Protokolle

Protokoll – 28.11.16, Dreieich (Makerspace + Social Media)

AKKJ 28.11.2016, Dreieich

Protokoll als PDF

Protokoll: Linda Hein

Vorsitz AKKJ soll neu gewählt werden: wer möchte?

Nächster AKKJ: vorauss. Frühjahr 2017 Rodenbach

 

Topic 1 – IFLA Sektion Library for children and young adults – Monika Mertens berichtet

  • Präsentation des Vortrags wird an AKKJ Teilnehmer verschickt
  • allgemeine Trends international:
    • Rückgang der Ausleihen: Neudef. der Bibliotheken als Ort der Selbstverwirklichung und Makerspace, Bibl. als Lernraum allgemein
    • wenige Regale, viel Raum, flexible (rollbare) Regalsysteme
    • Kunden geben Impulse für Aktionen (Makerspace) und sollen Mitsprache haben
    • Regale und Räume sollen anregen, motivierend sein, Bewegung fördern
  • Diskussion über Trends
    • Wo steuert Berufsbild Bibliothekar hin?: nur noch Aufräumen? – Bibl. müssen sich wandeln, Bibl. soll mehr sein als Ausleihstation
    • Personalaufwand erhöht – Ehrenamtliche?
    • Immer mehr? – Es kann auch Zeit eingespart werden (Katalogisate vereinfachen u.a.)
    • Trägt Kollegium Veränderungen mit?
    • Lautstärke – wie geht man damit um?
    • Technische Voraussetzungen nicht überall gegeben
    • Tipp wg. Diskrepanz aktivierende Bibliothek und Ruhezone:
      • Makerdays schaffen punktuelle Events
      • getrennte Räumlichkeiten
      • bestimmte Zeiten für Ruhe/Lärm schaffen?
  • Makerspace bereits jetzt:
    • Bad Homburg: Erfinder gesucht (voll finanziert von Verein dt. Ingenieure), Workshop komplett durchgeführt und organ. v. „Two4Science“
    • Dreieich Mathematikum (2 Wo./Jahr – ausreichend u. anstrengend)
    • Rüsselsheim stellt Raum für Veranstaltungen Zur Verfügung
    • Oberursel: Maltisch im KiBi, schnell hat sich die Aufenthaltsdauer und –art der Kinder verändert, wird toll angenommen
    • Hanau:
      • nach Umzug sehr voll, viiiele Jugendliche
      • Personal nur noch am Aufräumen
      • Lautstärke von Veranstaltungen, die parallel zu Öffnungszeiten stattfinden, tw. sehr störend
      • Konzept von 100% selber machen konnte nicht komplett umgesetzt werden
      • Bibliothek wird stark als Lernraum wahrgenommen und genutzt
      • Ausleihsteigerung stark
      • in Planung bzw. angefangen: VR-Brille, Makerdays
  • MINT (Stiftung Lesen) NaWis durch Experimente fördern (Dudeck)
  • Bibliotheken in New York sind Oasen der Stille, sehr strenge Regeln
  • Kommunikation von Zielen für Vorgesetzte: hilfreich sind Unterlagen der Stiftung Lesen (Vorlesestudien)
  • IFLA: stellt Best Practice Beispiele aus aller Welt via Video ins Netz, jeder kann sich beteiligen (über Website, Sektion auswählen, Projekte): Kontakt über Monika Mertens

 

Topic 2 – Social Media und Bibliotheken

  • JuBi Hanau bei Facebook und neu: Instagram, Einbindung der Ju. geplant
  • Stadtteilbücherei Weibelfeldschule bei Facebook
  • Inhalt: eher informativ/ schmunzelnder Blick hinter Kulissen?

 

Topic 3 – Fachstelle

  • Rüsselsheim weist auf Pegasus-Spieleverlag hin: Spiele derzeit großer Trend und dieser Verl. bietet Veranstaltung zum selbst Ausprobieren der Spiele an 19.07.2017
  • allgemein eher Wunsch nach Tipps zu Veranstaltungen mit Brettspielen (Mertens)
  • Alternative: Spieltruhe Kelsterbach (verschiedene Verlage)
  • Wortschlucker-Projekte
    • 38 Module (Themen: Comic, Roboter, Müll, Farbe, Grusel…) für 3.-4. Klasse
    • von: Fachstelle BaWü + Beltz (basierend auf Buchreihe „Forschen – bauen – staunen“)
    • entwickelt für Bibliotheksarbeit mit Ganztagsschulen: Konzept inkl. Hinweisen, Materialien, Kopiervorlagen, Buchtipps… (zum Download, kostenlos, Passwort bei Fachstelle anfragen!)

 

Topic 4 – Tigerbooks

  • Tigerbooks = einfachere Bücher als Onilo, weniger textlastig
    1. Tigerbook (auf Tablet, eher wie interaktives ebook, wie eine App)
    2. Superbuch (geht mit jedem realen Bilderbuch)
    3. normale ebooks
  • Kummrow u. Süßmilch wollen nochmal anfragen wegen Konditionen für viele Bibliotheken
  • Leo: Buch + App (Animieren, Geräusche), tolle Auswahl für Bibl.-Arbeit, aber zu teuer (an EW-Zahl gekoppelt)
  • Onilo zu schwer für DaF-Leute, eher für Grundschüler geeignet, derzeit wenig neues wegen Lizenzproblemen, Bücher werden tw. auch wieder entfernt!

