Aktuelles, Protokolle

Protokoll 21.01.2019, FFM (TipToi/Tonies)

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Kinder- und Jugendbibliotheken Rhein-Main-Taunus

am 21.1.2019 in der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt

Anwesende Bibliotheken:

Bad Homburg, Schwalbach, Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Hofheim, Kronberg, Flörsheim, Dreieich, IMeNS, Oberursel, Kelsterbach, Hattersheim, Viernheim, Obertshausen, Rödermark, Karlstein, Heppenheim, Rodenbach, Rüsselsheim

Protokollantin: Susanne Buschbeck, Stadtbibliothek Hanau

 

  • TOP 1 Wegen sehr großer TeilnehmerInnenzahl wurde auf eine Vorstellungsrunde verzichtet, Linda Hein hatte aber für alle Namensschilder vorbereitet.Es gab keine Wahl einer stellvertretenden Sprecherin oder Sprechers des AKKJ. Interessenten werden weiterhin gesucht.
  • Trends KiBis
    • TOP 2: Tonies, TipToi & Co – wie viel Spielzeug braucht das Kinderbuch und wo müssen Bibliotheken mitmachen?Tonies: Eine Tonie-Box kostet ca. 80 €, jede Figur 14,99 €Tonies (1)Die Bedienung ist sehr einfach und sowohl Box als auch Figuren sind sehr robust. Sie richten sich an Kinder ab 1 Jahr bis ca. 10 Jahre. Es ist nicht nur ein Hörbuch, man kann auch mit der Figur spielen. Es ist ein Zusatzangebot zu CDs, wird sie aber nicht komplett ersetzen. Die Nutzung von Kopfhörern ist möglich. Es ist ein beliebtes Angebot und mittlerweile recht weit verbreitet und stark nachgefragt.

      Offene Fragen: W-LAN generell nötig oder nur beim Laden der Figuren?  Müssen die Figuren nach dem Verleih immer zurückgesetzt werden? Müssen die Boxen nach dem Verleih zurückgesetzt werden? Müssen die Figuren desinfiziert werden?

      Verschiedene Kolleginnen haben Beispiele zu Verpackung und Verleih sowie ihre bisherigen Erfahrungen beigetragen, z.B. Obertshausen, Kronberg, Wiesbaden, Dreieich, Kelsterbach.

      In Obertshausen gibt es zunächst eine Testphase mit 1 Tonie-Box und 25 Tonies.

      Manche Figuren werden in Zipper-Beuteln verpackt angeboten, andere in kleinen Klick-Boxen. Der Barcode und der RFID-Code befinden sich dann auf der Verpackung. Empfohlen wird, kleine Besitzschilder der Bibliothek an der Figur zu befestigen (mit Kabelbindern z.B.) oder eine Markierung auf der Unterseite der Figur vorzunehmen (werden schnell mit den eigenen Figuren verwechselt).

      Häufig sind fast alle Figuren ausgeliehen, daher empfiehlt sich ein Poster mit allen Figuren mit einer Kennzeichnung, welche Figuren in der jeweiligen Bibliothek im Bestand sind. Katalogdaten müssten von der EKZ erhältlich sein.

      Manche Bibliotheken leihen sowohl Box als auch Figuren aus (Ladegerät ist dabei), andere nur die Figuren (Mini-Anleitung dabei). Es kam die Frage auf, ob eine Kaution für den Verleih der Tonie-Box sinnvoll wäre, ist bisher nicht in der Praxis vorgekommen.

      Empfohlene Leihfrist: 2 Wochen, nicht verlängerbar.

      Lieferanten sind neben der EKZ auch JSW oder SW Medienversand, alle hatten zum Zeitpunkt der AKKJ-Sitzung allerdings Lieferprobleme.

       

      TipToi bzw. TING

      Die anwesenden Kolleginnen waren der Meinung, dass TipToi verbreiteter und nachgefragter ist als TING.

      Es werden in der Regel nur die Bücher angeboten, die Stifte haben die Nutzerinnen und Nutzer zu Hause. Wer doch die Stifte verleiht, muss ihn nach dem Verleih wieder zurücksetzen. In manchen Bibliotheken laden die Bibliotheken die Inhalte auf die Stifte, manche überlassen dies den Nutzern.

      Mittlerweile gibt es eine neue Generation der Stifte, mit denen man nicht nur abspielen, sondern auch aufnehmen kann:

      Bookii ist der Nachfolger von TING, es gibt dazu auch Sticker, die individuell bespielbar sind (nicht für die Ausleihe geeignet). Wird mehr im didaktischen Bereich eingesetzt.

      TipToi Create ist die Weiterentwicklung von TipToi. Die Kinder können selber kreativ sein und mitgestalten (Neues Symbol in den Büchern: Zauberstab). Individuell gestaltete Inhalte müssen mit dem Mülleimer-Button am Ende des Buchs gelöscht werden.

      Laut Verlag funktionieren die alten Stifte bei den neuen Büchern nicht.

Samstagsöffnungen

 

TOP 3: Samstagsöffnungszeiten in der Kinderbibliothek – Hauptsache geöffnet oder besondere Serviceleistungen? (Frage der Kollegin aus Bad Nauheim)

Für die anwesenden Kolleginnen und Kollegen war die Öffnung der Bibliothek am Samstag unstrittig und bei den meisten ist es einer der publikums- und arbeitsreichsten Öffnungstage.

Beispiele aus der Praxis:

  • Heppenheim hat samstags 2 Stunden geöffnet (montags geschlossen).
  • Rüsselsheim hat samstags 3 Stunden geöffnet und bietet Vorlesen an.
  • Oberursel hat von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet, ein beratungs- und personalintensiver Dienst.
  • Neu-Isenburg hat ebenfalls von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.
  • Die Zentrale KiBi Frankfurt hat von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Samstags kommen v.a. Väter mit ihren Kindern. Es gibt ein regelmäßiges Vorleseangebot in verschiedenen Sprachen.
  • Hanau hat von 11.00 bis 18.00 Uhr mit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geöffnet, die alle die ganze Zeit in der Ausleihe sind (abgesehen von der Pause). Es ist sehr viel Betrieb, v.a. vormittags und dann wieder ca. ab 15.00 Uhr. Es gibt ein regelmäßiges Vorleseangebot am Vormittag (außer in den Sommerferien).
  • Ingelheim öffnet samstags nur speziell zur Abiturvorbereitung.
  • Manche Bibliotheken öffnen jeden 1. Samstag im Monat (Zwingenberg, Karlstein)

Wie sieht es bei der Vergütung aus? Zuschlag ab 14 Uhr?

  • viele berichten, dass der Samstag brummt!
  • Fachpersonal unabdingbar!
  • extra Events gibt es, aber die Leute kommen auch so, vor allem Papas nutzen die Samstage
  • Spitzenzeit 1 = morgens, Spitzenzeit 2 = nach dem Mittag
  • Problem: nach 13 Uhr wird die Arbeitszeit bei vielen Kommunen anders berechnet, darum haben viele Bibs nur bis 13 Uhr auf, obwohl es gerade dann richtig lohnt, bis 14 Uhr wäre besser
  • Zwingenberg: 1 Samstag/Monat, aber für Kunden eher verwirrend, wenn nur manchmal
  • Sonstiges, Tipps
    • Medienempfehlungen„Das Staubmaushaus“, dazu Staubmäuse aus Wolle basteln. ISBN 9783943833256, 14 €„Die Streithörnchen“ ISBN 9783734820427, 14,00 €

      „Sternendiamant“ Fantasy-Debut einer deutschen Autorin Sarah Lilian Waldherr, 1. Band: Die Legende des Juwelenkönigs, ISBN 9783841505552, 10 €

      „Frankfurt-Tipp“ Frankfurt for family, Trifels-Verlag: kostenlose Broschüre!

