Protokolle

Protokoll – 31.03.14, Mühlheim (Fachkonferenz Remscheid)

Protokoll AKKJ-Treffen
31.3.2014, Mühlheim

(Protokoll Linda Hein)

 

Topic 1 – Fachtagung Remscheid (19.-22. Feb. 2014)
(
Eva Süßmilch und Meike Kaiser)

Ziele:

o        aktive BibliothekarInnen zusammenzubringen

o        sich austauschen, Ideen entwickeln

o        neue Standards für KJB auf den Weg bringen

o        Arbeitsgruppen bilden, die an den wichtigsten Themen weiterarbeiten

– Umsetzung durch praktische Workshops, Vorträge, Open space, Seminare

– Themen waren (u.a.): Kamishibai, Sommerleseclubs, Lesestart, Kultur macht stark, Tablets, Leitzahlen für KJ-Bibliotheksarbeit, Berufsbild / Lobbyarbeit, KiBi in 10 Jahren, JuBi in 10 Jahren, Fachkommunikation, Interkulturalität, Seitenstark, geschlechterspezifische Leseförderung, Ressourcen (finanziell, personell), Social Reading und Tablets in Bibliotheken

Arbeitsgruppen werden künftig sein:

o        Kinderbibliothek (19 P.)

o        Jugendbibliothek (8 P.)

o        Fachkommunikation (14 P.)

o        mehrsprachige und interkulturelle Bibliotheksarbeit mit KuJ (5 P.)

o        Fachgruppen werden jeweils von Kommissionsmitgliedern begleitet

– die Themen wurden kurz vorgestellt und erläutert

– die Dokumentation der Fachtagung, deren Ergebnisse bzw. Zwischenberichte werden im BuB-Sommerheft sowie auf www.jugendbibliotheken21.wordpress.com veröffentlicht

Ansprechpartner:

o Meike Kaiser (sowie alle Mitglieder der Kommission für KJB des DBV: http://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/kinder-und-jugendbibliotheken.html)

o Dr. phil. Stephanie Jentgens, Akademie Remscheid, Vorsitzende AKJ

Topic 2 – Buchdurst

– bisher sehr wenige Anmeldungen, Buchdurst wird im nächsten Jahr etwas modifiziert, um auch in kleinen Bibliotheken mit wenig Ressourcen oder anderen Einschränkungen besser umsetzbar zu sein

– Anmeldefrist für 2014 wurde bis erste Aprilwoche verlängert!

Topic 3 – Buchtipps

Der Prinz Seltsam und die Schulpiraten“ (Inklusion), für 3-6 Jahre, ISBN 9783862560370, 14,90 €, 2013

Das Gold des Hasen“ (Habgier, Lügen), für 5-7 Jahre, ISBN 978-3407795243, 14,95 €, 2013

Wir drei ganz mutig“ (Kinder allein daheim), für 3-6 Jahre, ISBN 978-3848910137, 8,95 €, 2013

Zungenbrecher Sprachsalat Mitmachreime“ (Wortspiele), für 4-6 Jahre, ISBN 978-3473446292, 12,99 €, 2013

Wohin fährt das kleine Auto“ (gut fürs Üben von „dahinter“/ „davor“ / „daneben“…), für 3-6 Jahre, ISBN 978-3401095790, 9,99 €, 2010

Das Mäusehaus“ (Fotos von Mäuse-Puppenhaus), für 4-6 Jahre, ISBN 978-3770757244, 14,95 €, 2012

Happs – Gaaanz vorsichtig öffnen“ (Wie kommt das Krokodil aus dem Buch?), für 3-6 Jahre ISBN 978-3830312048, 12,95 €, 2013

Gretas Entschuldigungen“, ab 8 Jahren, 978-3423640015, 9,95 €, 2013

Zoe und Theo – Serie“ (kleine Geschichten, zweisprachig und auch in Arabisch, Persisch, Kurdisch, Türkisch, Persisch, Russisch…), für 2-4 Jahre, je 4,95 €

Im zauberhaften ABC-Zug und Zungenbrecherfelsen“ (sprachliche Fundgrube, toll auch für die Schule), für 5-10 Jahre, ISBN 978-3468210051, 14,99 €, 2013

Plitsch. Platsch. Entenquatsch“, für 2-4 Jahre, ISBN 978-3789168895, 6,95 €

Das Schaf mit dem Zitronenohr“ (anders sein), für 3-6 Jahre, ISBN 978-3737361637, 8,99 €, 1999