 

Topic 5 – Veranstaltungstipps

  • „Theater Luftikus“: Bibliotheken für Lesereise Frühjahr 2017 gesucht
  • Till Penzeck (Trickfilmworkshop): sehr interaktiv, Tipp aus Oberursel
  • Andreas Röckener (Bildergeschichten weiterspinnen), Tipp aus Hanau
  • Thomas Klischke (Theaterreife Lesung, interaktiv), Tipp aus Dreieich (Bödecker Konditionen!)
  • Ute Krause (für Kl. 4-5, aus Berlin), Tipp aus Rüsselsheim
  • Christine Fehr (Lesung für Jugendliche, aus Berlin), Tipps von Frau Hellemann
  • Gerd Schumacher (aus Saarland, toll für Jungs), Tipp aus Rüsselsheim
  • Gisela Kalow (erzählt genial frei für 7-9 Jährige), Tipp aus Oberursel
  • Röckener (zeichnet, fasziniert Kinder), Tipp aus Hanau
  • „Theater der Dämmerung“ Scherenschnitt, für Kleine o. Erw., Tipp aus Bad Homburg

 

Topic 6 – Buchempfehlungen

  • Fräulein Hicks und die Pupswolke
  • Klein und Kleiner
  • Ein Chamäleon sieht bunt
  • Eul doch!
  • Folge niemals einem Dinosaurier
  • Reihe „Kreislauf des Lebens“
  • Reihe „Wie wird … gemacht?“
  • Reihe „Ich sorge für mein…“
  • Die wilde Mathilde
  • Das Spiel von Liebe und Tod
  • Was ist los vor meiner Tür?
Protokolle

Protokoll – 25.11.15, Schwalbach am Taunus (Tablets)

Protokoll der Arbeitskreis für Kinder- und Jugendbibliotheken

Rhein Main Taunus am 25. November 2015 in der Stadtbücherei Schwalbach

Begrüßung durch die Büchereileiterin Petra Beyer-Tilders

Zu Top 1: Einsatzmöglichkeiten von i-Pads, Apps, Tablets,… in der Kinder- und Jugendbibliothek

Linda Hein, Dreieich Weibelfeldschule, berichtete von dem Einsatz von Tablets und Handys als aktivierendes Element bei Führungen durch die Bibliothek. Fotostories und Fotocollagen waren dann ebenfalls im Programm.

Durch die Förderung durch „Kultur macht stark“ sind für die Schul- und Stadtteilbibliothek Weibelfeldschule u.a. 6 Tablets heraus gekommen. Diese wurden für das Projekt „Lesehelden 2.0“ verwendet und finden nun z.T. auch Einsatz im Unterricht.

Mit den QR-Codes kann man nicht nur Websites verschlüsseln; auch pdf-Dokumente, Filme etc. können hinterlegt werden. QR-Codes werden ausgehängt oder per Beamer gezeigt und die so codierten Aufgaben, Websites oder Videos können dann von den Schülern decodiert bzw. gesehen werden. Die Smartphones und alle Tablets müssen hierfür vorher präpariert werden und es sollte ein W-Lan-Zugang vorhanden sein.

Generell eine tolle animierende Sache – so Linda Hein – allerdings sollte es einen gut funktionierenden W-Lan-Anschluss geben. Zudem ist es mit jüngeren Schülern ein wenig arbeitsaufwändiger; da diese ein wenig ungeübter im Finden der geeigneten Programme auf ihren Smartphones sind.

Als Mittel zu diesen multimedialen Erlebnistouren durch die Bibliothek eignet sich v.a. auch das App „actionbound“ – welches schon in vielen Museen Einsatz fand. Hier können Quiz-Elemente, Spiele und Infos zu einer digitalen Rallye zusammen gebastelt werden. Mit Smartphone und Tablets lassen sich die Aufgaben spielend in der neuen Umgebung lösen.

Linda Hein verweist auf außerschulische Projekte in NRW hin – hier gibt es den sogenannten BIPARCOURS

https://biparcours.de/blog

Museen und Bibliotheken in NRW bieten hier für SchülerInnen interaktive Reisen durch ihre Räumlichkeiten an.

In Oberursel – so Monika Mertens – gibt es 10 Tablets im Einsatz im Werte von ca. 6000 €, die durch die Stiftung Lesen und den Lions Club mit finanziert worden sind.

Auf diesen Tablets gibt es vorinstallierte Apps, die in der Bibliothek dann ausprobiert werden können. Gegen einen Ausweis erhält man ein Tablet und einen Kopfhörer und darf dann ½ Stunde diese nutzen. Der Safari-Browser ist allerdings ausgeschaltet. Die Tablets sind diebstahlgesichert an den Arbeitsplätzen montiert.

Dieses Angebot lässt sich prima in das Allgemeinangebot einpflegen und wird auch von den jüngeren Kolleginnen dort vor Ort mit großem Interesse genutzt und wert geschätzt

Problem: das gleichzeitige Bespielen sämtlicher Tablets auf einen Schlag.

Momentan nicht möglich. Frau Mertens empfiehlt daher die Einbindung der städt. IT-Abteilung.

Für Veranstaltungen mit actionbound wird in Oberursel eine Gebühr von 3 € pro Kind pro Veranstaltung erhoben.

Fortbildung in Oberursel mit Christine Kranz zum Thema „Zukunft des Vorlesens“

Laut der KIM-Studie schauen mittlerweile 4 bis 5-jährige Kinder im Schnitt 52 Min. Fernsehen. Ein längerer Text wird kaum noch(vor-)gelesen. Zudem konstatiert sie eine große Diskrepanz bei Medienpräferenz zwischen Medienvermittler und Zielgruppe.

Im Kinder- und Jugendbuchbereich gibt es interaktive Programme, die laut Christine Kranz, Stiftung Lesen, teilweise einen Mehrwert für das Buch darstellen.

So schreibt die Stiftung Lesen u.a. dazu:

Apps sind Anwendungsprogramme für Tablet-PCs oder Smartphones. Inzwischen gibt es auf dem Medienmarkt auch immer mehr Kinderbuch-Apps, die interaktive Module wie z.B. an und ausschaltbare Erzählstimme, Aufnahmefunktion, Bewegungs- und Spielelemente mit einer klassischen Geschichte verbinden. Die Meinungen hierzu gehen stark auseinander – von Begeisterung bis zu rigoroser Verweigerung. Interessant hierzu ist die aktuelle Studie der Stiftung Lesen „Vorlesen mit Bilder- und Kinderbuch-Apps“: http://www.stiftunglesen.de/vorlesestudie-2012.