      „Herr von Ribbeck auf Ribbeck…“ als Bilderbuch (Fontane-Jahr!!), ISBN 9783934029668, 16 €

      „Gehst du Goethe“ Speed-Date mit deutschen Klassikern, mit LEGO-Figuren nachgestellt (s. Youtube). ISBN 9783733504649, 15 €

      Erstlesesachbuchreihe „Alles klar“ von cbj, z.B. „Kokosnuss erforscht die Dinosaurier“, ziemlich umfangreich und enthält viele Informationen. ISBN 9783570172742, 8,99 €

      „Hazelwood“ von Melissa Albert, ISBN 9783791500850, 19 €

      „Zelten mit Meerschwein“ von Mareike Kringel, ab 8 Jahre, Familiengeschichte und Abenteuer

      ISBN 9783407823526, 12,95 €

      „Und was siehst du?“ Anregungen zum kreativen Zeichnen und Malen.

      Zweite Aufl. der JuLiD Empfehlungsliste (Schulbibliothek Weibelfeldschule, Dreieich) ist erschienen www.julid-online.de

    • LesungenFrau Lorenz aus Viernheim hat folgenden Tipp:

      M.Hain, Am Rosengarten 7, 55131 Mainz; hain@daslesetheater.de; Tel. 06131/ 698025 oder 0171 5091788; Lesetheater-Tafiti in Viernheim-1 Lesung-250 Euro/2 Lesungen 400 Euro und Fahrtkosten)! Er hat es für zweite Schulkassen ganz toll gemacht; kann ich nur weiterempfehlen!!!!

      Außerdem werden empfohlen:

      Tanja Witte

      Kai Pannen

       

      TOP 6: Verschiedenes

      Nächstes Treffen am 6.5.2019 in Kelsterbach, Thema: Literaturpädagogik

      weitere mögliche und gewünschte Themen: MINT in Bibliotheken

      Frage zur Anmeldung: Ab welchem Alter werden Kinder in der Bibliothek angemeldet? – Frankfurt handhabt es so: „Erziehungsberechtigte können ihre Kinder anmelden, sobald sie auf der Welt sind. Ab 16 Jahren können sich Jugendliche selbst mit ihrem Personalausweis anmelden und selbst unterschreiben, müssen nur die Angaben zu einem Erziehungsberechtigten im Formular mit ausfüllen.

    • Link zum Anmeldeformular: https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Anmeldeformular.1917487.pdf

 

Aktuelles, Protokolle

Protokoll – 24.09.18, Neu-Isenburg (Medienpädagogik)

Protokoll AKKJ-Treffen
24.09.2018 in der Stadtbibliothek Neu-Isenburg

anwesende Bibliotheken: Frankfurt, Obertshausen (2 Prs.), IMeNS, Dreieich, Bad Nauheim, Rödermark, Rüsselsheim, Bad Homburg, Oberursel, Fachstelle, Darmstadt, Flörsheim, Dietzenbach, Rodenbach, Heppenheim, Mainz, Hofheim, Neu-Isenburg (2 Prs.)

Protokoll: Christina Hellemann, Obertshausen

Schwerpunkt: Medienpädagogik im Infocafé Neu-Isenburg

Download  Protokoll AKKJ 24.09.18 Neu-Isenburg

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Nach der Begrüßung der Teilnehmer stellt Frau Hein die neu überarbeitete Internetseite des AKKJ vor. Alle neuen Artikel sind jetzt unter „Aktuelles“ zu finden.

TOP 1 Neues aus der Stadtbibliothek Neu-Isenburg

Frau Duchmann, die Leiterin der Stadtbibliothek Neu-Isenburg, berichtet über die Situation in Neu-Isenburg. Neben der Hauptstelle gibt es drei Zweigstellen, die alle gut genutzt werden. Zwei davon sind in Schulen untergebracht. Finanziell sind die Bibliotheken gut ausgestattet.

Neben den Munzinger Datenbanken und dem Brockhaus wird auch der Brockhaus junior digital angeboten. Nach Beobachtungen von Frau Lauer aus dem IMeNS-Verbund sind jedoch nicht alle Einträge kindgerecht und die Suchfunktion ist nicht ausgereift. Seit Sommer wird der Musikstreamingdienst Freegal angeboten, beworben wird er in erster Linie durch Handzettel.

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In der Kinderbibliothek findet einmal in der Woche eine Internet-Sprechstunde für Kids statt, hierfür konnte eine Studentin gewonnen werden. Sie hilft bei Recherchen für Hausaufgaben und Referate, gibt aber auch Ratschläge für den richtigen Umgang mit den sozialen Medien. Das Angebot richtet sich an Kinder von 8 – 12 Jahren.

 

Top 2 Infocafé Neu-Isenburg stellt sich vor

Herr Schölzel berichtet über die Arbeit des Infocafés. In dieser Jugendeinrichtung liegt der Schwerpunkt in der Medienpädagogischen Arbeit, sie ist mit 7 Computern und verschiedenen Spielekonsolen ausgestattet.

Vor allem fungiert das Infocafé als offener Jugendtreff für Kinder und Jugendliche von 9 – 21 Jahren. Regelmäßige Besucher entrichten einen einmaligen Mitgliedsbeitrag von 5,- € und bekommen einen Mitgliedsausweis. Die Spielezeiten sind begrenzt, nach einer Stunde muss eine Pause von mindestens 30 Minuten gemacht werden. Dabei werden die Jugendschutzbestimmungen der USK genau eingehalten. (Spiele ab 16? nur, wenn keine Jugendlichen unter 16 im Raum sind!) Die MitarbeiterInnen helfen bei Hausaufgaben, dem Erstellen z. B. von Lebensläufen und bieten ein Recherchetraining an.

In Kooperation mit Schulen werden Veranstaltungen zum Thema Datenschutz und Onlinemobbing durchgeführt.

Regelmäßig werden Medienprojekte durchgeführt, z.B. geht es bei „Zocken mit Sinn“ darum, mit den Jugendlichen auf Augenhöhe über die Spiele zu sprechen.

Das Infocafé fungiert als Clearingstelle, es leitet Anfragen an die entsprechenden Ansprechpartner weiter. Empfehlenswert ist die Seite http://www.digitale-spielewelten.de , auf ihr werden Projekte und Ideen gesammelt. Überwiegend unterliegen sie keinem Urheberrecht.

http://www.infocafe.org

schoelzel@infocafe.org stephan.schoelzel@Stadt-Neu-Isenburg.de

weitere empfehlenswerte Tipps von Schölzel:

 

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TOP 3 Öffnungszeiten am Wochenende als Familienservice

Der Tagesordnungspunkt wurde auf den nächsten Termin verschoben

 

TOP 4 Die Fachstelle berichtet

 

TOP 5 Medientipps, Lesungstipps

Medientipps

  • Jeffers, Oliver: „Hier sind wir“ 6- 8 Jahre, Miteinander LebenIMG_20180924_125312_resized_20180926_021941153
  • Bonilla, Rocio: „Der höchste Bücherberg der Welt“
  • Berg, Christian: „Rumpelröschen“ zum Vorlesen
  • Damm, Antje: „Was wird aus uns“ philosophisches Foto-Bilderbuch
  • Kuhlmann, Torben: „Edison“
  • Sanna, Francesca: „Geh weg Herr Berg“
  • Brandis, Katja: „Khyona“ Jugendbuch
  • Adeyemi, Tomi: „Children of Blood and bone“ Jugendbuch
  • Michaelis, Antonia: „Tankstellenchips“ Jugendbuch