Malte Maulwurf und sein wundersamer Fernseher“, für 4-6 Jahre, ISBN 978-3522437271, 12,95 €, 2012

Mach mal Pause, Biber“ (für kleine Workaholics), für 3-6 Jahre, ISBN 978-3941787469, 11,95 €, 2011

Das Beste überhaupt“ (für kleine Workaholics), für 4-6 Jahre, ISBN 978-3715206660, 14,95, 2013

Tipps gesucht: Welche Bücher behandeln das Thema, dass (kleinere) Kinder andere Kinder unterdrücken/ dominieren

Topic 4 – Verschiedenes

Bibliothek und NaWis

– Dreieich stellt Minimathematikum vor: toll für Außenwahrnehmung, ZG = letztes KiGa-Jahr/ erstes Schuljahr

–  dabei wird auf das Projekt „Haus der kleinen Forscher“ hingewiesen (Ansprechpartner Jochen Dudeck)

interkulturelle Bibliotheksarbeit

– Empfehlungslisten für fremdsprachige KJ-Literatur werden öfters nachgefragt: Eva Süßmilch bietet an, ihre einmal rumzuschicken

– Katalog „Mehrsprachige Kinderbücher“

empfehlenswerte Autoren

– Petra Kipper: Grundschule, bringt Tiere mit

– Ute Krause: KiGa, Grundschule

– Finn Ole Heinrich (Frerk zu Zwerg), Hamburg

– Anke Kuhl, Frankfurt

– Andreas Hesse (Oskar und der sehr hungrige Drache)

– Julia Breitenöder

– Frank Schmeißer

Ideen für künftige Schwerpunkte bei AKKJ-Treffen

– Kamishibai (Praxis und Rechtliches)

– Übersicht über Wettbewerbe, Preise, Projekte, Stiftungen…

Sonstiges

– Mehrmalige Ermutigung, sich für Preise zu bewerben bzw. an Projekten teilzunehmen, damit auch in Zukunft Gelder dafür bereit stehen!

o Kultur macht stark: Leitlinien werden etwas weicher, DBV gibt Hilfen bei der Bewerbung! – bisher nur 2 Bibliotheken in Hessen (u.a. macht Offenbach M2 mit „Der kleine Drache Kokosnuss“)

o Fachstellen unterstützen bei Anträgen und Bewerbungen

– Dreieich berichtet von „Bildungspartner Dreieich“ – einem runden Tisch für Stadtbibliothek und Schulen der Stadt, es gab ein erstes Schnuppertreffen (ca. 20 Teilnehmer, von Grundschulen bis Berufsschule), sehr positives Feedback

–  Buchkindergärten: Initiative von Bibliotheken und Buchhandel für die Zertifizierung von Kindergärten, die besonders viel Wert auf Leseförderung legen (Sigel wird ab 2015 für 3 Jahre vergeben)

– Zuschuss für Lesungen: Leseland Hessen (Veranstaltungen im Herbst, max. 500,-)

– Werbung für www.jugendbibliotheken21.wordpress.com und www.seitenstark.de

– Thomas Feibels „Kinderserver“ kann kostenlos herunter geladen und in Bibliotheken getestet werden: http://www.internet-abc.de/eltern/kinderserver.php

– AKKJ-Website über 3500 Klicks in 2013

 

 

Nächstes Treffen: 30.07.2014, 9.30 Uhr Rüsselsheim (nachmittags Fortbildung Marktübersicht aktuelle KJ-Bücher)

Protokolle

Protokoll – 12.12.11, Offenbach (Ting, TipToi, Klartextsignaturen)

Begrüßung durch Meike Kaiser, Stadtbibliothek Kelsterbach. Neu als Teilnehmerin war Frau Tanja Schmidt aus der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt, die die Stelle der Bibliothekspädagogin übernommen hat, mit dabei.