App-Empfehlungen hier: https://www.stiftunglesen.de/download.php?type=documentpdf&id=884

Lesen wird also immer mobiler

Zu TOP 2: Neues von der Fachstelle

Jens Krauss lässt sich entschuldigen – so Frau Binus, die zudem auf das Fortbildungsangebot der Fachstelle mit hinweist:

https://www2.hs-rm.de/fachstelle/fortbildungen/index.html

Vor allem sei auf die RDA-Fortbildungsangebote hingewiesen, da hier für ÖBs bis Ende 2016 eine Umstellungspflicht des Regelwerkes besteht.

Lesestart-Taschen können weiterhin bei Herrn Budjan geordert werden:

Tel. 0611 – 9495 1870, alexander.budjanhs-rmde

Dann wurde die Anfrage gestartet ob im Kreis das Interesse besteht an einer Fortbildung mit Jens Ambacher zum Thema „Barrierefreie Gesellschaft“.

 

Zu TOP 3: Neue Bücher und Medien

  • Wer hat mein Eis gegessen? Buch + CD in 20 Sprachen
  • Otto, die kleine Spinne Buch in 10 Sprachen
  • Mein erstes Bildwörterbuch in sechs Sprachen
  • Mein Deutsch-Bildwörterbuch
  • The Usborne first thousand words in arabic 978 1409570394

 

  • Sachbücher für Leseanfänger
  • Reihe: Super-Leser! von Dorling Kindersley
  • Reihe: Leseforscher ABC von Ueberreuter

 

  • Bilderbücher zu Drache Kokosnuss
  • Max sagt Stopp
  • Uhr und Zeit verstehen
  • Lego Star wars
  • Pixelspaß coole Projekte für Minecraft Fans
  • Alle da!
  • Funkle, heller Stern! Mitmachbuch
  • Altés: König Kater
  • Martin: Sommer mit schwarzen Flügeln
  • Willems: Das Buch über uns (auch in engl.)
  • Sassen: Das hier ist kein Tagebuch!
  • Zuhause kann überall sein
  • Es gibt keine Kinder!
  • Die Welt in Bildern: einfach alles!

Bücher in leichter Sprache:

  • Ruge: Vier Freunde

Zu TOP 4: Verschiedenes

–       Rödermark sucht eine Bezugsquelle für Bücher in Urdu

 

Autoren:                   Corinna Harder bietet Krimi-Lesungen für Grundschulkinder ;

kommt aus Offenbach

Thomas Klischke: Käptn Chaos-Lesungen; kommt aus Frankfurt; Für 2 Lesungen: ca. 350 €

Maja Nielsen, Oberursel, engagierte Lesungen zu Sachthemen

Protokoll: Katja Harjes

Kuchen für den Sonntag
Protokolle

Protokoll – 30.03.15, Bad Vilbel (Geflüchtete, Lit.Päd.)

Protokoll AKKJ Sitzung am 30.03.2015 um 09:30 Uhr in Bad Vilbel

Begrüßung durch Frau Hoppmann-Schrader und Herrn Kunzmann (Kulturamt)

TOP 1. Berichte von Fortbildungen (Literaturpädagogik, Bilderbuchslam)

Die Fortbildung mit Petra Scheuer (Info.material dazu wurde verteilt) wurde vorgestellt, wobei u.a. dafür geworben wurde, im Nachgang alle verwendeten Bücher auszustellen und zu präsentieren. Veranstaltung sollte auf max. 10 Kinder beschränkt werden. Vorschlag: Beginn und Ende einer Veranstaltung mit einer Klangschale ankündigen.

TOP 2. Angebote für Flüchtlinge (Medien und mehr)

Rüsselsheim: AG (auf Anregung des OB entstanden) zur „Willkommenskultur“, vorerst mit ca. 100 Personen, d.h. daraus können dann kleinere Gruppen enstehen.

Integrationslotsen ; mehrsprachige Vorlesestunden ; Integrationskurse.

Neu-Isenburg: Sprachfördergruppen (treffen sich in der Bibliothek); Flüchtlingscafé (von einem Pfarrer gegründet); Flüchtlinge können umsonst lesen (ca. 20 bis 25 Personen meldeten sich an).

Schwalbach: Schwalbach-Lotsen (Vermittlung über das Sozial- und Jugendamt); „Fremd-sprachen-Ecke“; Führungen für Integrationskurse (Sprachkurse).

Hanau: Zusammenarbeit mit der Caritas / IB (Deutschkurse ; Sprachkurse); mehrsprachige Bücher.

Frankfurt: Projekt mit jugendlichen Flüchtlingen – in den Herbstferien (mit dem Institut für Medienpädagogik); demnächst eine Teildienstversammlung zum Thema; Medien in 13 Sprachen, hauptsächlich werden Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch genutzt.

Rödermark: Sondermittel für Bibliotheken (5.000,- Euro) – für fremdsprachige Medien. Es stellt sich die Frage, was kauft man?

Hinweis: Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (www.knb.bibliotheksverband.de); Bibliotheksportal / DBV (www.bibliotheksportal.de) – hier u.a. Bibliotheksangebot für Flüchtlinge und Asylbewerber (Beispiele von Bremen, über Grassau bis Magdeburg); Hilfe-stellung zum Thema: Interkulturelle Bibliotheksarbeit.

Hier wurde auch die Frage an die Fachstelle nach „Medienkisten“ zum angesprochenen Thema gestellt.

Hattersheim: Benutzungsordnung soll in andere Sprachen übersetzt werden (hier auch der Hinweis auf das o.g. Bibliotheksportal).

Offenbach: arbeitet im Bereich Medien für die Grundschule mit einer Symbolsystematik (kostenpflichtige Lizenz der EKZ). OF hat daraus eigenständige WORD-Vorlagen gebildet.

