Protokolle

Protokoll – 12.12.11, Offenbach (Ting, TipToi, Klartextsignaturen)

Begrüßung durch Meike Kaiser, Stadtbibliothek Kelsterbach. Neu als Teilnehmerin war Frau Tanja Schmidt aus der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt, die die Stelle der Bibliothekspädagogin übernommen hat, mit dabei.

Top 1: Ting oder Tiptoi?
Meike Kaiser stellte das System Tiptoi von Ravensburger vor. Erst wenige Bibliotheken bieten die neue Form Buch + interaktiven Stift an. Noch nicht alle im Kreis kannten überhaupt das System bzw. konnten den Stift schon ausprobieren. An zwei Buchbeispielen mit Stift konnte jeder die Funktionen testen. Ravensburger bietet in erster Linie seine beliebte Buchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ als Tiptoi-Version an. Daneben gibt es Leseanfängerbücher, Spiele und Puzzle. Noch ist das Programm auf wenige Titel beschränkt. Hinter der Ting-Variante (Stift erinnert eher an einen Stift als an ein Spielzeug so wie bei Ravensburger) stehen mehrere Verlage, auch Verlage für Erwachsene. Neben Brockhaus bieten Langenscheidt, Velber, Kosmos, ars edition, Thienemann, Gabriel und Stürtz Buchvarianten mit Ting an. Durch das Antippen mit den Stiften werden im Buch Erklärungen, Geräusche, Lieder u.v.m. über Lautsprecher am Stift aktiviert. Schön sind z.B. beim Tierlexikon von Ravensburger die verschiedenen Tiergeräusche oder bei den Leseanfänger Bücher die Verständnisfragen. Dreieich, Obertshausen und Karlstein bieten bereits das Tiptoi-System an, Kelsterbach steigt ab Januar 2012 ebenfalls ein. In Hanau gibt es das Ting-System. Überzeugt hat bisher eher das Ravensburger System, der Stift spricht die Zielgruppe an und Nachfragen kamen von Lesern eher zu diesem System. Dreieich stellt die Tiptoi-Bücher in einer eigenen Gruppe auf, bei den anderen stehen sie im Kindersachbuchbestand. Außerdem wurde diskutiert, ob der Stift mit in die Ausleihe kommen sollte. Noch haben sich nicht alle entschieden zusätzlich die Stifte auszuleihen, Frau Fritz aus Karlstein findet dies aber sinnvoll. Weitere Diskussionen werden derzeit in verschiedenen ÖB-Foren geführt. Zusätzlich werden auf den Verlagsinternetseiten die Stifte beworben, auch in der Giraffe wurden bereits beide Stifte vorgestellt.

Top 2: Klartextsignaturen
Aus Eschborn kam der Wunsch verschiedene Klartextsignaturen kennenzulernen. Frau Klufa konnte berichten, dass Kelkheim eine besondere Signatur nach Kleidergrößen sortiert hat. Darmstadt hatte ihre Systematik als Beispiel dabei; Jugendsachbücher stehen in der Hauptstelle extra, in den Zweigstellen werden sie mit rotem Label versehen und im Erwachsenenbestand aufgestellt. Ein ähnliches System hat die Bibliothek in Obertshausen. In der Weibelfeldschule in Dreieich stehen die Bücher in Wissenswelten zusammen (identisch mit den Unterrichtsfächern), bei großen Bereichen wie Geschichte sind diese nochmals in Untergruppen geteilt. Schwalbach nimmt die vereinfachten Kennzahlen aus der ASB 6 + 4.3 und zusätzlichen Interessenkreise, die durch Nachfragen entstanden. In Hanau wird ebenfalls seit 10 Jahren nach Kennzahl + Interessenkreis aufgestellt. Rodenbach hat den Kindersachbuch + Jugendsachbuch zusammengestellt, Lernhilfen bis Klasse 4 stehen im Kinderbereich, Lernhilfen ab Klasse 5 bei den Erwachsenen Es gibt also eine große Bandbreite, jede Bibliothek hat für sich und ihre Leser ein passendes System gefunden. Einige Beispiele sind im Protokollanhang und auf der Internetseite des AKKJ zu finden.