Top 1: Ting oder Tiptoi?
Meike Kaiser stellte das System Tiptoi von Ravensburger vor. Erst wenige Bibliotheken bieten die neue Form Buch + interaktiven Stift an. Noch nicht alle im Kreis kannten überhaupt das System bzw. konnten den Stift schon ausprobieren. An zwei Buchbeispielen mit Stift konnte jeder die Funktionen testen. Ravensburger bietet in erster Linie seine beliebte Buchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ als Tiptoi-Version an. Daneben gibt es Leseanfängerbücher, Spiele und Puzzle. Noch ist das Programm auf wenige Titel beschränkt. Hinter der Ting-Variante (Stift erinnert eher an einen Stift als an ein Spielzeug so wie bei Ravensburger) stehen mehrere Verlage, auch Verlage für Erwachsene. Neben Brockhaus bieten Langenscheidt, Velber, Kosmos, ars edition, Thienemann, Gabriel und Stürtz Buchvarianten mit Ting an. Durch das Antippen mit den Stiften werden im Buch Erklärungen, Geräusche, Lieder u.v.m. über Lautsprecher am Stift aktiviert. Schön sind z.B. beim Tierlexikon von Ravensburger die verschiedenen Tiergeräusche oder bei den Leseanfänger Bücher die Verständnisfragen. Dreieich, Obertshausen und Karlstein bieten bereits das Tiptoi-System an, Kelsterbach steigt ab Januar 2012 ebenfalls ein. In Hanau gibt es das Ting-System. Überzeugt hat bisher eher das Ravensburger System, der Stift spricht die Zielgruppe an und Nachfragen kamen von Lesern eher zu diesem System. Dreieich stellt die Tiptoi-Bücher in einer eigenen Gruppe auf, bei den anderen stehen sie im Kindersachbuchbestand. Außerdem wurde diskutiert, ob der Stift mit in die Ausleihe kommen sollte. Noch haben sich nicht alle entschieden zusätzlich die Stifte auszuleihen, Frau Fritz aus Karlstein findet dies aber sinnvoll. Weitere Diskussionen werden derzeit in verschiedenen ÖB-Foren geführt. Zusätzlich werden auf den Verlagsinternetseiten die Stifte beworben, auch in der Giraffe wurden bereits beide Stifte vorgestellt.

Top 2: Klartextsignaturen
Aus Eschborn kam der Wunsch verschiedene Klartextsignaturen kennenzulernen. Frau Klufa konnte berichten, dass Kelkheim eine besondere Signatur nach Kleidergrößen sortiert hat. Darmstadt hatte ihre Systematik als Beispiel dabei; Jugendsachbücher stehen in der Hauptstelle extra, in den Zweigstellen werden sie mit rotem Label versehen und im Erwachsenenbestand aufgestellt. Ein ähnliches System hat die Bibliothek in Obertshausen. In der Weibelfeldschule in Dreieich stehen die Bücher in Wissenswelten zusammen (identisch mit den Unterrichtsfächern), bei großen Bereichen wie Geschichte sind diese nochmals in Untergruppen geteilt. Schwalbach nimmt die vereinfachten Kennzahlen aus der ASB 6 + 4.3 und zusätzlichen Interessenkreise, die durch Nachfragen entstanden. In Hanau wird ebenfalls seit 10 Jahren nach Kennzahl + Interessenkreis aufgestellt. Rodenbach hat den Kindersachbuch + Jugendsachbuch zusammengestellt, Lernhilfen bis Klasse 4 stehen im Kinderbereich, Lernhilfen ab Klasse 5 bei den Erwachsenen Es gibt also eine große Bandbreite, jede Bibliothek hat für sich und ihre Leser ein passendes System gefunden. Einige Beispiele sind im Protokollanhang und auf der Internetseite des AKKJ zu finden.

Top 3: Abschlussbericht Buchdurst
Meike Kaiser berichtete von dem erfolgreich durchgeführten Pilotprojekt Buchdurst. Insgesamt 11 Bibliotheken nahmen an der Jugendveranstaltung im Sommer 2012 teilt. Und alle waren von dem Projekt, das die Hessische Leseförderung in Zusammenarbeit mit dem AKKJ ins Leben gerufen hatte, begeistert. Mehr Jugendliche als erwartet meldeten sich vor den Sommerferien an, um 3 Bücher zu lesen und zu den Abschlusspartys zu kommen. Die Bibliotheken zeigten alle großen Einsatz, gingen oft direkt in die Klassen um Werbung zu machen, dekorierten ihre Jugendbereiche, kauften zusätzliche Bücher u.v.m.. Bei allen war die Abschlusspartys in Zusammenarbeit mit den Jugendstellen vor Ort ein großer Erfolg. Frau Köster aus Rodgau, berichtete auch von steigenden Anmeldungen im Jugendbereich. Nur die Stadtbibliothek Schwalbach war mit dem Material, der Umsetzung und Resonanz nicht zufrieden, sie werden im nächsten Jahr nicht wieder dabei sein. Im nächsten Jahr wird das Projekt mit ca. 20 Bibliotheken und verbessertem Material weiter fortgeführt. Herr Jager vom Hessischen Literaturforum wird alle Kinder- und Jugendbibliotheken Anfang des neuen Jahres informieren. Bei weiteren Fragen können Frau Kaiser aus Kelsterbach oder Herr Jager weiterhelfen.