Hanau: Systematik für die KJL erstellt (Vorbild: Chemnitz); die Bilder der EKZ passen oft nicht.

Kelsterbach: Anfrage an den DBV, die KJL-Systematik zu überarbeiten.

TOP 3: Bericht aus der Fachstelle

Am Montag, 6.7.2015, findet in Offenbach eine Auftaktveranstaltung LESESTART statt – am Vormittag mit einer Kindergartengruppe und Dagmar Chidolue (max. 30 Teilnehmer/innen); am Nachmittag dann ein Fortbildungsangebot dazu.

Im 2. Halbjahr soll es eine Fortbildung mit Christiane Kranz (Stiftung Lesen) geben.

Das Thema „Flüchtlinge“ hat sich der Fachstelle schon bei den Förderanträgen präsentiert; auch dazu soll eine Fortbildung erfolgen. Das Thema „Medienkisten“ wurde an dieser Stelle noch einmal diskutiert. Evtl. wäre es besser, jeder mailt den eigenen Bestand (wer hat was?) an Rüsselsheim / Frau Süßmilch.

Vorstellungsrunde mit Namen und Ort.

TOP 4: Neue Bücher und andere Medien

Racing Driver: Ich will Rennfahrer werden

  • Minitou (Bilderbuch zum Thema: Indianer) / Sandra Grimm
  • Kuchen bei mir / Philip Waechter
  • Tausche Bruder gegen… / Andrew Joyner
  • Hilfe, dieses Buch hat mein Hund gefressen! / Richard Byrne
  • Rat mal, was das ist / Guido von Genechten
  • Nur noch kurz die Ohren kraulen? / Jörg Mühle
  • Ada von Goth und die Geistermaus (+ CD / Oliver Kalkofe; Sauerländer Audio) / Chris Riddell
  • Guck mal, Pippi Langstrumpf (Pappbilderbuch – ohne Text) / Astrid Lindgren
  • Gordon und Tapir / Sebastian Meschenmoser
  • So weit oben / Susanne Straßer
  • Die kleine Spinne Widerlich / Diana Amft
  • Die kleine Spinne Widerlich: Der Geburtstagsbesuch
  • Der Besuch / Antje Damm
  • Steckt / Oliver Jeffers
  • Paddington / Michael Bond
  • Ozeane / Kristina Berbig
  • Augenzirkus – Fantast. Optische Täuschungen / Stefanie Zysk
  • Experimente zu Hause und in der Natur / Komet Verl.
  • Wer versteckt sich im Apfelbaum? – ein Taschenlampen-Buch / Carron Brown
  • Hilfe, der Babysitter kommt / Anke Wagner
  • Blätterrauschen / Holly-Jane Rahlens
  • Ben Fletchers total geniale Maschen / T.S. Easton
  • Die Geschichte der Titanic / Dorling Kindersley Verl. (ab 6 J.)

Top 5: Verschiedenes: Themenwünsche, neuer Termin u.a.

Vorschlag für eine Manga-Veranstaltung (an die Weibelfeldschule / Dreieich)

Thema: Familienbibliothek

Die nächste AKKJ Sitzung findet am Montag, 20.07.2015 in Frankfurt statt – Einladung folgt!

Protokoll: Petra Beyer-Tilders / Stadtbücherei Schwalbach a.Ts.; 31.03.2015

Fortbildung, Protokolle

IFLA – Kinder- und Jugendbibliotheken international!

Screenshot from 2015-08-14 10:52:39

Da viele von uns Kinder- und Jugendbibliothekar\innen nicht die Chance hatten, am Bibliothekartag teilzunehmen, wollte ich es nicht verpassen, meinen Vortrag dort ein bisschen an die Frau\den Mann zu bringen.

Viele Trends, die im Ausland schon mit Erfolg umgesetzt wurden und werden, sind fuer uns alle (auch fuer die kleineren Bibliotheken und die mit sehr geringen Mitteln) attraktiv, wichtig und durchaus umsetzbar.

Ich hoffe, dass meine Praesentation (auch wenn ich leider einige der Fotos vor der Veroeffentlichung im Internet rausnehmen musste) Sie und Euch inspiriert! Viel Spass und viel Erfolg!

Hier der Abstract und dann der Link zu Praesenation und Vortragsnotizen:

Kinder- und Jugendbibliotheken international – wohin geht die Reise?

Als Standing Committee Member der IFLA Sektion „Libraries for Children and Young Adults“ ist Kinder- und Jugendbibliothekarin Monika Mertens über die neuesten Entwicklungen der internationalen Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit informiert. Auf dem 80. IFLA World Library and Information Congress in Lyon im August 2014, an dem wieder mehrere tausend Fachleute teilnahmen, wurden hervorragende Projekte für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche vorgestellt. Begriffe wie „Maker Space“ und „Transmedia Story Telling“ zeigten, in welche Richtung sich Kinder- und Jugendbibliotheken im Ausland bewegen. Wie stellen sich unsere Kolleg/innen aus dem Ausland die internationale Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit in 10 Jahren vor? Wohin wird die Reise gehen? Ein Blick über den Tellerrand, der wertvolle Impulse für die eigene Arbeit liefern kann!

https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/1959

Lieblingsbücher im Lesenetz
Protokolle

Protokoll – 20.07.15, Frankfurt (Geflüchtete)

Protokoll 2015_07_20FrankfurtKIBIFrankfurt

Übersicht der Formate; KIBIFRankfurtSchreibparcours; KIBIFRANKFURTLecker Piraten; KIBIFRankfurtGroße Wörterfabrik; KIBIFRankfurtWenn ich das 7te Geißlein wär
Eine spannende neue Kinder- und Jugendbibliothek mit praktischen (Lärmdämmung) und animierenden Anregungen (Das Lesen der Anderen + schicke Kissen) und wir haben neues Sehen gelernt – danke an Bibliotheksleiterin Frau Rosenfeld für die Bibliotheksführung und Frau Schmidt für die „Sehschule“ vom Lesekaiser bis zur Bücherbande.