Veranstaltungstipps

  • Bad Homburg: Jutta Wilke las aus dem Jugendbuch Stechmückensommer
  • Bad Nauheim: Eine besondere Lesung für Kinder im Grundschulalter gab es in Kooperation mit der Organisation „Aktion Hund
    (Zwei Pädagoginnen lesen eine Geschichte vor, der mitgebrachte Hund wird aktiv in die Geschichte eingebaut, indem er z.B. vorher versteckte Päckchen sucht. Die Teilnehmerzahl darf 12 Kinder nicht überschreiten. Das Honorar ist relativ gering. http://www.aktionhund.de)
  • Hofheim: Tina Kemnitz war mit ihrer Veranstaltung „Tolles Buch“ (ähnlich wie Buchcasting) zu Gast und kam bei den 7. Klassen sehr gut an
  • Neu-Isenburg: Als Walking Act ist „Herr von Bauch“ zu empfehlen, er ist Clown und Zauberer
  • http://www.theater-con-cuore.de/ (geniales Theater zu Kinderbuch-Klassikern)
  • In den Herbstferien wird Antje Stemmen ein Pop-up-Workshop für Kinder ab 8 Jahren durchführen.
  • Rödermark: Antje Herden las vor Kindern der 4. Klasse.
Protokolle

Protokoll – 28.05.18, Darmstadt (Kooperationen)

Protokoll AKKJ-Treffen
28.05.2018 in der Stadtbibliothek Darmstadt

anwesende Bibliotheken: Darmstadt (5 Prs.), Dreieich (2 Prs.), Neu-Isenburg, Bad Homburg, Hanau, Marburg, Griesheim, IMeNS, Obertshausen, Fachstelle, Ilona Einwohlt als Gast

Protokoll: Heike Rothmann, Marburg

Download Protokoll hier
Download Fachstelleninformationen hier

Schwerpunkt: Kooperationen

 

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TOP 1 – Begrüßung

Linda Hein begrüßte die Anwesenden zum AKKJ-Treffen. Die Teilnehmer/innen trugen sich in die Anwesenheitsliste ein und stellten sich kurz vor. Es folgte eine Führung durch die Stadtbibliothek Darmstadt.

 

TOP 2 – Huch ein Buch

 Zu Gast war Autorin Ilona Einwohlt, die ebenfalls herzlich begrüßt wurde und die nach einem Rundgang und einer kurzen Vorstellung der Stadtbibliothek Darmstadt ihr Projekt „Huch, ein Buch!“ vorstellte.

Die Autorin berichtete kurz zu ihrer Person (Magister für Kinder- und Jugendliteratur, seit 30 Jahren der Kinderliteratur verpflichtet) und ging dann auf ihr Projekt ein (Mit-Initiatorin).

CS_Huch2018_940x400.jpg„Huch, ein Buch!“ findet seit etwa 10 Jahren in Darmstadt statt, immer im Mai. Am Anfang waren es wenige Aktionen, seit 2013 finden Lesungen, Veranstaltungen … sogar über 1 Woche statt. Es werden Schul-Veranstaltungen mit Kooperationsschulen angeboten und Abendveranstaltungen (da freie Lesungen am Nachmittag nicht laufen). Jedes Jahr gibt es ein Motto. Finanziert wird das Projekt über Fördergelder von Banken oder Verlagen. Das Finanzielle und die Organisation läuft über die Kultureinrichtung „Zentralstation“. Die Anmeldung erfolgt online, Newsletter werden regelmäßig über diese Email-Adressen verteilt. Die Programmhefte sind meistens schon vor Weihnachten fertig, damit die Lehrer/innen gut planen können. Der Vorteil von Partnerschulen ist die Verlässlichkeit von Besuchern zu den Lesungen und daher der Garant für lebendige Lesungen. Die Kontakte gehen über engagierte Lehrer/innen oder die Schulleitung.

Frau Einwohlt wies darauf hin, dass Autoren, die an diesem Projekt teilnehmen, zu dieser Zeit auch an andere Bibliotheken ausgeliehen werden können, so entfallen zusätzliche Fahrtkosten.

Außerdem berichtete sie vom Netzwerk Hessischer Kinder- und Jugendautoren. Dieses stellt sich bei einem Sommerfest am 10.06.2018 für geladene Gäste (Multiplikatoren) vor.

 

TOP 3 – Kooperationen

Dreieich:

HessischerBibliothekspreisPlakat-web.jpgHierfür stellte Julia Deißler von der Stadtbibliothek Dreieich das Netzwerk der Stadtbücherei Dreieich vor. Für dieses Bibliothekskonzept erhielten sie 2018 den Hessischen Bibliothekspreis.

Das Bibliothekskonzept Dreieich ist in deshalb besonders, weil es durch Verlagerung der Bibliotheken in Schulen gelungen ist, diese Standorte zu erhalten, obwohl die Bibliotheken eigentlich geschlossen werden sollten. So ist ein Netzwerk von Zweigstellen entstanden, 4 werden städtisch finanziert und 2 von Land und Kreis. Das Kooperationsnetzwerk beinhaltet durch diese Aufstellung die Zusammenarbeit mit Schulen, Buchhandlungen, Altenheimen, Bürgerhaus, Jugendclub, Dreieich-Con (Rollenspiel-Event), Kino, Jugendjury, Frauenbüro (Autorinnenlesungen), Männerturnverein (Harry-Potter-Nächte). Es erfolgt ein Bildungspartnertreffen 1x im Jahr.

zum Download: Kooperationen in Dreieich

Darmstadt:

Hier besteht die Kooperation mit den Grundschulen durch den Fahrdienst (Fahrbibliothek). Es gibt dabei auch spezielle Haltepunkte für die Fahrbibliothek in Gegenden mit vielen Kindern.

Obertshausen:

Hier gibt es Kooperationsverträge mit der Grundschule für eine bessere Zusammenarbeit, besonders auch mit Betreuungseinrichtungen während der Ferien.

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IMeNS:

Die Kooperation besteht mit den Stadtbibliotheken Wetzlar und Herborn über die „Bildungslandschaft Lahn/Dill“:

  1. Klassen: Besuch der Stadtbibliothek
  2. Klassen: Schulbibliothek IMeNS
  3. Klassen: Recherche in der Stadtbibliothek
  4. Klassen: Kinder-Suchmaschinen IMeNS

Hanau:

02_fuchs bücherei_rent [Konvertiert]Das neue Gebäude der Stadtbibliothek zog die Kooperationspartner an: Schwulen-Lesben-Verein, andere Vereine, VHS, andere städtische Einrichtungen brauchen für ihre Veranstaltungen Räume. Bibliothek ist hier „Dritter Raum“

Kelsterbach:

„Donnerstag ist Kuchentag“ – Wöchentlich (!) backen Vereine Kuchen und bieten ihn in der Bücherei an. So stellen sich die Vereine der Öffentlichkeit vor und die Bücherei wird als Veranstaltungsort attraktiv wahrgenommen.

 

TOP 4 – Fachstelle 

Es gibt 3 Fortbildungen im Juni:

  1. Input an der Lahn – Neues aus der IT-Welt für Bibliotheken“ (05.06.18 in Wetzlar)
  2. Kompetenzförderung durch Schulbibliotheken“ (18.06.18 in Frankfurt)
  3. Einfach digital!“ (20.06.18 in Köln)

3 Fortbildungen in Hessen sind noch geplant:

  1. Mut zur Lücke? – Bestandsmanagement“ (05.11.18 in Bad Vilbel)
  2. Action-Bound“ (12.11.18 in Bruchköbel)
  3. „Bewegtes Vorlesen“ (10.12.18 in Griesheim)

Publikationen:

Tiger.Books:

Über die Fachstelle können 3 Lizenzen erworben werden. Wer testen möchte, kann sich für 2 Wochen eine Lizenz über die Fachstelle ausleihen. Zielgruppe:

Eltern mit Kindern.