Top 4: Die Fachstelle berichtet
Frau Klufa berichtete von neuen Fortbildungen im kommenden Jahr: 6.2., Weiterstadt, E-Book-Reader, Smartphone & Co mit Herrn Kummrow 12.3., Weiterstadt, Jugendschutz & Medien mit Frau Koch 27.8., Vorstellung des Lesestart-Projekts der Stiftung Lesen, Groß-Gerau mit der Stiftung Lesen Genauere Informationen stehen auf der Internetseite der Fachstelle Vorgestellt wurde das Heft „Neue Medien“ von der Stiftung Lesen, Bibliotheken, die ehrenamtliche Lesepaten begleiten erhalten dieses kostenlos. Das Heft wird auf der Homepage der Stiftung Lesen als pdf angeboten. Neue kostenlose Bilderbuchkinos als pdf-Download bietet der Sauerländer Verlag auf seiner Homepage an.

Und auch die Fachstelle hat neue Bilderbuchkinos als Dias und CD-ROMs: Ein Geburtstag; Lisa will einen Hund Alle seine Entlein Familie Steinkauz (ab dem Frühjahr 2012) Johanna im Zug (ab dem Frühjahr 2012)

Kurz wurde das oben erwähnte Lesestart Projekt der Stiftung Lesen diskutiert. Aktuell gehen Broschüren und Bücher an die Kinderärzte, die dort bei einer U-Untersuchung verteilt werden. 2013 werden die Bibliotheken in das Projekt involviert. Bereits jetzt stehen die Bibliotheken als Ansprechpartner für die Eltern in den Broschüren. 12 Buchbeispiele sollten im Pappbilderbuchbestand angeboten sein. Auf der Lesestart- Seite http://www.Lesestart.de können Eltern sehen, welche Bibliotheken und Ärzte sich an dem Projekt beteiligen. Für Bibliotheken besteht keine Pflicht daran teilzunehmen, auf der anderen Seite kommen auch keine zusätzlichen Kosten oder zeitlicher Aufwand auf die Mitarbeiter zu.

Top 5: Verschiedenes:
Für die 30 Jahr-Feier wurde ein Wunschtermin gefunden: 15.10.2012. Die Stadt Kelsterbach ist bereit die Räume und einen Teil der Kosten zu übernehmen. Anfragen für Reden bei Herrn Schweikart und Herrn Ewers wurden losgeschickt und auch für die am Nachmittag geplante Börse haben sich bereits 10 Bibliotheken bereit erklärt. Meike Kaiser sammelt alle Vorschläge. Beim nächsten Treffen soll ein kleines Komitee gebildet werden, um die Organisation für diesen Tag auf mehreren Schultern zu verteilen. Werbung für den Veranstaltungstag soll über die Fachstelle hessenweit und über das Forum ÖB, die Giraffe und das BUB bundesweit gemacht werden.

Top 6: Neue Medien/ Veranstaltungen:

Neue Medien:
1.2
• Pfoten hoch!; Catharina Valckx; 978-3-89565-235-0; 12,95€
• Dupps macht happs!; Polly Dunbar; 978-3-551-51756-2; 12,90€
• Gute Nacht Gorilla; Peggy Rathmann; 978-3-89565-177-9; 9,95€
• Die kleine Wolke Cloudette; Tom Lichtenheld; 978-3-8339-0057-0; 12,99€
• Besuch bei Oma; Andrea Hesgen; 978-3-941787-24-7; 12,95€
• Finn tobt; David Elliot; 978-3-941411-41-8; 12,90€
• Mach mal Pause, Biber!; Nicholas Oldland; 978-3-941787-46-9; 11,95€
• Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor; Martin Ballscheit; 978-3-8270-5397-8; 13,90€ 4.3/6
• Ringelschwanz und Tierpopo; Stéphane Frattini; 978-3-7941-9184-0; 12,95€
• Geschöpfe der Dunkelheit; Jens Poschadel; 978-3-480-22628-3; 12,90€
• Von der Blüte zum Apfelmus; Karine Harel; 978-3-8411-0058-0; 8,95€
• Mein allererstes Farbenbuch; Eva Danner; 978-3-8388-3366-8; 9,95€
• Kiwi, Kürbis, Kokosnuss; Virginie Aladjidi; 978-3-8369-5364-1; 13,95€
• Gute-Freunde-boese-Freunde, Leben im Web; Elke Reichart; 978-3-423-62496-1; 9,95€