Protokolle

Protokoll – 02.02.15, Bad Homburg (Aktionen, Fördermittel)

AKKJ_LiteraturlisteBadHomburg2015 Vielen Dank nach Wiesbaden, an Frau Binus.

Protokoll der AKKJ-Sitzung in Bad Homburg am 2.2.15

Nach der Begrüßung durch Eva Süßmilch, Rüsselsheim, ging es gleich über zu

Top 1: bewährte Beispiele für Klassenführungen

  • Bad Homburg

führt mit Fotos von prägnanten Plätzen der Bibliothek vor allem 2. Klassen durchs Haus.

  1. Klassen bekommen einen Multiple Choice Test vorgelegt.

Zur Gruppenbildung verwenden sie Puzzleteile, mit denen sich die Pärchen finden müssen.

Für 1. bis 4. Klasse werden gern dann noch Geschichten vorgelesen, die zum Mitmachen animieren. Zum Beispiel der „Kleine Husch“ von Fallada oder Manfred Mai „Erzähl mal, wie es früher war“.

  • Dreieich

Im Rallye-Prinzip werden hier die 1., 3. und 5. Klassen 1 ½ Std. durchs Haus geführt. Die Rallyes liegen bereits vorgefertigt in der Schublade und werden nach Bedarf dann aktiviert.

  • Darmstadt

Für Vorschulkinder gibt es eine Kiste mit verschied. Medien, anhand derer die Ausleihfristen etc. erklärt werden. Zum Schluss wird dann noch zurücksortiert.

Zur „Aktion Schultüte“ werden alle angeschrieben und ab der 2. Klasse waren dann alle Klassen einmal in der Bibliothek.

  • Offenbach

Hier arbeiten die Kolleginnen mit Puzzleteilen in verschied. geometrischen Formen, die die Kinder dann auch auf den Medien wieder finden. Dann werden im Gespräch die Ausleihregularien besprochen.

  • Rüsselsheim

geht sehr bewegt zur Sache: hier stampft und schmatzt die Gruppe als Bücherwurm durch die Kinderbibliothek und läuft so verschiedene Stationen an.

  •  Obertshausen

hat für verschiedene Klassenstufen unterschiedliche Programme:

bis 1. Klasse: „Ich packe meinen Schulranzen“ als Spiel und zum Abschluss „Pippilothek“ oder „Conni kommt in die Schule“(Kniebilderbuch) eine Vorlesegeschichte.

Für die 2. Klasse werden Titel nach Interessenkreisen sortiert.

  1. und 4. Klasse bekommen eine Themenführung: Märchen, Indianer, Buchdruck …
  • Rödermark

Bietet sein „bibfit“-Programm 1. + 2. Klassen an; nach 3 Termine erhalten die Schüler/innen eine Urkunde; beim 4. freiwilligem Kommen gibt es einen Lesekompass.

  •  Hofheim

Hier stehen die Geschichten im Mittelpunkt. „Mama Muh geht in die Bücherei“ ist hier als Einführung besonders beliebt. Als Spielelement werden hier aus einem Buchstabensalat Wörter gebildet

Schwalbach

Hier stehen im Kinderbuchregal Vertreter, die mit dem richtigen Buch zurückgetauscht werden müssen.

Zweigstelle Bad Homburg

führen zahlreiche Kindergarten-Führungen durch. Gern werden mit Figuren Geschichten erzählt. Augenkontakt ist der Kollegin wichtig, daher kein Bilderbuchkino; sondern direkt aus dem Buch und mit viel Bewegung.

Niederhöchstadt (Eschborn)

bietet aus personellen Gründen nur Führungen für 3. Klassen an. Hier werden Quiz zu verschiedenen Themen angeboten: Pferde, Dino … der Kollegin ist es wichtig den Kindern sowohl das Glossar als auch das Inhaltsverzeichnis (sofern es vorhanden ist) näher zu bringen, damit die Titel für schulische Belange besser ausgewertet werden können.

  •  Alzenau

bietet ebenfalls Themenführungen für alle Grundschulklassenstufen an; arbeiten gern mit Fühlkisten und Memory. Bei der Internet-Recherche wird vor allem der OPAC eingesetzt. Zum Abschluss ein Bilderbuchkino. Direkt nach der Führung darf man sich Bücher mitnehmen; andere Medien erst am Nachmittag zur regulären Öffnungszeit.

Da es oft schwer ist, Lehrer/innen in die Bibliothek und dann zu einem Führungstermin zu bewegen, empfiehlt es sich bei einer Lehrerkonferenz teilzunehmen um sich und die Institution und ihre (schulischen) Angebote vorzustellen.

Auch ist der Gang über die Schulleitung hier oft hilfreich.

Top 2: Neues aus der Fachstelle

Jens Krauss weist darauf hin, dass man bei Herrn Budjan noch Lesestart-Sets bestellen kann: 0611 94951870

Jede Menge toller Fortbildungen findet man hier:

http://www.hs-rm.de/fachstelle/fortbildungen/index.html

Jens Krauss fragt an ob Interesse besteht an einer Fortbildung zum Thema Medienkompetenz mit Johannes Wenzel, Münster

http://www.nethex.de/

Zum Thema: Fördermittel für Bibliotheken

hat Jens Krauss folgende Links zu bieten:

Das Deutsche Kinderhilfswerk engagiert sich mit eigenen Projekten und der Unterstützung qualitativ hochwertiger medienpädagogischer Projekte für die Förderung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendliche. Weitere Informationen zu den Förderrichtlinien finden Sie unter http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/foerderung-des-deutschen-kinderhilfswerkes-fuer-projekte-oeffentlicher-bibliotheken.html