Top 3: Abschlussbericht Buchdurst
Meike Kaiser berichtete von dem erfolgreich durchgeführten Pilotprojekt Buchdurst. Insgesamt 11 Bibliotheken nahmen an der Jugendveranstaltung im Sommer 2012 teilt. Und alle waren von dem Projekt, das die Hessische Leseförderung in Zusammenarbeit mit dem AKKJ ins Leben gerufen hatte, begeistert. Mehr Jugendliche als erwartet meldeten sich vor den Sommerferien an, um 3 Bücher zu lesen und zu den Abschlusspartys zu kommen. Die Bibliotheken zeigten alle großen Einsatz, gingen oft direkt in die Klassen um Werbung zu machen, dekorierten ihre Jugendbereiche, kauften zusätzliche Bücher u.v.m.. Bei allen war die Abschlusspartys in Zusammenarbeit mit den Jugendstellen vor Ort ein großer Erfolg. Frau Köster aus Rodgau, berichtete auch von steigenden Anmeldungen im Jugendbereich. Nur die Stadtbibliothek Schwalbach war mit dem Material, der Umsetzung und Resonanz nicht zufrieden, sie werden im nächsten Jahr nicht wieder dabei sein. Im nächsten Jahr wird das Projekt mit ca. 20 Bibliotheken und verbessertem Material weiter fortgeführt. Herr Jager vom Hessischen Literaturforum wird alle Kinder- und Jugendbibliotheken Anfang des neuen Jahres informieren. Bei weiteren Fragen können Frau Kaiser aus Kelsterbach oder Herr Jager weiterhelfen.

Top 4: Die Fachstelle berichtet
Frau Klufa berichtete von neuen Fortbildungen im kommenden Jahr: 6.2., Weiterstadt, E-Book-Reader, Smartphone & Co mit Herrn Kummrow 12.3., Weiterstadt, Jugendschutz & Medien mit Frau Koch 27.8., Vorstellung des Lesestart-Projekts der Stiftung Lesen, Groß-Gerau mit der Stiftung Lesen Genauere Informationen stehen auf der Internetseite der Fachstelle Vorgestellt wurde das Heft „Neue Medien“ von der Stiftung Lesen, Bibliotheken, die ehrenamtliche Lesepaten begleiten erhalten dieses kostenlos. Das Heft wird auf der Homepage der Stiftung Lesen als pdf angeboten. Neue kostenlose Bilderbuchkinos als pdf-Download bietet der Sauerländer Verlag auf seiner Homepage an.

Und auch die Fachstelle hat neue Bilderbuchkinos als Dias und CD-ROMs: Ein Geburtstag; Lisa will einen Hund Alle seine Entlein Familie Steinkauz (ab dem Frühjahr 2012) Johanna im Zug (ab dem Frühjahr 2012)

Kurz wurde das oben erwähnte Lesestart Projekt der Stiftung Lesen diskutiert. Aktuell gehen Broschüren und Bücher an die Kinderärzte, die dort bei einer U-Untersuchung verteilt werden. 2013 werden die Bibliotheken in das Projekt involviert. Bereits jetzt stehen die Bibliotheken als Ansprechpartner für die Eltern in den Broschüren. 12 Buchbeispiele sollten im Pappbilderbuchbestand angeboten sein. Auf der Lesestart- Seite http://www.Lesestart.de können Eltern sehen, welche Bibliotheken und Ärzte sich an dem Projekt beteiligen. Für Bibliotheken besteht keine Pflicht daran teilzunehmen, auf der anderen Seite kommen auch keine zusätzlichen Kosten oder zeitlicher Aufwand auf die Mitarbeiter zu.

Top 5: Verschiedenes:
Für die 30 Jahr-Feier wurde ein Wunschtermin gefunden: 15.10.2012. Die Stadt Kelsterbach ist bereit die Räume und einen Teil der Kosten zu übernehmen. Anfragen für Reden bei Herrn Schweikart und Herrn Ewers wurden losgeschickt und auch für die am Nachmittag geplante Börse haben sich bereits 10 Bibliotheken bereit erklärt. Meike Kaiser sammelt alle Vorschläge. Beim nächsten Treffen soll ein kleines Komitee gebildet werden, um die Organisation für diesen Tag auf mehreren Schultern zu verteilen. Werbung für den Veranstaltungstag soll über die Fachstelle hessenweit und über das Forum ÖB, die Giraffe und das BUB bundesweit gemacht werden.