5.2
• Die Messertänzerin; Susanne Rauchhaus; 978-3-8000-5603-3; 14,95€
• Saeculum, Ursula Pozanski; 978-3-7855-7028-9; 17,95€
• Forbidden; Fabitha Suzuma; 978-3-7891-4744-9; 14,95€
• Black Box Dschihad; Martin Schäuble; 978-3-446-23665-3; 14,90€
• Zwischen Glück und Grauen; Marie-Louise Lichtenberg; 978-3-86906-141-2; 24,00€

Veranstaltungen:
• Frau Popa, Mühlheim a. M. bietet Schreibwerkstätte an (www.schreibwerkstatt-tintenfleck.de); Frau Hellemann, Obertshausen, hat das Buch aus Obertshausen und Umgebung zur Ansicht mitgebracht
• Meike Stein bietet Fantasiereisen für Schüler (Sek. I) an, www.meikestein.de
• Frau Hein aus der Weibelfeldschule Dreieich, sucht noch Interessenten für Tommy Krappweis nach den Herbstferien 2012
• Rodenbach sucht noch Interessenten für den Autor Jörg Schmitt-Kilian, bitte melden!
Sabine Dahm, „Können Fische pupsen“ kam bei der Lesereise im Herbst bei den verschiedenen Bibliotheken sehr unterschiedlich an
• In Darmstadt liest im Mai 2012 Katja Brandis, allerdings wird die Lesung nicht direkt von der Bibliothek organisiert
• In Weiterstadt las Ilona Einwohlt für Jugendliche aus „Mein Pickel und ich“
Gabi Neumayer ist auf Lesereise in Oberursel, Kelsterbach und Neu-Isenburg mit „Frag doch mal die Maus…“ (ab Mitte Februar)
• Außerdem sind im Frühjahr in Kelsterbach die Kindertheater: Capitol aus Mannheim mit „Der kleine Maulwurf der wissen wollte…“ und rapid arts movement mit „Mama Muh räumt auf“

Am Ende sprang Frau Fröhlich aus der Teen-Bibliothek für die erkrankte Frau Elfe ein und führte die Gruppe durch den neuen Teenie-Bereich in der Bibliothek und im gegenüberliegenden Gebäude durch die Kinderbibliothek der Stadt Offenbach.

Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 in der Stadtbibliothek Weiterstadt statt, die Einladung und der Ablauf folgen im neuen Jahr und sind dann auch auf der Homepage zu finden.

Protokolle

Protokoll – 27.06.11, Schwalbach (Werbematerialien, Comic-Aufbewahrung)

AKKJ-Treffen in der Stadtbücherei in Schwalbach 27.06.2011

Top 1: Begrüßung durch Frau Beyer-Tilders und Frau Kaiser

Top 2: Werbemaßnahmen in der Kinderbibliothek

Liederbach hat sich zu einem Jubiläum rote und blaue Stofftaschen mit dem Bibliothekslogo machen lassen und diese verschenkt – die Leser kommen auch heute noch mit den Taschen.

Tipp: Werbemaßnahmen können bei Stadtfesten, Jubiläen, etc. einfacher im Haushalt beantragt werden

Aus Aschaffenburg stammt die Idee Tassen mit dem Logo + Spruch an die Lehrer zu verteilen, die mit ihren Klassen zu Führungen kommen; Werbung im Lehrerzimmer durch die Tassen.

Neu-Isenburg arbeitet in Werbemaßnahmen eng mit dem Freundeskreis der Bibliothek zusammen, es wurden bereits Tassen bedruckt, Regenschirme und neu ist die Idee mit Kühlschrankmagneten, auf denen die Öffnungszeiten zu sehen sind.