„Stadt Land Netz“ – neue Ausschreibungsrunde

Unter dem Jahresthema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ startet die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in eine neue Ausschreibungsrunde. Noch bis zum 15. März 2015 können sich innovative Projekte und Institutionen bewerben. Auch Bibliotheken werden immer wieder ausgezeichnet. Eine Liste von bisherigen Preisträgern aus dem Bibliotheksbereich finden Sie

Unter http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/stadt-land-netz-neue-ausschreibungsrunde-von-deutschland-land-der-ideen.html

Beratung und Förderung durch die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Die BKJ unterstützt bei der Suche nach passenden Förderprogrammen. Unterstützt wird bei der Suche nach den geeigneten Partnerorganisationen im Ausland, bei der Planung und Vorbereitung oder der Frage nach der Finanzierung eines solchen Vorhabens. Weitere Informationen unter http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/bkj-finanzielle-foerderung-von-internationalen-jugendkultur-und-fachkraeftebegegnungen.html

Katrin Binus berichtete im Anschluss über die anstehende AG „Learning Services“ der Landesbibliothek Wiesbaden, die nun ein einheitliches Führungskonzept anstrebt. Ab der 11. Klasse und auch für Studenten und Erwachsene soll sich das zukünftige Konzept richten. Gesucht wird ein Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des AKKJ.

Schwerpunkt: Katalogrecherche

Wer bietet noch interessante Aspekte zu Führungen?

sind gefallen. Beide fordern mehr Interaktion und überraschende Fragen zwischendurch.

Protokolle

Protokoll – 03.11.14, Neu-Isenburg (Fördermittel)

TOP 1: Fördermittel und Preise

Herr Krauß von der Fachstelle war leider erkrankt, so dass einfach ein Erfahrungsaustausch zwischen den Bibliotheken stattfand.
– Leseland Hessen (www.leseland-hessen.de)

Ansprechpartner: Herr Jager von der Hessischen Leseförderung (bjoern.jager@hlfm.de)

Gefördert werden sowohl Erwachsenen- als auch Kinderveranstaltungen.

Max. 500€ Förderung pro Lesung; die Bibliothek muss in Vorleistung gehen, die Förderung gibt’s danach.

Rahmenbedingungen (z.B. Eintrittspreise) dürfen die Veranstalter frei gestalten.

Auf der Homepage kann man eine Autorenliste einsehen, man kann aber auch selbst Wünsche äußern.

– Boedecker-Kreis (www.boedecker-kreis.de)

Der Boedecker-Kreis fördert nur ausgewählte Autoren.

Kosten: 110€ pro Lesung für Mitglieder des Boedecker-Kreises, 130€ für Nichtmitglieder

2 Lesungen pro Tag, damit sich die Fahrtkosten rentieren

Der Boedecker-Kreis stellt den Kontakt her, klärt die Termine mit den Autoren, bezahlt den Autor. Die Bibliothek bekommt dann eine Rechnung vom Boedecker-Kreis.

Nur begrenztes Kontingent pro Bibliothek

Rotary Club

Bad Homburg z.B. hat gute Erfahrungen mit dem örtlichen Rotary-Club gemacht, event. auch bei Zonta oder Lions Club anfragen.

– Fördervereine der Schulen

Bei Schullesungen könnte man sich die Kosten mit dem Förderverein der Schule teilen.

– Projekte

* Die Hessische Leseförderung führt Projekte durch wie z.B. „Buchdurst“ oder „Ich bin eine Leseratte“. Auch freie Projekte werden oft gefördert – einfach mal bei Herrn Jager anfragen.

* „Lesen macht stark“ (www.lesen-und-digitale-medien.de) Dort werden 6 verschiedene Aktionen angeboten, z.B. „ Bilderbuchkino digital – „Pippilothek??? Eine Bibliothek wirkt Wunder“ oder „Read Social! Offline lesen, online erzählen“. Auch ein freies Projekt wird angeboten. Nachteil: die Bewerbung ist sehr aufwendig. Ehrenamtliche erwünscht!

* Die Stiftung Lesung fördert die Leseclubs (www.stiftunglesen.de/programmbereich/jugend-und-freizeit/leseclubs). Dafür braucht man allerdings viele Ehrenamtliche.

* Die IKEA-Stiftung fördert Einrichtung und Gestaltung.

* Aktion „zusammen-wachsen“ des Kultusministerium (www.aktion-zusammen-wachsen.de) – Sitzsäcke für die Bibliothek

 

TOP 2: Fortbildungen, Aktuelles

– Frank Sommer von „Eventilator“: Bibliotheksarbeit für Jugendliche – SUPER!! Seine Tipps für beispielsweise Klassenführungen: Allgemeiner Einstieg am besten mit einem unerwarteten Beginn (z.B. „Wer hat rote Socken an?“), die Kids damit „aufwecken“; immer das Gespräch suchen und die Kids auch „machen lassen“: in jeder Gruppe gibt es Aktive, Passive, aktive Störer und passive Störer. Das ist so und lässt sich nicht ändern. Besser: die Strukturen nutzen, d.h. z.B. die Passiven einfach in Ruhe lassen, die aktiven Störer mit Aufgaben betrauen und wenn das nicht hinhaut auch einfach mal wegschicken…

– Christine Kranz von der „Stiftung Lesen“: Schwierige Zielgruppen erreichen

Veranstaltungstipps von Bibliotheken für Bibliotheken: – Idee für eine Veranstaltung: eine Star-Wars-Party im November 2015 (im Dezember kommt dann der neue Film in die Kinos)

– Erzählkoffer (gefüllt mit Dingen, um die es bei dem Event geht) als Einstieg für Veranstaltungen)

– Kelsterbach wählt die „App des Monats“ aus und informiert darüber in einer eigenen Zeitungsrubrik und auf Plakaten

– Jugendbibliothek 21 (jugendbibliothek21.wordpress.com) – toller Blog!