 

TOP 5 – Medien-/Veranstaltungstipps

Medientipps:

  • Chusita: Sex. – cbt, 2018. – ISBN: 978-3-570-16517-1
  • Rhue, Morton: Die Welle. – Spaß am Lesen Verlag, 2018. – ISBN: 978-3-944668-78-9
  • Hoover, Colleen: Weil ich Layken liebe. – Spaß am Lesen Verlag, 2016. – ISBN: 978-3-944668-48-2
  • Fletcher, Tom: Kleines Monster, komm da raus! – cbj, 2018. – ISBN: 978-3-570-17553-8
  • Padmanaphan, Manjula: Ich bin einmalig! Kannst du mich finden? – Talisa, 2017. – ISBN: 978-3-939619-61-1
  • Galindo, Renata: Meine neue Mama und ich. – NordSüd Verlag, 2017. – ISBN: 978-3-314-10394-0
  • Rieckhoff, Sibylle: Kommissar Maus löst jeden Fall – Die Läuse sind los. – HABA, 2017. – ISBN: 978-3-86914-204-3
  • Schmachtl, Andreas H.: Tilda Apfelkern. – Arena, 2018. – ISBN: 978-3-401-71033-4

 

Das nächste AKKJ Treffen ist geplant am 24.09.18 in Neu Isenburg. (jetzt bestätigter Termin und Ort)

 

Förderung/Sponsoring, Protokolle

Protokoll – 26.02.2018, Zwingenberg (Fundraising)

anwesende Bibliotheken: Karlstein, Rodenbach, Darmstadt, Rüsselsheim, Obertshausen, Liederbach, IMeNS, Rödermark, Bad Homburg, Karben, Heppenheim, Zwingenberg, Viernheim, Marburg, Kelsterbach, Bad Nauheim, Aschaffenburg, Wiesbaden, Dreieich, Fachstelle

Protokoll: Mona Schott, Kelsterbach

Schwerpunkt: Fundraising, Sponsoring

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Thema 1

  • Begrüßung durch die Sprecherin Frau Hein
  • Vorstellung der Zwingenberger Stadtbibliothek durch Frau Graf

Thema 3 (vorgezogen) Sprecherinnen AKKJ

  • Überreichen eines Geschenkes an Frau Süßmilch und Frau Hellemann als Dankeschön
  • neue Sprecherin nach einstimmiger Wahl -> Frau Eberl

Thema 2: Online Befragung

Auswertung der Onlinebefragung (November 2017) , zum Dokument auf Bild klicken:Befragung Bild

Thema 4: Sponsoring

Fundraising

  • Bad Nauheim:
    • dm gibt Geld zu den Kinderveranstaltungen dazu in Bad Nauheim
    • Etat reicht nicht, deshalb Sponsoring, ist aber viel Bürokratie
  • Was ist der Unterschied zwischen Sponsoring, Schenkung und Finanzierung?: Zusammenfassung rumgegeben, Klick auf Bild:
  •  Nidderau Sponsoringvertrag Bücherschrank
  • weitere Vorschläge waren:
    • Clubs (Lions/Rotarier)
    • eine Abteilung der Stadt (von Oberursel)
    • Förderverein (von Rüsselsheim/Rödermark)
    • Fördergelder von Leseförderinstitutionen, z.B. Hessische Leseförderung bzw. Leseland
    • Finanzierung durch Friedrich-BödeckerKreis (von Dreieich)
  • Kooperationen
    • mit Schule – Schüler bezahlen 2€ für Veranstaltungen (von Bad Homburg), Verknüpfung (Kooperation)
    • mit anderen öffentlichen Einrichtungen (von Dreieich)Tipp aus Nidderau Broschüre Fundraising-1
  • Stiftungen, z.B. Bürgerstiftungen, Sparkassen-Kultur-Stiftung, Tipp aus Nidderau zum Thema Stiftungen (Bild): Broschüre Stiftungen, Stiftungsverzeichnisse im Netz nach Bundesländern auffindbar
  • Ausgeschriebene Projekte mit Förderung, z.B. Kultur macht stark (von Oberursel)

Thema 5 Fachstelle

Fachstelle berichtet:

Fortbildungen

  • 03.2018, Wetzlar – Actionbound ausgebucht, Zweiter Termin 2. Halbjahr geplant
  • 05.2018, Rüsselsheim – Leichte Sprache
  • 04.2018, Ilmenau – 4-Länder-Treffen „Bibliotheksarbeit mit Kinder und Jugendlichen – Leseförderung mit MINT
  • 06.2018, Frankfurt – Kompetenzförderung durch Schulbibliotheken (Lesekompetenz, Medienkompetenz, Informationskompetenz)
  • Fortbildungen Fachstelle Hessen hier
  1. Halbjahr

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Thema 6 Medientipps/ Lesungstipps

Veranstaltungstipps:

  • Fabian Lenk (3./4. Klasse)cof
  • Sibylle Mottl-Link (Tipp aus Viernheim)
  • Emma Marten, siehe Foto (Jugendliche ab 13, v.a. für Jugendliche, die selber schreiben, weil Autorin noch sehr jung ist) – The Blinds (Tipp aus Dreieich)
  • Sabine Kranz (5./ 6. Klasse) – Die Traumarbeiter (Tipp aus Dreieich)
  • Wohnzimmer-Lesung bei Maja Nielsen – 10. März

Medientipps:

  • aus Rüsselsheim:
    • Finn macht es anders
    • Wer hat schon eine normale Familie
    • Wo die Geschichten wohnen?
    • Aufgeräumt!
    • Mausgetüfftelt
  • aus Bad Nauheim:
    • Ich fürchte mich nicht
    • Die Mühle
    • Bruno und die Nervkaninchen
    • Das Loch
    • Pop-Up Ozean
    • Leyo-App
    • Büchertisch nach Coverfarben
  • aus Rödermark:
    • The Hate U Give
  • aus Bad Homburg:
    • Bo zieht aus
  • aus Karlstein:
    • Einfach Programmieren für Kids
    • Kleine Socke, was fehlt dir?
  • aus Zwingenberg:
    • Ein Löwe in der Bibliothek
  • aus Kelsterbach:
    • Glanz der Dämmerung (Götterleuchten-Reihe)
    • Letzte Nachricht. Für immer.
    • Nur noch ein einziges Mal

 

Und zu guter Letzt: der Abschluss-Tipp aus Nidderau

 

RechtlicheGrundlagen

Protokolle

Protokoll – 13.09.2017, Rüsselsheim (Book-Slams)

Protokoll AKKJ 13.09.2017

  1. Buch-Casting

vorgetragen von Fr. Wagner

  • statt Bibliotheksführung
  • unaufwendig, flexibel, wenig Materialaufwand
  • Annahme: Casting Shows kennen und mögen Jugendliche
  • Konzept an Bremen angelehnt
  • 7. – 9. Klasse (13 – 15 Jahre) aber auch schon für 5. Klassen möglich wenn Titel entsprechend angepasst werden

Vorbereitung

  • 5 Titel pro Genre auswählen
  • 4 Genres (je nach Zeit auch nur 2 oder 3)
  • B. Fantasy, Freundschaft, Thriller,…
  • aber auch Mädchenbücher / Jungenbücher (dann nur Mädchen bzw. Jungen abstimmen lassen)
    • hat den Vorteil, dass Mädchenbücher dann eher eine Chance haben zu gewinnen und nicht so leicht untergehen
    • natürlich Hinweis, dass auch Jungen „Mädchen“bücher lesen dürfen und umgekehrt
  • guten Mix an Büchern aussuchen (unterhaltsam, niveauvoll,…) der an die jeweilige Gruppe angepasst ist (welche Schule? welches Alter? was für Kinder? …)
  • bekannte und unbekannte Titel mischen – man selbst sollte die Bücher kennen
  • Punkte-Formular groß ausdrucken
  • Tisch mit genügend Buchaufstellern herrichten

Einführung: Kurz erklären, dass wir alles was die Kinder im Regal sehen, selber aussuchen müssen und uns deshalb natürlich wichtig ist was ihnen gefällt.