Herr Kummrow von der Fachstelle hatte die Idee Kühlschrankmagnete, Pins oder Buttons (haben einen Sammelcharakter)  in größerer Menge mit allgemeinen „Bibliothekssprüchen“ drucken zu lassen um dann Druckkosten zu sparen.
Denkbar wäre dies auch bei Bonbons, Schokotäfelchen oder Gummibärchen.

Aus Dreieich kam die Idee für einen Geburtstagskalender mit Bildern von Bibliotheksveranstaltungen, lesenden Kindern etc. und in Schwalbach gibt es eine bunte Kiste mit „Krimskrams“ für die Kinder – allerdings ohne Bibliothekslogo.

Top 3: Unterbringung von Comics

Liederbach und Kelsterbach haben sich jeweils vom Schreiner Comicboxen machen lassen, z.B. mit einer kleineren Unterteilung für die Mangas.

Neu-Isenburg hat von der ekz die „Taschenbuch-Drehständer“ die sich insbesondere für das Manga-Format eignen.

In Offenbach werden die Comics in den üblichen Bilderbuch-Trögen präsentiert.

Ebenfalls wurde in dem Zusammenhang über die rückläufige Ausleihe der Manga-Reihen gesprochen. Nur Neu-Isenburg läuft noch gegen den absteigenden Trend.

Ausleihrenner sind derzeit die Graphic  Novels (Biss- Reihe, Die Welle, Warrior Cats, Asphalt Tribe…) nach wie vor gefragt sind bei allen die Reihen: Simpsons, Spongebob und die Klassiker Mickey & Co. (z.B.  die Lustigen Taschenbücher in Kelsterbach), Tim und Struppi, Asterix…

 Top 4: Materialen und Konzepte für die noch neue AKKJ-Seite mitbringen

An alle Teilnehmer des AKKJ ging noch einmal der Aufruf Konzepte als Word-Dokument an die Macher der AKKJ-Seite zu schicken (Meike Kaiser, Kelsterbach; Linda Hildebrandt, Dreieich)

Top 5: Vorstellung neuer Medien

Das große Waldorchester von Genechten, Guido van;  2011 Bloomsbury, ISBN 978-3-8270-5455-5

Achterbahn von Hennig, Dirk; Ein Wende-Dreh-Bilderbuch. 2011 Thienemann  ,
ISBN 978-3-522-43688-5

Filmwerkstatt, m. Audio-CD , m. farb. Abb.,Storyboard-Buch, 4 Mappen, Stickern u. Papp-Requisiten-Bögen. 22 x 25 cm 945g In Box ab 8 J., 2011 Dorling Kindersley, ISBN 978-3-8310-1809-3

Mirabel findet das Glück von Loth, Sebastian; 2011 Nord-Süd-Verlag , ISBN 978-3-314-01770-4

Unter www.julid-online.de findet man die aktuellen Siegerbücher 2011

Das ist ein Buch! von Smith, Lane; 2011 Sanssouci, ISBN 978-3-8363-0276-0 auch als youtube-Video!

Hannas Tagebuch, m. Audio-CD von Flagan, Mary; Niveau 2;  Klett   ELI, European Language Institute, ISBN 978-3-12-514877-2 u. weitere Bücher für „Deutscheinsteiger“ Disskussion über die Tiptoi-Bücher?Neu-Isenburg hat das System von Ravensburger, bietet die Bücher an und hat 2 Stifte (1 zur Ausleihe und 1 Präsenz( 36€))Herr Kummrow gab zu bedenken, dass man evtl. wartet welches System (Ting oder Tiptoi) sich am Ende durchsetzt, auch kam aus Liederbach der Gedanke, dass Eltern ihre Kinder mit den Bücher + Stift alleine lassen?

Die ekz bietet das Ravensburger Modell an.

Top 6: Die Fachstelle berichtet:

Herr Kummrow war als Vertretung für Frau Klufa beim Arbeitskreis.

Er berichtete vom Jugendliteraturpreis, zeigte das Plakat und die Nominierungsliste

Von der Stiftung Lesen gibt es eine neue Broschüre, die man sich auch als pdf runterladen kann; „Neues vom Buch- und Medienmarkt für Kinder und Jugendliche“ angesprochen werden hier vorallem Lesepaten.