 

TOP 3: Autoren und neue Kinder- und Jugendmedien

– Uwe Kauss aus Offenbach mit „Willi will’s wissen“-Büchern zu den Themen Ritter und Feuerwehr, ca. 300 € für 3./4. Klassen

– Gudrun Sulzenbacher: toll, kommt aber leider aus dem Allgäu (war im Rüsselsheimer Erzählcafé)

– Detlef Nyga macht tolle, leider relativ teure Star Wars Lesungen (über Dorling Kindersley)

– Manga-Zeichenkurs mit Christina Plaka aus Offenbach, bezahlbar (über Carlsen Verl.)

– Kai Meyer: interessant! 500 € Honorar, darf laut Verlag nicht als Jugendverlag beworben werden, stimmt aber nicht!

– Martina Wildner: nett zugänglich, liest ok, kann gut mit Kindern, aus Berlin

– Antje Herden: super!! Aus Darmstadt, macht am Schluss immer ein Rätsel

– Peter Schwind: aus Hanau, unkompliziert, erzählt viel, Stalker-Geschichte für 9./10. Klassen, Honorar: 250 € – solide Veranstaltung!

– Klaus Adam: Hörspiel-Workshop – toll, chaotisch, aus Köln, 600 € für 3 halbe Tage (immer nachmittags!)

– Fabian Pausch (Infos über Stadtbibliothek Kelsterbach)

– Eva Weiß: Musikgeschichten

 

Neue Bücher:

– Jens Rassmus: Ein Pflaster für den Zackenbarsch

– Catharina Valckx: Billy feiert Geburtstag

– Steve Smallman: Ein Pinguin tanzt aus der Reihe

– Brigitte Endres: Hallo, ich bin auch noch da!

– Udo Weigelt: Wenn der wilde Wombat kommt

– Nicholas Oldland: Drei Freunde – Gemeinsam sind sie stark

– Mies van Hout: Überraschung

– Jan De Kinder: Tomatenrot

– Eymard Toledo: Bené, schneller als das schnellste Huhn

– Lisa Moroni: Vorsicht, Krokodil!

– Rüdiger Bertram: Was nun, June?

– Julian Sedgwick: Mysterium – Der schwarze Drache

– Jonathan Strout: Der wispernde Schädel (Band 2)

An Inge Kliemt vielen Dank für das Protokoll!

Protokolle

Protokoll – 30.07.14, Rüsselsheim (Rituale, Maskottchen)

Protokoll 30.07.2014, Stadtbücherei Rüsselsheim

Tanja Schmidt aus der Stadtbücherei Frankfurt berichtet vom Einsatz von Kamishibais (Holzerzähltheater). Das Schulamt hat für die Sonderanfertigung der Erzähltheater in Frankreich gesorgt. Die Stadtbücherei sorgt für den Verleih der Kamishibais und der Bildkarten. Auch Bibliotheken können einen Ausweis erhalten und Theater und Bildkarten zusammen ausleihen. In Frankreich gibt es spezielle Bildkarten für Kamishibai, die sich aufgrund der geringeren Textmenge besonders gut für diese Vorführung eignen. Auf den Rückseiten der Bildkarten stehen der Vorlesetext und Umsetzungs- und Gestaltungstipps.

Die Geschichte vom schlecht gelaunten Koch hat allen sehr viel Spaß gemacht – und den Appetit geweckt.

Christina Hellemann aus der Bücherei in Obertshausen hat das Kamishibai der Fachstelle mitgebracht. Leider ist dies nur für DIN A4-Bilder geeignet. Dies ist keine ansprechende Präsentation von Bilderbüchern, da die Doppelseite des Bilderbuches dann auf DINA4 verkleinert wird. Bei der textlastigen Geschichte „Müssen wir?“, einer lustigen Klo-Geschichte, würden alle das Bilderbuchkino bevorzugen (oetinger.de). Inzwischen soll es in der Fachstelle auch ein Kamishibai in DINA3 geben.
Sie berichtete, dass das DINA4-Fromat sich nur für eine sehr kleine Kindergruppe eignet, weil sonst die Details der Bilder nicht zu erkennen sind.
Das Erzähltheater des Don Bosco Verlages ist besser geeignet, da die Bildgröße DIN A 3 beträgt. Die Erfahrungen zeigen, dass die Gruppengröße beim Kamishibai 10 bis höchstens 15 Kinder betragen sollte.

Klicke, um auf 4260179510397.pdf zuzugreifen

http://www.youtube.com/watch?v=_JumNLFSOBU http://www.donbosco-medien.de/titel-0-0/kamishibai-468/

KAMISHIBAIS können auch von Behindertenwerkstätten vor Ort gebaut werden.

Ansprechpartnerin in der Stadtbücherei Frankfurt: Tanja Schmidt, E-Mail: tanja.schmidt@stadt-frankfurt.de Beim Austausch wurde über den Einsatz von ONILO gesprochen, dem Online-Bilderbuchkino (=Board-Stories mit Bewegungselementen).

Rituale, Maskottchen

  • Bilderbuchkino mit Eintrittskarte zum Abreißen
  • Koffer öffnen, führt zur Konzentration
  • Gong, Spieluhr oder Klangschale
  • Gegenstand oder Requisit zum Erzählen, Unterstützung der Geschichte (Das Allerwichtigste, zweisprachig, Rüsselsheim)
  • Akustische Signal/Ruhe schreien, Lied, Klatschspiel
  • Regeln besprechen
  • Bibstart mit Basteln von Namensschildern(Frankfurt)
  • Start Bilderbuchkino: Licht aus mit Vorankündigung/Ansage
  • Tee, gekocht als Einstiegsritual für Jugendliche (selbst gekocht, verteilt, wer darf)
  • Frühstück von Kitagruppen und Sammlung an der Treppe (Bad Homburg)
  • Maskottchen bei Führungen zur Begrüßung jedes Kindes
  • Maskottchen Schilla, die Schildkröte, wecken und verabschieden
  • Handpuppe Mr Book wecken, schläft in der Bücherei, spricht mit englischem Akzent, Begrüßung „Sag mal Guten Morgen auf..“, Vorschulkinder (Frankfurt)
  • Lesebazillus, cool, für Teenies, Bild vom Bazillus oder Bazillus in verschiedenen Lesehaltungen ans Regal kleben (Dreieich, Weibelfeldschule)
  • Klassentier erfragen, mitbringen (lassen?)