Durchführung

  • Bücher sind zu Beginn noch nicht sichtbar
  • pro Runde fliegt nach verschiedenen Kriterien ein Buch raus
  • jedes Kind hat eine Stimme (Lehrer  k ö n n e n  auch eine Stimme bekommen)
  • vorher 2 Kinder festlegen, die bei der Abstimmung zählen und mitschreiben
  1. Runde: nur den Titel vorlesen
  2. Runde: Das Cover bewerten
  3. Runde: Den Klappentext vorlesen (selbst vorlesen)
  4. Runde: 1 Abschnitt/ kürzere Textstelle lesen (z.B. erste Seite des Buches o. Kinder eine beliebige Seitenzahl aussuchen lassen: interessanterweise kamen dadurch bisher immer aussagekräftige und interessante Textstellen zusammen)

Ende

  • Sieger pro Genre wird gekürt und kommt auf den Siegertisch (hinterher können auch die anderen Bücher mit darauf gestellt werden)
  • Tisch kann als Medienausstellung stehen bleiben
  • bei engagierten Lehrern: Buchrezensionen schreiben lassen (Bibliothekshomepage, Schülerzeitung, …)

 

  1. Book-Slam

vorgetragen von Linda Hein (Dreieich)

  • „Generation youtube“ kennt/mag keine Casting-Shows mehr (so die Vermutung)
  • Konzept „Slam“ hat sich in der Altersgruppe und der Gruppen-Konstellation nicht bewährt in Dreieich, Jugendliche trauen sich nicht vor anderen zu slammen
  • Bibliothekare trauen sich nicht die Bücher zu rappen, vielleicht auch gut so 😉
  • es braucht einen Anlass (z.B. Suche nach einer geeigneten Klassenlektüre)

Alternativangebot:

  • an eine Wäscheleine Kopien verschiedener Buchcover hängen, auf denen zuvor die Titel unkenntlich gemacht wurden, Titel auf extra Zettel drucken
  • Jugendliche sollen die passenden Titel zuordnen, dabei kann man „nebenbei“ etwas über die Bücher erzählen
  • Abstimmungsmöglichkeit zum Schluss: Kinder dürfen Klebepunkte vergeben
  • Bsp.: grüner Aufkleber = ganz toll, roter Aufkleber = ganz mies

 

  1. Alternativen zu Actionbound

vorgetragen von Linda Hein (Dreieich)

 

 

  1. Tigerbooks

vorgetragen von Eckhard Kummrow (Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken)

  • ab Oktober über die Fachstelle ausleihbar wie auch Bilderbuchkinos oder Kamishibais
  • 2 Lizenzen, 2 Bibliotheken bekommen gleichzeitig einen Zugangsschlüssel, pro Zugangsschlüssen bis zu 3 Geräte
  • es wird noch eine Kalenderfunktion oder ähnliches Organisationsmedium geben müssen um auch für Veranstaltungen im voraus planen zu können
  • Informationen folgen über die Fachstelle
  • hauptsächlich für Kinder 7 – 10 Jahre,
  • Buch plus App (manche Inhalte als Buch und als App verfügbar, manche nur als App)
  • ursprünglich für Eltern gedacht
    • Steuerung was Kinder lesen
    • Kindersicherheit: keine Kaufmöglichkeiten, schwer von dort auf andere möglicherweise unsichere Seiten zu kommen

 

  1. Fortbildungen

vorgetragen von Eckhard Kummrow (Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken)

Es wird gebeten, Anmeldungen direkt über das Formular zu tätigen.

 

  1. Fachstellenkonferenz Koblenz

vorgetragen von Eckhard Kummrow (Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken)

Tablets

  • bisher immer Empfehlung für i-pads aus Sicherheitsgründen
  • Android: aktuelle Samsung Geräte können wohl auch über die Software „Knox“ geschützt werden (noch keine Erfahrungswerte)

Lernsoftware

  • www.scoyo.de
  • 1. – 7. Klasse
  • noch niemand aus der Runde Erfahrung, aber Bedarf an Lernsoftware ist gegeben, im Hinterkopf behalten für Konsortium

Stellenbewertung

  • Frankfurt ist schon sehr weit
  • fast fertig mit Stellenbewertungen
  • Großteil wurde aufgewertet

 

  1. Neuwahl

vorgetragen von Fr. Süßmilch (Rüsselsheim) die Wahl zur Vorsitzenden des AKKJ fiel einstimmig auf Linda Hein, bei dem nächsten Treffen werden noch zwei Personen als Ergänzung zur Wahl stehen

 

  1. kostenlose Materialien

vorgetragen von Linda Hein (Dreieich)

Vorstellung diverser Materialien

 

  1. pdfs katalogisieren

vorgetragen von Eckhard Kummrow (Fachstelle)

Wenn Materialien nur als pfd zur Verfügung stehen, kann man sie trotzdem in den OPAC einpflegen indem man im entsprechenden MAB-Feld (656) den Link einträgt. Man kann von Zeit zu Zeit überprüfen ob der Link noch gültig ist. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ändern sich die Links zum Beispiel nicht.

Man gibt am besten einen Text ein wie „Diesen Titel können Sie hier herunter laden“.

Das Laden eines solchen pdf gilt jedoch nicht als Ausleihe und kann/muss somit auch nicht zurück gegeben werden. Dies ist z. B. praktisch wenn Schulklassen oder andere Gruppen auf Materialien zugreifen wollen.

Manche Länder – wie Schleswig-Holstein – schicken Listen mit besonders interessanten pdfs.

Es wird angefragt ob die Länder von Seiten der Fachstelle angefragt werden könnten diese Listen zu schicken – Herr Kummrow verneint dies.

  1. Veranstaltungshinweis

vorgetragen von Frau Deißler

Die Veranstaltungen von Regina Maria Kaiser sind nicht zu empfehlen.

Sollten Lesungen zu Geschichtlichen Themen gefragt sein, sind empfehlenswert:

 

  1. Buchempfehlungen

aus den Bibliotheken (Altersangabe aus der Runde)

  • Levy: Die verflixten Fletcher Boys (Reihe), ab 10 Jahre
  • Grönemeyer: Das große Gesundheitsbuch für die ganze Familie, ab 4/5 Jahre
  • Jacobs: Schnabbeldiplapp (Bilderbuchkino vorhanden: https://www.carlsen.de/bilderbuchkino, um die Bilderbuchkinos nutzen zu können, muss man sich anmelden. Einige Bilderbuchkinos sind vom Verlag gekürzt.
  • Reh: Der Igel Nepomuk, ab 4 Jahre
  • Petrowitz: Das wilde UFF (Reihe), ab 8 Jahre
  • Kirschner: Botzplitz! Ein Opa für alle Fälle (Reihe), ab 9 Jahre
  • Ludwig: Kater Komrad (Reihe), Die Hörbücher sind auch gut.
  • Reed: Wir fliegen wenn wir fallen (All Age), Ava Reed kommt aus Frankfurt
  • Carlsen Clever (Reihe)
  • App (wie LeYo! aber bessere Handhabung)
  • Nexo Knights http://www.ameet.de/produkt-kategorie/lego-nexo-knights/ direkt über den Verlag bestellen, dann bekommt man die Bücher günstig
  • Schneider: Conni ist wütend, neue Illustratorin
  • Macrì: Punkte, ab 4 Jahre, kann aber auch zu Jugend gestellt werden
  • Ziegesar: Dark Horses, für Ältere
  • Thiemeyer: Evolution (Reihe), Jungs 13+
  • Bouzar: Djihad, mon ami
  • Wung-Sung: Weg mit Knut!
  • Léon: Väterland
  • Herman: Royal Blood (Reihe)
  • Maas: Das Reich der Sieben Höfe (Reihe)
  • Yarlett: Nibbels
  • Ronja Räubertochter, als DVD-Serie und Comic-Reihe
  • Brenman: Auch Prinzessinnen müssen mal pupsen – super zum Vorlesen für Kindergärten

 

  1. gemeinsame Veranstaltung

Anfrage von Doris Pichler (Bischofsheim)

Gesucht wird für dieses Jahr noch ein nicht zu teures Kindertheater, an das sich Bischofsheim mit einem Termin anhängen könnte.