Top 6: Neue Medien/ Veranstaltungen:

Neue Medien:
1.2
• Pfoten hoch!; Catharina Valckx; 978-3-89565-235-0; 12,95€
• Dupps macht happs!; Polly Dunbar; 978-3-551-51756-2; 12,90€
• Gute Nacht Gorilla; Peggy Rathmann; 978-3-89565-177-9; 9,95€
• Die kleine Wolke Cloudette; Tom Lichtenheld; 978-3-8339-0057-0; 12,99€
• Besuch bei Oma; Andrea Hesgen; 978-3-941787-24-7; 12,95€
• Finn tobt; David Elliot; 978-3-941411-41-8; 12,90€
• Mach mal Pause, Biber!; Nicholas Oldland; 978-3-941787-46-9; 11,95€
• Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor; Martin Ballscheit; 978-3-8270-5397-8; 13,90€ 4.3/6
• Ringelschwanz und Tierpopo; Stéphane Frattini; 978-3-7941-9184-0; 12,95€
• Geschöpfe der Dunkelheit; Jens Poschadel; 978-3-480-22628-3; 12,90€
• Von der Blüte zum Apfelmus; Karine Harel; 978-3-8411-0058-0; 8,95€
• Mein allererstes Farbenbuch; Eva Danner; 978-3-8388-3366-8; 9,95€
• Kiwi, Kürbis, Kokosnuss; Virginie Aladjidi; 978-3-8369-5364-1; 13,95€
• Gute-Freunde-boese-Freunde, Leben im Web; Elke Reichart; 978-3-423-62496-1; 9,95€

5.2
• Die Messertänzerin; Susanne Rauchhaus; 978-3-8000-5603-3; 14,95€
• Saeculum, Ursula Pozanski; 978-3-7855-7028-9; 17,95€
• Forbidden; Fabitha Suzuma; 978-3-7891-4744-9; 14,95€
• Black Box Dschihad; Martin Schäuble; 978-3-446-23665-3; 14,90€
• Zwischen Glück und Grauen; Marie-Louise Lichtenberg; 978-3-86906-141-2; 24,00€

Veranstaltungen:
• Frau Popa, Mühlheim a. M. bietet Schreibwerkstätte an (www.schreibwerkstatt-tintenfleck.de); Frau Hellemann, Obertshausen, hat das Buch aus Obertshausen und Umgebung zur Ansicht mitgebracht
• Meike Stein bietet Fantasiereisen für Schüler (Sek. I) an, www.meikestein.de
• Frau Hein aus der Weibelfeldschule Dreieich, sucht noch Interessenten für Tommy Krappweis nach den Herbstferien 2012
• Rodenbach sucht noch Interessenten für den Autor Jörg Schmitt-Kilian, bitte melden!
Sabine Dahm, „Können Fische pupsen“ kam bei der Lesereise im Herbst bei den verschiedenen Bibliotheken sehr unterschiedlich an
• In Darmstadt liest im Mai 2012 Katja Brandis, allerdings wird die Lesung nicht direkt von der Bibliothek organisiert
• In Weiterstadt las Ilona Einwohlt für Jugendliche aus „Mein Pickel und ich“
Gabi Neumayer ist auf Lesereise in Oberursel, Kelsterbach und Neu-Isenburg mit „Frag doch mal die Maus…“ (ab Mitte Februar)
• Außerdem sind im Frühjahr in Kelsterbach die Kindertheater: Capitol aus Mannheim mit „Der kleine Maulwurf der wissen wollte…“ und rapid arts movement mit „Mama Muh räumt auf“

Am Ende sprang Frau Fröhlich aus der Teen-Bibliothek für die erkrankte Frau Elfe ein und führte die Gruppe durch den neuen Teenie-Bereich in der Bibliothek und im gegenüberliegenden Gebäude durch die Kinderbibliothek der Stadt Offenbach.

Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 in der Stadtbibliothek Weiterstadt statt, die Einladung und der Ablauf folgen im neuen Jahr und sind dann auch auf der Homepage zu finden.

Protokolle

Protokoll – 14.06.10, Langen (Kinderwebseiten)

Protokoll der Arbeitskreissitzung des AKKJ am 14. Juni 2010 in Langen

Begrüßung der Kolleginnen durch Thomas Mertin, Leiter der Stadtbücherei Langen, die seit November 2009 in größeren lichten und architektonisch neu-gestalteten Räumlichkeiten  residiert. Statt 400 qm gibt es nun 800 qm für neue Regale und Ausstellungsflächen, die allerdings den strengen Weisungen des Architekten teilweise unterliegen. Pflanzen und Plakate sind beispielsweise unerwünscht.

Einzelne rote und viele graue Betonwände sowie ein hellbraun robust-wirkender Teppich und dazu viel Glas und helles Licht bestimmen die freundliche Atmosphäre in der Bibliothek. Gabriele Demelt , Kinder- und Jugendbibliothekarin der Stadtbücherei Langen, führte uns durch die Kinderbibliothek und die angrenzenden Büroräume, die allerdings noch nicht im endgültigen Zustand sind.