Vom 25.11-27.11. findet in Eisenach ein Seminar zum Thema: Comic und Mangas statt; veranstaltet wird das Seminar vom AK Jugendliteratur. Weiter Informationen gibt es unter: www.jugendliteratur.org

In den Sommerferien wird unsere Maillingliste automatisch umgesetzt, die Liste heißt dann: forumakkj@listen.hs-rm.de; alle Teilnehmer werden mit einer Rundmail benachrichtigt.

Verschiedenes:

Vom DBV gibt es ein Kinderbibliotheksplakat, das er in einer Menge von 50 Exemplaren bestellt werden kann. Frau Kaiser aus Kelsterbach, schickt eine Rundmail, wer Interesse an dem Plakat hat und gibt eine Bestellung auf.

Frau Hildebrandt, Dreieich, sucht stabile, leichte Sitzsäcke. In der Runde hatte keiner eine passende Idee; alternativen wie die Kugelsessel (Weiterstadt) und Loungesessel wurden genannt.

Wie gewinnt man männliche Lesepaten??? Die Frage stellte Frau Lauffer aus  Liederbach.

Kinder lesen für Kinder – da haben Jungs eine geringere Hemmschwelle
Lesescouts – eine Aktion der Stiftung Lesen mit den Schulen vor Ort

Lesejury (ehemaliges Projekt in Leipzig, Linda Hildebrandt) – die Schüler werden von Lehrern gebucht zur Büchervorstellung

Auf youtube gibt es einen tollen Song „I’m reading a book“, den man sich auch auf Amazon als mp3 downloaden kann.

Lesezeichensammlung: Schwalbach und Nidderau stellen ihre gesammelten Lesezeichen, die in Bibliotheksbüchern vergessen wurden, regelmäßig aus – eine schöne Ausstellungsidee!

Aktuelle empfohlene Autorenlesungen:

Stephan Bach (Schauspieler) liest lebendig aus den Baumhausbüchern (Schwalbach, Neu-Isenburg)

Zeichnen lernen mit Greg: Charlotte Hoffmann kommt nach Liederbach und macht Zeichenworkshops

Buchdurst:

Es wurde über mögliche Veranstaltungstipps zur Buchdurst-Party gesprochen:

Petra Scheuer bietet Bookslams an
Lars Ruppel macht Poetry Slam
Ute Lange gestaltet Giltzertattoos; diese könnte man auch selber machen, Material gibt es unter www.geburstagsfee.de zu kaufen

Außerdem wurde eine günstige Band gesucht, Tipps gab es das Jugendzentrum anzusprechen.

Außerdem wurde angeregt, der Hessischen Leseförderung den Vorschlag zumachen, dass 2012 eine riesige Abschlussparty für alle in Frankfurt stattfinden könnte – die Bibliothek würden dann Busunternehmen engagieren.

Nächstes Treffen am 19.09.2011, 10.00 Uhr in der Stadtbücherei Heppenheim!

Protokolle

Protokoll – 04.04.11, Eschborn (ifak-Messe, akkj-Homepage)

Teilnehmende Bibliotheken: Kronberg, Idstein, Großauheim, Viernheim, Bad Homburg, Dreieich-Weibelfeldschule, Bad Nauheim, Niederhöchstadt, Heppenheim, Bischofsheim, Bad Soden, Liederbach, Schwalbach, Rodenbach (2), Darmstadt, Obertshausen, Rüsselheim, Hanau, Eschborn(2), Neu-Isenburg, Kelsterbach, Hess.Fachstelle und neu im Kreis dürfen wir Frau Raab von der Stadtbibliothek Weiterstadt willkommen heißen.

 

Stadtbücherei Eschborn

Begrüßung der zahlreich erschienen Teilnehmerinnen durch Isabell Kuck, Leiterin der Bücherei Eschborn, die die etwas beengten räumlichen Verhältnisse entschuldigte. Frau Kuck ist seit Mai 2010 Jahr als Leiterin in der Bücherei beschäftigt und war bisher vor allem mit der Neuorganisation und Löschen des Altbestandes (-5000-6000ME) beschäftigt. Auch die Einführung regelmäßiger Vorlesestunden (jeden 2. Dienstag) in der „hoffnungslos“ zu kleinen Kinderbibliothek war ihr ein großes Anliegen. Zusammen mit ihrer engagierten Mitarbeiterin und 4 Ausleihhelferinnen bewältigt sie nun eine erhebliche Ausleihsteigerung. Eine Erweiterung der Bücherei, event. auch ein Umzug in ein neues Gebäude ist im Gespräch. Das eigentliche Treffen fand in einem Sitzungsraum des Rathauses (gleicher Bau) statt.