Book Creator

Leider habe ich dazu nichts aufgeschrieben. https://bookcreator.com/

Erfahrungen Actionbound

Anfrage von Monika Wystrach (Bad Homburg) Wer hat bereits Erfahrungen mit Actionbound gesammelt? Bitte bei Frau Wystrach melden.

  • Rüsselsheim
  • App VORHER runterladen
  • eigene Handys der Kinder
  • 1 Handy pro Gruppe (genügend Akku!)
    Bruchköbel

Es empfiehlt sich generell für Bibliotheken eine Powerbank anzuschaffen. Gibt es schon für wenig Geld. Kann mit Barcode beklebt und ausgeliehen werden.

Herr Kummrow berichtet, dass es von der Fachstelle ein Actionbound-Konsortium gibt http://www.hessenoebib.de/de/service/konsortien/ Der Zustieg ist 2x jährlich möglich oder wenn mindestens 10 Bibliotheken gleichzeitig zusteigen wollen. Anfrage an Herr Kummrow oder Herr Krauß.

 

Protokolle

Protokoll – 28.11.16, Dreieich (Makerspace + Social Media)

AKKJ 28.11.2016, Dreieich

Protokoll als PDF

Protokoll: Linda Hein

Vorsitz AKKJ soll neu gewählt werden: wer möchte?

Nächster AKKJ: vorauss. Frühjahr 2017 Rodenbach

 

Topic 1 – IFLA Sektion Library for children and young adults – Monika Mertens berichtet

  • Präsentation des Vortrags wird an AKKJ Teilnehmer verschickt
  • allgemeine Trends international:
    • Rückgang der Ausleihen: Neudef. der Bibliotheken als Ort der Selbstverwirklichung und Makerspace, Bibl. als Lernraum allgemein
    • wenige Regale, viel Raum, flexible (rollbare) Regalsysteme
    • Kunden geben Impulse für Aktionen (Makerspace) und sollen Mitsprache haben
    • Regale und Räume sollen anregen, motivierend sein, Bewegung fördern
  • Diskussion über Trends
    • Wo steuert Berufsbild Bibliothekar hin?: nur noch Aufräumen? – Bibl. müssen sich wandeln, Bibl. soll mehr sein als Ausleihstation
    • Personalaufwand erhöht – Ehrenamtliche?
    • Immer mehr? – Es kann auch Zeit eingespart werden (Katalogisate vereinfachen u.a.)
    • Trägt Kollegium Veränderungen mit?
    • Lautstärke – wie geht man damit um?
    • Technische Voraussetzungen nicht überall gegeben
    • Tipp wg. Diskrepanz aktivierende Bibliothek und Ruhezone:
      • Makerdays schaffen punktuelle Events
      • getrennte Räumlichkeiten
      • bestimmte Zeiten für Ruhe/Lärm schaffen?
  • Makerspace bereits jetzt:
    • Bad Homburg: Erfinder gesucht (voll finanziert von Verein dt. Ingenieure), Workshop komplett durchgeführt und organ. v. „Two4Science“
    • Dreieich Mathematikum (2 Wo./Jahr – ausreichend u. anstrengend)
    • Rüsselsheim stellt Raum für Veranstaltungen Zur Verfügung
    • Oberursel: Maltisch im KiBi, schnell hat sich die Aufenthaltsdauer und –art der Kinder verändert, wird toll angenommen
    • Hanau:
      • nach Umzug sehr voll, viiiele Jugendliche
      • Personal nur noch am Aufräumen
      • Lautstärke von Veranstaltungen, die parallel zu Öffnungszeiten stattfinden, tw. sehr störend
      • Konzept von 100% selber machen konnte nicht komplett umgesetzt werden
      • Bibliothek wird stark als Lernraum wahrgenommen und genutzt
      • Ausleihsteigerung stark
      • in Planung bzw. angefangen: VR-Brille, Makerdays
  • MINT (Stiftung Lesen) NaWis durch Experimente fördern (Dudeck)
  • Bibliotheken in New York sind Oasen der Stille, sehr strenge Regeln
  • Kommunikation von Zielen für Vorgesetzte: hilfreich sind Unterlagen der Stiftung Lesen (Vorlesestudien)
  • IFLA: stellt Best Practice Beispiele aus aller Welt via Video ins Netz, jeder kann sich beteiligen (über Website, Sektion auswählen, Projekte): Kontakt über Monika Mertens

 

Topic 2 – Social Media und Bibliotheken

  • JuBi Hanau bei Facebook und neu: Instagram, Einbindung der Ju. geplant
  • Stadtteilbücherei Weibelfeldschule bei Facebook
  • Inhalt: eher informativ/ schmunzelnder Blick hinter Kulissen?

 

Topic 3 – Fachstelle

  • Rüsselsheim weist auf Pegasus-Spieleverlag hin: Spiele derzeit großer Trend und dieser Verl. bietet Veranstaltung zum selbst Ausprobieren der Spiele an 19.07.2017
  • allgemein eher Wunsch nach Tipps zu Veranstaltungen mit Brettspielen (Mertens)
  • Alternative: Spieltruhe Kelsterbach (verschiedene Verlage)
  • Wortschlucker-Projekte
    • 38 Module (Themen: Comic, Roboter, Müll, Farbe, Grusel…) für 3.-4. Klasse
    • von: Fachstelle BaWü + Beltz (basierend auf Buchreihe „Forschen – bauen – staunen“)
    • entwickelt für Bibliotheksarbeit mit Ganztagsschulen: Konzept inkl. Hinweisen, Materialien, Kopiervorlagen, Buchtipps… (zum Download, kostenlos, Passwort bei Fachstelle anfragen!)

 

Topic 4 – Tigerbooks

  • Tigerbooks = einfachere Bücher als Onilo, weniger textlastig
    1. Tigerbook (auf Tablet, eher wie interaktives ebook, wie eine App)
    2. Superbuch (geht mit jedem realen Bilderbuch)
    3. normale ebooks
  • Kummrow u. Süßmilch wollen nochmal anfragen wegen Konditionen für viele Bibliotheken
  • Leo: Buch + App (Animieren, Geräusche), tolle Auswahl für Bibl.-Arbeit, aber zu teuer (an EW-Zahl gekoppelt)
  • Onilo zu schwer für DaF-Leute, eher für Grundschüler geeignet, derzeit wenig neues wegen Lizenzproblemen, Bücher werden tw. auch wieder entfernt!