Neben einem ekz-Regalsystem gibt es auch Ausstellungsmöbel im Eingangsbereich der Ladeneinrichtungsfirma Kreft (Wedemark) Telefon: +49 (0) 5130 5808-0. Einen Kaffeeautomat für die LeserInnen kann es nun – dank dem Vorhandensein einer Spülmaschine – auch geben.

Herr Mertin wies darauf hin, dass es neben den neuen Räumlichkeiten auch ein neues Konzept gibt, das v.a. die Arbeit mit den 3- bis 10-jährigen betont. Aufgrund der 7 Planstellen und des sehr engen finanziellen Rahmens kann eine Ausweitung des Veranstaltungsangebotes auch auf andere Zielgruppen nicht geleistet werden.

Es findet eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Grundschulen statt. Vor allem sind hier die Bilderbuchkino-Aufführungen zu nennen: pro Jahr 150 Angebote! So kommen mehr als 3000 BesucherInnen zu den Veranstaltungen. In der Kinderbibliothek wurde eine Ausleihsteigerung von 8,5 % erzielt. Der Medienetat für Kinder- und Jugendbücher ist gleich hoch wie der Etat für Romane – dies zeigt so deutlich den hohen Stellenwert den der Kinder- und Jugendbereich in der Langener Stadtbücherei einnimmt.

Empfehlenswerte Internetseiten für Kinder

–         Kinderbuchcouch

www.kinderbuch-couch.de/ Die Kinderbuch-Couch ist das Online-Magazin für Kinderliteratur, mit Besprechungen von Kinderbüchern für die Altersstufen 0-12 Jahre

–         Prinzessin Knöpfchen

www.prinzessinknoepfchen.de/ Auf dieser Kinderseite könnt ihr in der kleinen Welt von Sybille Heins Prinzessin Knöpfchen herumfetzen

–         Geolino

http://www.geo.de/GEOlino/ Moderierte Foren, neue Filme, Bücher, Games, Nachrichten zum Staunen – nur für Kinder.

–         Kindernetz.de

www.kindernetz.de/ Neben Informationen zu Kindersendungen gibt es eine Online-Gemeinschaft mit Wohnviertel, in dem Kinder ihre eigene Homepage einrichten können…

–         Klicktipps.net – Kinder surfen wo es gut ist

www.klick-tipps.net/ Internetseiten für Kinder über Spiele, Sport, Freizeit, Politik und mehr. Bewertet und geprüft durch die eigene Kinder- und Erwachsenenredaktion

–         Helles Köpfchen – Wissensportal und Suchmaschine für Kinderseiten

www.helleskoepfchen.de/ ist ein Wissensportal nicht nur für Kinder und Jugendliche mit einer Suchmaschine speziell für Kinder. Dazu gibt es aktuelle Nachrichten

–         Grundschulwiki

grundschulwiki.zum.de/ Das ZUM-Grundschulwiki ist ein Projekt der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. auf dem ZUM.de-Server

Anschauenswerte Seiten anderer Bibliotheken:

–         Stadtbücherei Weimar – 1,2,3 – komm in die Bücherei!

Niedliche und grafische schön-gestaltete Seiten für Kinder

http://kinder.stadtbibliothek-weimar.de/

–         Dreieich : Julid-online (Linda Hildebrandt) – einen Blog bei WordPress

www.julidonline.de/?p=178 Viele Verlage und die örtlichen Buchhandlungen Schormann, Rosenhahn und Litera unterstützen die Arbeit der JuLiD

–         Stadtbibliothek Chemnitz

http://www.stadteulen.de/   hier sind die schönen Kinderseiten der Stadtbücherei  samt Buchempfehlungen etc. untergebracht

Hessischer Bücherdurst = Sommerleseclub – geplant als Pilotprojekt 2011

Bisher steht der Hessische Sommerleseclub unter dem Arbeitstitel „Bücherdurst“. Wer Vorschläge zum Namen hat kann dies dem AKKJ mitteilen.

Meike Kaiser, Kelsterbach, berichtete von ihrem – zusammen mit Frau Mertens, Oberursel  – erfolgreichen Gespräch mit Herrn Jager (Hess. Literaturforum), Herrn Budjan (Fachstelle), Frau Taubert (Fachstelle), Frau Volck-Duffy (Hess. Ministerium für Kultur und Wirtschaft) zum Thema Sommerleseclubs in Hessen.

