. Bei Dienstbesprechungen sind auch die ehrenamtlichen Helfer mit dabei.

Hanau bezieht die Ehrenamtlichen über die Freiwilligen-Agentur, es melden sich mehr ältere Menschen die vor allem als Vorleser eingesetzt werden. Einmal im Monat erstellen sie ein Rätsel für die Bibliothekskinder. Die Schulbibliothek der Mädchen-Schule in Hanau kann auch nur durch das Ehrenamt aufrechterhalten werden.

In Oberursel sind ganz junge Ehrenamtliche im Einsatz. In Zusammenarbeit mit der Jugendförderung werden Jujus für die Ausleihe in der Jugendbibliothek „ausgebildet“.

In Dreieich in der Weibelfeldschule gibt es die ehrenamtlichen Leselernhelfer. Sie werden durch ein Bundesweites Projekt „ Das 1:1 Prinzip“ gefördert und durch einen Mentorenverein vermittelt. (www.mentor-hessen.de)

Auch beim Gastgeber in Rüsselsheim gibt es diese 1:1 Leselernhilfe, vor allem ältere Menschen unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben. In Rüsselsheim werden zusätzlich zwei Zweigstellen ehrenamtlich geleitet, allerdings mit erheblichen Einbußen an früheren Ausleihzahlen und Kunden.

30 Jahre AKKJ /Veranstaltungsbörse:

Die Einladungen wurden zwischenzeitlich gedruckt und an Freunde und Partner des AKKJs versandt. Zusätzlich werden Einladungskarten und Programmflyer während der Sitzung an alle Anwesenden verteilt.

Auf der AKKJ-Seite steht die Einladung online, hier kann man sich auch per doodle-Liste anmelden. Über die Maillingliste der Fachstelle wurden hessenweit alle Bibliotheken eingeladen, auch über unsere AKKJ-Liste wurde die Meldung versandt.
Im September soll nochmals eine Rundmail an alle Bibliotheken geschickt werden.

Für die Veranstaltungsbörse haben sich knapp 20 Bibliotheken + die Hess. Leseförderung angemeldet, weitere Bibliotheken können gerne noch dazu stoßen.
Frau Kaiser wird einen Plan für die Tische an alle verschicken, bei weiteren Fragen kann gerne unter der Tel. 06107/301940 (Bibliothek Kelsterbach) angerufen werden.

Fachstelle berichtet:
Frau Klufa verteilt Flyer an alle für den Jugendschreibwettbewerb

Bis zur Sitzung gab es noch freie Plätze bei der „Lesestart-Fortbildung“ der Stiftung Lesen am 27.8.2012 in Groß-Gerau

In Stadt Allendorf hält Linda Hein, aus dem AKKJ, eine Fortbildung über Jugendbibliotheksarbeit. Termin ist der 10.10.2012 auch hier gab es noch Plätze.

Unter jugendschutz.net gibt es eine Broschüre zum download.

Vorgestellt wurde die Broschüre der Frankfurter Lesespirale

Frau Klufa informierte über das Projekt „Kultur macht stark“. Der DBV bewirbt sich derzeit für das Projekt, sollte der Verband den Zuschlag bekommen, können sich Bibliotheken dafür beim Verband bewerben.

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. veranstaltet am 16.-18.11. ein Seminar „ Schnee von gestern“ 200 Jahre Hausmärchen.

Eine nachträgliche Information: Frau Klufa verlässt im September die Fachstelle in Wiesbaden. Wir danken auch an dieser Stelle für die schöne Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute in München!

Verschiedenes:

Kommunikationsfähigkeit für Kinder, HR 3, ca. 150€, kikom@gmx.de

Vorlesepreis, deutscher-vorlesepreis.de

Julid, Linda Heins Jugendjury hat ihre Lieblingsbücher gewählt. http://www.julid.de

Aktuelle Buchtipps aus dem Kollegenkreis:

Ausgeliehen von Makkai, Rebecca;
ISBN 978-3-550-08848-3 19,99€

Das oberolchige Partybuch
30 muffelfurzcoole Party-Tipps. Rezepte; Spiele, Basteltipps ISBN 978-3-7891-3322-0 9,95€

Die fürchterlich schrecklichen Drei von Oram, Hiawyn; Melling, David; ISBN 978-3-7891-6884-0 12,95€

Die irrste Katze der Welt: Liebe gut, alles gut von Bachelet, Gilles;
ISBN 978-3-8369-5445-7 | KNV-Titelnr.: 31727012
12,95€

Heute bin ich von Hout, Mies van;
ISBN 978-3-905945-30-0 13,90€

Wirklich wild und ganz gefährlich
ISBN 978-3-480-22938-3 19,95€

Die Dummköpfe von Fleischman, Paul;
ISBN 978-3-7915-2915-8 12,95€

Otto, der Bücherbär von Cleminson, Katie;
ISBN 978-3-411-80981-3 14,99€

Was passiert mit dem Papiermüll?
Mit vielen Klappen!. ISBN 978-3-551-25006-3 9,95e

Alice’s Adventures in Wonderland Alice im Wunderland, englische Ausgabe von Sabuda, Robert;
A Pop-up Adaptation of Lewis Carroll’s Original Tale ISBN 978-0-689-84743-1 26,10€

Harry Potter, Hogwarts, Pop-Up-Buch
ISBN 978-3-551-55305-8 9,90e

 Die Farben der Freundschaft von Glass, Linzi;
ISBN 978-3-446-23891-6 14,90€