 

Topic 5 – Veranstaltungstipps

  • „Theater Luftikus“: Bibliotheken für Lesereise Frühjahr 2017 gesucht
  • Till Penzeck (Trickfilmworkshop): sehr interaktiv, Tipp aus Oberursel
  • Andreas Röckener (Bildergeschichten weiterspinnen), Tipp aus Hanau
  • Thomas Klischke (Theaterreife Lesung, interaktiv), Tipp aus Dreieich (Bödecker Konditionen!)
  • Ute Krause (für Kl. 4-5, aus Berlin), Tipp aus Rüsselsheim
  • Christine Fehr (Lesung für Jugendliche, aus Berlin), Tipps von Frau Hellemann
  • Gerd Schumacher (aus Saarland, toll für Jungs), Tipp aus Rüsselsheim
  • Gisela Kalow (erzählt genial frei für 7-9 Jährige), Tipp aus Oberursel
  • Röckener (zeichnet, fasziniert Kinder), Tipp aus Hanau
  • „Theater der Dämmerung“ Scherenschnitt, für Kleine o. Erw., Tipp aus Bad Homburg

 

Topic 6 – Buchempfehlungen

  • Fräulein Hicks und die Pupswolke
  • Klein und Kleiner
  • Ein Chamäleon sieht bunt
  • Eul doch!
  • Folge niemals einem Dinosaurier
  • Reihe „Kreislauf des Lebens“
  • Reihe „Wie wird … gemacht?“
  • Reihe „Ich sorge für mein…“
  • Die wilde Mathilde
  • Das Spiel von Liebe und Tod
  • Was ist los vor meiner Tür?
Protokolle

Protokoll – 25.11.15, Schwalbach am Taunus (Tablets)

Protokoll der Arbeitskreis für Kinder- und Jugendbibliotheken

Rhein Main Taunus am 25. November 2015 in der Stadtbücherei Schwalbach

Begrüßung durch die Büchereileiterin Petra Beyer-Tilders

Zu Top 1: Einsatzmöglichkeiten von i-Pads, Apps, Tablets,… in der Kinder- und Jugendbibliothek

Linda Hein, Dreieich Weibelfeldschule, berichtete von dem Einsatz von Tablets und Handys als aktivierendes Element bei Führungen durch die Bibliothek. Fotostories und Fotocollagen waren dann ebenfalls im Programm.

Durch die Förderung durch „Kultur macht stark“ sind für die Schul- und Stadtteilbibliothek Weibelfeldschule u.a. 6 Tablets heraus gekommen. Diese wurden für das Projekt „Lesehelden 2.0“ verwendet und finden nun z.T. auch Einsatz im Unterricht.

Mit den QR-Codes kann man nicht nur Websites verschlüsseln; auch pdf-Dokumente, Filme etc. können hinterlegt werden. QR-Codes werden ausgehängt oder per Beamer gezeigt und die so codierten Aufgaben, Websites oder Videos können dann von den Schülern decodiert bzw. gesehen werden. Die Smartphones und alle Tablets müssen hierfür vorher präpariert werden und es sollte ein W-Lan-Zugang vorhanden sein.

Generell eine tolle animierende Sache – so Linda Hein – allerdings sollte es einen gut funktionierenden W-Lan-Anschluss geben. Zudem ist es mit jüngeren Schülern ein wenig arbeitsaufwändiger; da diese ein wenig ungeübter im Finden der geeigneten Programme auf ihren Smartphones sind.

Als Mittel zu diesen multimedialen Erlebnistouren durch die Bibliothek eignet sich v.a. auch das App „actionbound“ – welches schon in vielen Museen Einsatz fand. Hier können Quiz-Elemente, Spiele und Infos zu einer digitalen Rallye zusammen gebastelt werden. Mit Smartphone und Tablets lassen sich die Aufgaben spielend in der neuen Umgebung lösen.

Linda Hein verweist auf außerschulische Projekte in NRW hin – hier gibt es den sogenannten BIPARCOURS

https://biparcours.de/blog

Museen und Bibliotheken in NRW bieten hier für SchülerInnen interaktive Reisen durch ihre Räumlichkeiten an.

In Oberursel – so Monika Mertens – gibt es 10 Tablets im Einsatz im Werte von ca. 6000 €, die durch die Stiftung Lesen und den Lions Club mit finanziert worden sind.

Auf diesen Tablets gibt es vorinstallierte Apps, die in der Bibliothek dann ausprobiert werden können. Gegen einen Ausweis erhält man ein Tablet und einen Kopfhörer und darf dann ½ Stunde diese nutzen. Der Safari-Browser ist allerdings ausgeschaltet. Die Tablets sind diebstahlgesichert an den Arbeitsplätzen montiert.

Dieses Angebot lässt sich prima in das Allgemeinangebot einpflegen und wird auch von den jüngeren Kolleginnen dort vor Ort mit großem Interesse genutzt und wert geschätzt

Problem: das gleichzeitige Bespielen sämtlicher Tablets auf einen Schlag.

Momentan nicht möglich. Frau Mertens empfiehlt daher die Einbindung der städt. IT-Abteilung.

Für Veranstaltungen mit actionbound wird in Oberursel eine Gebühr von 3 € pro Kind pro Veranstaltung erhoben.

Fortbildung in Oberursel mit Christine Kranz zum Thema „Zukunft des Vorlesens“

Laut der KIM-Studie schauen mittlerweile 4 bis 5-jährige Kinder im Schnitt 52 Min. Fernsehen. Ein längerer Text wird kaum noch(vor-)gelesen. Zudem konstatiert sie eine große Diskrepanz bei Medienpräferenz zwischen Medienvermittler und Zielgruppe.

Im Kinder- und Jugendbuchbereich gibt es interaktive Programme, die laut Christine Kranz, Stiftung Lesen, teilweise einen Mehrwert für das Buch darstellen.

So schreibt die Stiftung Lesen u.a. dazu:

Apps sind Anwendungsprogramme für Tablet-PCs oder Smartphones. Inzwischen gibt es auf dem Medienmarkt auch immer mehr Kinderbuch-Apps, die interaktive Module wie z.B. an und ausschaltbare Erzählstimme, Aufnahmefunktion, Bewegungs- und Spielelemente mit einer klassischen Geschichte verbinden. Die Meinungen hierzu gehen stark auseinander – von Begeisterung bis zu rigoroser Verweigerung. Interessant hierzu ist die aktuelle Studie der Stiftung Lesen „Vorlesen mit Bilder- und Kinderbuch-Apps“: http://www.stiftunglesen.de/vorlesestudie-2012.

App-Empfehlungen hier: https://www.stiftunglesen.de/download.php?type=documentpdf&id=884

Lesen wird also immer mobiler

Zu TOP 2: Neues von der Fachstelle

Jens Krauss lässt sich entschuldigen – so Frau Binus, die zudem auf das Fortbildungsangebot der Fachstelle mit hinweist:

https://www2.hs-rm.de/fachstelle/fortbildungen/index.html

Vor allem sei auf die RDA-Fortbildungsangebote hingewiesen, da hier für ÖBs bis Ende 2016 eine Umstellungspflicht des Regelwerkes besteht.

Lesestart-Taschen können weiterhin bei Herrn Budjan geordert werden:

Tel. 0611 – 9495 1870, alexander.budjanhs-rmde

Dann wurde die Anfrage gestartet ob im Kreis das Interesse besteht an einer Fortbildung mit Jens Ambacher zum Thema „Barrierefreie Gesellschaft“.