Sofern kein Geld im Hess. Ministerium für Leseförderung gekürzt wird, werden in Zusammenarbeit mit einer Werbe-Agentur (Feigenbaumpunkt) und Sponsoren Materialien wie Plakate, Leselogbuch, Musterbriefe, Broschüren, Urkunden und Druckvorlagen  entworfen und bezahlt. Auch ein Internetauftritt mit Blog ist über das „Junge Literaturforum“ angedacht.

Teilnehmende Bibliotheken sollen eine Ideen- und Checkliste für den Bücherdurst bekommen.

Voraussetzung zur Teilnahme am Bücherdurst:

–         kostenlose Bibliotheks-Mitgliedschaft für SchülerInnen

–         die Bibliothek muss während der Zeit geöffnet haben!

Schon vor den Sommerferien muss das Projekt in die Schulen getragen werden. Es soll SchülerInnen ab Klasse 6 ansprechen.

Es wird keine feste Buchliste geben, sondern eine Vorschlagsliste. Generell sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, alle gewünschten Bücher zu lesen. à Hat den Vorteil, dass Bücher nicht groß gestaffelt gekauft werden müssen!

Ab 2011 sollen in Hessen ca. 12 Bibliotheken dieses Pilotprojekt starten.

Ab Oktober 2010 werden weitere Infos zu diesem Projekt bekannt sein und bei der AKKJ-Sitzung in Kelsterbach (11.10.2010)  bzw. Bad Nauheim (29.11.2010) weitergegeben.

 

 

Logo für den AKKJ

Es wurden Vorschläge unterbreitet; Frau Kaiser und Frau Hildebrandt arbeiten einen genaueren Vorschlag aus, der dann zur Abstimmung vorgelegt wird.

Lesetipps von und für BibliothekarInnen

–         Nicholls: Zeit der Geheimnisse

–         Herzhoff: Ein Morgen mit Papa

–         Valentin: Kaputte Suppe

–         Oldland: Der große Bär

–         Doctorow: Little Brother

–         Poznanski: Erebos

–         Flix: Faust (Comic)

–         Hurley: Ghostgirl

–         Warum klappert die Mühle am rauschenden Bach? Liederbuch

–         Malermütze, Windmühle & Co. – Faltklassiker – Bastelbuch

–         Simba, Duma, Tumbo – Tierbuch

Reihen : Ravensburger Reihe „1 2 3 – entdecke die Welt der Zahlen“; „A B C – entdecke die Welt der Buchstaben“ ; „Rund eckig spitz – entdecke die Welt der Formen“ „Grün gelb rot – entdecke die Welt der Farben“

Arena-Reihe „Was hättest Du getan?“ Autoren: Celik und Fuchs

Neues von der Fachstelle

http://www.hlb-wiesbaden.de/index.php?p=14

Fortbildung: Mo, 11.10. in Kelsterbach
Workshop „Medien für Menschen mit Migrationshintergrund“ mit Susanne Schneehorst aus der Stadtbibliothek Nürnberg

Neue Bilderbuchkinos:

Drei neue Titel seit Mai 2010: Annas Wunsch, Ich bin für mich, Das Osterküken

Protokoll von Katja Harjes, Neu-Isenburg

30.6. 2010

Protokolle

Protokoll 08.03.10, Oberursel (Kooperationen)

Protokoll AKKJ Sitzung vom 8. März 2010 in Oberursel

Top 1: Zusammenarbeit der Kinderbibliothek Oberursel mit Jugendbüro/Kinderbüro/Jugendzentrum

Weltkindertage (alle 2 Jahre)

Seit 10 Jahren sind das Kinderbüro und die Kibi unter einem Dach

Projekt 2004: Schulwald, das Konzept wurde in der Kinderbibliothek entwickelt es gab eine Medien- und umweltpädagogische Rallye .

Für die 3. Klassen gab es einen Aktionstag in der Bibliothek mit einem Bilderbuch-Kino zum Thema Wald und einem Medienpaket, dass später mit in den Wald genommen werden durfte.

Weitere Aktionen in Oberursel:

Oberurseler Filmtage (1 Woche) für Kiga – Sek 2

Kinderkulturnacht, alle Kinder- und Jugendeinrichtungen beteiligen sich an der Aktion – die Bibliothek z.B. mit einem Grusel-Parcours

Das JUJU-Projekt: Jugendliche ab 14 Jahre betreuen 1 Mal die Woche die Info der Jugendbibliothek! Dazu konnten sich Schüler aus allen Gymnasien bewerben. Die Jugendlichen wurden in einem Workshop auf die Situation an der Info vorbereitet. Das Projekt läuft gerade erst an, Erfahrungen konnten noch keine weitergegeben werden. Wird aber bisher als sehr betreuungsintensiv gewertet.