Ifak-Crash-Kurs in Stuttgart

Linda Hildebrandt, Dreieich Weibelfeldschule, berichtete von der kleinen „Messe“ in Stuttgart, bei der ein intensiver Austausch möglich war und viele Anregungen und Materialien nun auch auf der ifak-Seite (http://www.hdm-stuttgart.de/ifak) oder auf www.akkj.de herunterladbar sind. Als Beispiel zeigte sie witzige Verbots- bzw. Gebotsschilder für Büchereiregeln, die im Kreis sehr gut ankamen. Auch von Bookslam und Rallyes, die umwandelbar in jeder Bibliothek durchzuführen sind, wusste sie zu berichten.

Kolleginnen diskutierten im Anschluss, ob eine solche Messe  nicht auch im Rhein-Main-Gebiet denkbar wäre – event. im Zusammenhang mit dem Hessischen Bibliothekstag.

 

http://www.akkj.de – Weblog

Meike Kaiser, Kelsterbach, stellte den auf wordpress erstellten Weblog des Arbeitskreises vor: http://www.akkj.de (NEU!!!). Das Weblog-Team (Hildebrandt, Kaiser, Mertens, Martin, Harjes und Kummrow) bemühten sich alle Anregungen aus dem Arbeitskreis bezüglich eines Internetauftrittes umzusetzen. So findet man nun mit Leichtigkeit Autorinnen und Autoren aus dem Rhein-Main-Gebiet  (falls jemand noch Ergänzungen weiß, bitte melden!) und auch ein Ideenpool für Veranstaltungskonzepte (bitte als pdf-Datei einreichen) ist nun im Aufbau. Die Protokolle werden verschlagwortet, gesuchte Themen werden so schneller gefunden. Anregungen und Konzepte können nach Kelsterbach, mkaiser-stadtbibliothek@kelsterbach.de, geschickt werden.

 

Neues von der Fachstelle

Organisierte Fortbildungen:

30.05.2011 : Kelsterbach „Neue Klassenführungen“
29.08.2011: Kelsterbach „Vorlesen für Kleinkinder“ mit Frau Kranz, Stiftung Lesen
05.12.2011: Wiesbaden „Lernort Bibliothek“

Vorstellung des Flyers „Nintendo Wii in öffentlichen Bibliotheken“ (Hrsg. Bad.-Württ. Fachstelle)

 

Veranstaltungstipps

–       Autorin Ilona Einwohlt aus Weiterstadt

–       Theater Kantaton – spielt gegen Eintrittsgelder (Rüsselsheim)

–       Kirsten Boie ist im November im Rhein-Main-Gebiet (Darmstadt)

–       Patricia Prawitt – Ritter Rost – 450€ (Liederbach, Schwalbach)

–       Birgit Reibel, Schauspielerin aus Mainz, Grimms Märchen (Schwalbach)

–       Hubert Reichmann – Clownszenen aus Frankfurt Tel. 069 68601860 (Kelsterbach)

Buchdurst

Die hessische Antwort auf den nordrhein-westfälischen Sommerleseclub geht nun mit 11 Pilotbibliotheken an den Start. Logo, Plakate, Logbücher, Infomaterial – alles ist nun von der Hessischen Leseförderung, Björn Jager, zu erhalten. Auch eine finanzielle Unterstützung zur Abschluss-Lese-Party wird von der Hessischen Leseförderung gewährt. Ab 2012 können dann weitere bzw. von der Hess. Leseförderung ausgewählte Bibliothek mitmachen. Wer jetzt schon neugierig auf das Logo ist kann sich bei Meike Kaiser in Kelsterbach erkundigen, oder kurz vor den Sommerferien auf der Internetseite: www.buchdurst.de schlau machen.

Die Buchtipps finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite unter „Medientipps“.

Nächste Sitzung

Montag, 27. Juni 2011: 9.30 Uhr,
Stadtbücherei Schwalbach
, Marktplatz 15, Schwalbach – Einladung folgt!

Wir bitten alle TeilnehmerInnen um Anmeldung!

ProtokollAKKJApril2011