 

Zu TOP 3: Neue Bücher und Medien

  • Wer hat mein Eis gegessen? Buch + CD in 20 Sprachen
  • Otto, die kleine Spinne Buch in 10 Sprachen
  • Mein erstes Bildwörterbuch in sechs Sprachen
  • Mein Deutsch-Bildwörterbuch
  • The Usborne first thousand words in arabic 978 1409570394

 

  • Sachbücher für Leseanfänger
  • Reihe: Super-Leser! von Dorling Kindersley
  • Reihe: Leseforscher ABC von Ueberreuter

 

  • Bilderbücher zu Drache Kokosnuss
  • Max sagt Stopp
  • Uhr und Zeit verstehen
  • Lego Star wars
  • Pixelspaß coole Projekte für Minecraft Fans
  • Alle da!
  • Funkle, heller Stern! Mitmachbuch
  • Altés: König Kater
  • Martin: Sommer mit schwarzen Flügeln
  • Willems: Das Buch über uns (auch in engl.)
  • Sassen: Das hier ist kein Tagebuch!
  • Zuhause kann überall sein
  • Es gibt keine Kinder!
  • Die Welt in Bildern: einfach alles!

Bücher in leichter Sprache:

  • Ruge: Vier Freunde

Zu TOP 4: Verschiedenes

–       Rödermark sucht eine Bezugsquelle für Bücher in Urdu

 

Autoren:                   Corinna Harder bietet Krimi-Lesungen für Grundschulkinder ;

kommt aus Offenbach

Thomas Klischke: Käptn Chaos-Lesungen; kommt aus Frankfurt; Für 2 Lesungen: ca. 350 €

Maja Nielsen, Oberursel, engagierte Lesungen zu Sachthemen

Protokoll: Katja Harjes

Kuchen für den Sonntag
Protokolle

Protokoll – 30.03.15, Bad Vilbel (Geflüchtete, Lit.Päd.)

Protokoll AKKJ Sitzung am 30.03.2015 um 09:30 Uhr in Bad Vilbel

Begrüßung durch Frau Hoppmann-Schrader und Herrn Kunzmann (Kulturamt)

TOP 1. Berichte von Fortbildungen (Literaturpädagogik, Bilderbuchslam)

Die Fortbildung mit Petra Scheuer (Info.material dazu wurde verteilt) wurde vorgestellt, wobei u.a. dafür geworben wurde, im Nachgang alle verwendeten Bücher auszustellen und zu präsentieren. Veranstaltung sollte auf max. 10 Kinder beschränkt werden. Vorschlag: Beginn und Ende einer Veranstaltung mit einer Klangschale ankündigen.

TOP 2. Angebote für Flüchtlinge (Medien und mehr)

Rüsselsheim: AG (auf Anregung des OB entstanden) zur „Willkommenskultur“, vorerst mit ca. 100 Personen, d.h. daraus können dann kleinere Gruppen enstehen.

Integrationslotsen ; mehrsprachige Vorlesestunden ; Integrationskurse.

Neu-Isenburg: Sprachfördergruppen (treffen sich in der Bibliothek); Flüchtlingscafé (von einem Pfarrer gegründet); Flüchtlinge können umsonst lesen (ca. 20 bis 25 Personen meldeten sich an).

Schwalbach: Schwalbach-Lotsen (Vermittlung über das Sozial- und Jugendamt); „Fremd-sprachen-Ecke“; Führungen für Integrationskurse (Sprachkurse).

Hanau: Zusammenarbeit mit der Caritas / IB (Deutschkurse ; Sprachkurse); mehrsprachige Bücher.

Frankfurt: Projekt mit jugendlichen Flüchtlingen – in den Herbstferien (mit dem Institut für Medienpädagogik); demnächst eine Teildienstversammlung zum Thema; Medien in 13 Sprachen, hauptsächlich werden Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch genutzt.

Rödermark: Sondermittel für Bibliotheken (5.000,- Euro) – für fremdsprachige Medien. Es stellt sich die Frage, was kauft man?

Hinweis: Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (www.knb.bibliotheksverband.de); Bibliotheksportal / DBV (www.bibliotheksportal.de) – hier u.a. Bibliotheksangebot für Flüchtlinge und Asylbewerber (Beispiele von Bremen, über Grassau bis Magdeburg); Hilfe-stellung zum Thema: Interkulturelle Bibliotheksarbeit.

Hier wurde auch die Frage an die Fachstelle nach „Medienkisten“ zum angesprochenen Thema gestellt.

Hattersheim: Benutzungsordnung soll in andere Sprachen übersetzt werden (hier auch der Hinweis auf das o.g. Bibliotheksportal).

Offenbach: arbeitet im Bereich Medien für die Grundschule mit einer Symbolsystematik (kostenpflichtige Lizenz der EKZ). OF hat daraus eigenständige WORD-Vorlagen gebildet.

Hanau: Systematik für die KJL erstellt (Vorbild: Chemnitz); die Bilder der EKZ passen oft nicht.

Kelsterbach: Anfrage an den DBV, die KJL-Systematik zu überarbeiten.

TOP 3: Bericht aus der Fachstelle

Am Montag, 6.7.2015, findet in Offenbach eine Auftaktveranstaltung LESESTART statt – am Vormittag mit einer Kindergartengruppe und Dagmar Chidolue (max. 30 Teilnehmer/innen); am Nachmittag dann ein Fortbildungsangebot dazu.

Im 2. Halbjahr soll es eine Fortbildung mit Christiane Kranz (Stiftung Lesen) geben.

Das Thema „Flüchtlinge“ hat sich der Fachstelle schon bei den Förderanträgen präsentiert; auch dazu soll eine Fortbildung erfolgen. Das Thema „Medienkisten“ wurde an dieser Stelle noch einmal diskutiert. Evtl. wäre es besser, jeder mailt den eigenen Bestand (wer hat was?) an Rüsselsheim / Frau Süßmilch.

Vorstellungsrunde mit Namen und Ort.

TOP 4: Neue Bücher und andere Medien

Racing Driver: Ich will Rennfahrer werden

  • Minitou (Bilderbuch zum Thema: Indianer) / Sandra Grimm
  • Kuchen bei mir / Philip Waechter
  • Tausche Bruder gegen… / Andrew Joyner
  • Hilfe, dieses Buch hat mein Hund gefressen! / Richard Byrne
  • Rat mal, was das ist / Guido von Genechten
  • Nur noch kurz die Ohren kraulen? / Jörg Mühle
  • Ada von Goth und die Geistermaus (+ CD / Oliver Kalkofe; Sauerländer Audio) / Chris Riddell
  • Guck mal, Pippi Langstrumpf (Pappbilderbuch – ohne Text) / Astrid Lindgren
  • Gordon und Tapir / Sebastian Meschenmoser
  • So weit oben / Susanne Straßer
  • Die kleine Spinne Widerlich / Diana Amft
  • Die kleine Spinne Widerlich: Der Geburtstagsbesuch
  • Der Besuch / Antje Damm
  • Steckt / Oliver Jeffers
  • Paddington / Michael Bond
  • Ozeane / Kristina Berbig
  • Augenzirkus – Fantast. Optische Täuschungen / Stefanie Zysk
  • Experimente zu Hause und in der Natur / Komet Verl.
  • Wer versteckt sich im Apfelbaum? – ein Taschenlampen-Buch / Carron Brown
  • Hilfe, der Babysitter kommt / Anke Wagner
  • Blätterrauschen / Holly-Jane Rahlens
  • Ben Fletchers total geniale Maschen / T.S. Easton
  • Die Geschichte der Titanic / Dorling Kindersley Verl. (ab 6 J.)

Top 5: Verschiedenes: Themenwünsche, neuer Termin u.a.

Vorschlag für eine Manga-Veranstaltung (an die Weibelfeldschule / Dreieich)

Thema: Familienbibliothek

Die nächste AKKJ Sitzung findet am Montag, 20.07.2015 in Frankfurt statt – Einladung folgt!

Protokoll: Petra Beyer-Tilders / Stadtbücherei Schwalbach a.Ts.; 31.03.2015