Klassenführungen, besondere Aktionen

  • Piratenkitaführung mit Meeresrauschen: Kinder legen die Füße in die Mitte, Mitmacherzählung: Schiff fährt los, Bewegung ansagen, Kind wirft Anker aus, ebenso Rückfahrt
  • Klassenführung: Begrüßung durch die Kinder im Chor=Konzentration
  • Fotos von wichtigen Orten in der Bücherei, suchen lassen (Bad Homburg)
  • Kl. Detektivgeschichte=Einbruch in die Bücherei mit Gegenständen aus der Bibliothek beleben, Musik von Elvis= Jugendliche wissen, älterer Täter, Umriss/Foto,
  • Rallye: Bausteine je nach Alter

Geplante Veranstaltungen + Tipps, Kooperationen

  • Boris Pfeiffer, Fragzeichen-Kids, 100 Schülerinnen
  • Dagmar Chidolue, Milliegeschichten, 220 Euro
  • Julia Breitenoeder, Drachentage; Hundegeschichte (Ich muss leider draußen bleiben!)
  • Bendtfeldt: Lesungen mit Blindenhund, Blindenhundführverein; zusammen 500Euro
  • Prawitt: Ritter Rost (Bad Homburg)
  • Kai Meyer: Die Seiten der Welt (Info: will nicht als JB-Autor bezeichnet und beworben werden, Bad Homburg)
  • Charlotte Hoffman: Zeichnen wie Greg, Comicworkshop
  • Steffensmeier, Lieselotte
  • Magisches Baumhaus
  • Huch, ein Buch (Darmstadt, organisiert von Frau Einwohlt, Centralstation; Stabü besorgt auch gern Karten)
  • Erzähl-Cafe, 19.11., 19 Uhr, Stadtbücherei Rüsselsheim, mehrere AutorInnen der Rüsselsheimer Lesewochen lesen je ca. 10 Minuten vor

Neue Bilderbücher

Willems, Mo: Noch ein Knuffelhase. Gerstenberg. 13,95€

Spielzeugtag ist klasse! Trixie wird heute allen, allen im Kindergarten ihren einmalig einzigartigen Knuffelhasen zeigen! Aber da steht Sonja – mit einem verflixt ähnlichen Hasen in der Hand! Die beiden streiten sich so lange, bis beide Hasen eingesammelt und versehentlich vertauscht werden. Ein temporeiches nächtliches Abenteuer nimmt seinen Lauf, in dem Trixies Papa zwar vergeblich erklärt, was halb drei nachts bedeutet, dafür aber eine astreine Hasenübergabe hinlegt und Trixie ihre erste beste Freundin findet. Mo Willems kennt sich bestens mit den Sorgen und Freuden von Kindern aus. Seine Collagen aus Fotos und unverwechselbaren Zeichnungen begeistern auch die Großen.

Terry, Douglas A.: Das Gesunde-Zähne-Buch… für Kinder : das Gesunde-Zähne-Buch…für Eltern]. Quintessenz, 2014. ISBN 978-3-86867-214-5. Wendebuch.19,80€

Albatros-Alarm. Katrin Engelking. Idee und Text: Simon Bode. Aladin.
ISBN 978-3-8489-1005-2. 8.95€

Der Albatros lebt glücklich und zufrieden am Meer, bis eines Tages Familie Lindberg einen Urlaubstag am Strand verbringt. Der Albatros ist begeistert: so ein Familienleben ist super! Er beschließt, sich bei den Lindbergs als Haustier vorzustellen. Und dann wird’s richtig aufregend!

Docherty, Helen: The snatchabook : everybody needs a bedtime story.: Alison Green Books, Dt. Ausg. u.d.T.: Der Bücherschnapp
ISBN 978-1-4071-1654-9. 10.90€

Jeder braucht eine Gutenachtgeschichte, das wissen nicht nur die Tiere im Kaninchental. Aber ein Snatchabook geht um und Nacht für Nacht verschwinden Bücher aus den Kinderzimmern. Da beschließt das Hasenmädchen Eliza, dem Bücherdieb eine Falle zu stellen.

Wiesner, David: Herr Schnuffels. Aladin. ISBN 978-3-8489-0066-4. 16,90 €
Herr Schnuffels ist ein ziemlich gelangweilter schwarzer Kater. Doch unverhofft landet ein Mini-Raumschiff vor seiner Nase. Was da wohl drin ist? Sehr zum Schrecken der kleinen Außerirdischen im Innern beginnt Herr Schnuffels ein lebhaftes Spiel mit dem Flugobjekt. Bildergeschichte ab 5.

Lacombe, Benjamin: Lisbeth, die kleine Hexe.
Jacoby & Stuart. ISBN 978-3-942787-10-9. 16.90€

Unglaublich, was Lisbeth in dem alten, verstaubten Buch entdeckt, das sie auf dem Dachboden ihrer Großmutter findet. Hexengeschichte für Bilderbuchfans ab 6 Jahren im fantastischen Zeichenstil.

Freeman, Tor: Gebrüder Tukan, die Meisterklempner. Lappan.
ISBN 978-3-8303-1208-6.12,95€

Die Brüder Tukan arbeiten als Klempner in Rohrstadt. Schnell und zuverlässig reparieren sie jedes noch so kleine oder große Problem. Doch eines Tages wirbt ein neuer Klempner mit billigen Preisen und Erledigung von Aufträgen in Windeseile. Ob er wirklich hält was er verspricht? Ab 4.

Rüsselsheim, Süßmilch