Schwalbach:

Bibliothek, Jugendbildungswerk, Kirche und Stadt gestalten zusammen Aktionen Rund um das Thema Nationalsozialismus. Es gab dazu Zeitzeugengespräche, 24h Std. Lesungen, Theater, Filme, Ausschwitzfahrten mit Klassen)

Im Sommer arbeitet die Bibliothek mit dem Spielmobil und der Buchhandlung im Ort zusammen und organisiert den sogenannten „Büchersommer“

Kelsterbach:

Zurzeit nur Ausstellungen von Aktionen der Jugendförderung, Zusammenarbeit bei großen Projekten wie Sommerfest zum 5jährigen Bestehen der Bibliothek, usw.

In Planung eine Kinderinternetseite für Kelsterbach aller Institutionen.

Hattersheim:

Kinderkulturwoche, das Motto darf vorher gewählt werden. Die Bibliothek veranstaltet passend dazu Lesenächte.

Nidderau:

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es einen Vorlesemarathon

TOP 2: Neues aus der Fachstelle, Herr Budjan berichtet:

Das Hessische Ministerium vergibt jährlich einen Preis für kulturelle Jugendbildung. Dotiert ist der Preis mit 20.000€, auch Bibliotheken können sich mit Projekten bewerben.

Nähere Informationen unter: www.bundesregierung.de/nn_24748/content/DE/StatistischeSeiten/Breg/BKM/2009-09-15-preis-fuer-kulturelle-bildung.html

Fortbildungsprogramm 2010

à Handout Bookslam, Handout Spiralcurriculum in der Leseförderung sind auf der Internetseite der Fachstelle zu finden

16. April „Lustige Klassenführungen“ in Niestetal

7. Juni Workshop zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit in Frankfurt

Auch im Online Forum Schulbibliotheken sind Fortbildungen für Bibliothekare angeboten!

Praxisseminar Preisverdächtig! à die aktuellen Gewinner des DJLP werden besprochen und kreative Anregungen zum Einsatz der Bücher an die Hand gegeben.

Neue Fachbücher in der Fachstelle (Ausleihe 3 Wochen):

Brücken von Babylon

Geschichten aus dem Koffer

Handbuch der Kinder- u. Jugendbibliotheksarbeit

Seit diesem Jahr gibt es neue Aufkleber zur Kennzeichnung von PC Spielen; Bibliotheken müssen aber alte Spiele nicht umetikettieren (siehe www.dbv.de à Rechtskommission)

Die Unterstützungen des Land Hessen an Schulen für das Antolin-Programm sind ausgelaufen. Der Jahressatz für Schulen beträgt nun ca. 40€ mehr.

Die Fachstelle hat 5 neue Bilderbuch-Kinos (mit CD-ROM) im Programm!

Top3: Sommerleseclub

Nachtrag: nach unserem Treffen hat sich Herr Jager von der Hessischen Leseförderung wegen des Wunsches nach dem Sommerleseclub gemeldet. Frau Kaiser hat Ihnen diesbezüglich folgende Mail zukommen lassen:

Liebe Kolleginnen,

Herr Jager von der Hessischen Leseförderung hat sich bei mir gemeldet.

Die Leseförderung wird das bundesweite Projekt „Sommerleseclub“ nicht unterstützen.

Als Gründe hat er mir folgende genannt: Er hat die Vorgabe keine Projekte aus anderen Bundesländern „einzukaufen“. Die Hess. Leseförderung wird keine Projekte unterstützen, die schon im Vorjahr fest vereinbart werden müssen (zwecks Projektmittel). Die Hess. Leseförderung möchte nur eigenständige/selbst- bzw. mitentwickelte Leseförderprojekte unterstützen.

Als Vorschlag hat Herr Jager mir folgendes unterbreitet: Er möchte gerne mit meiner/unserer Mitarbeitet ein ähnliches Projekt für Hessen auf die Beine stellen (siehe Leseratte für Grundschulkinder). Für diese Aktion sind Mittel für 2011 vorhanden, bzw. schon interessierte Sponsoren. Zwar kann ich nach wie vor die Argumente der Hessischen Lesefördung nicht nachvollziehen, allerdings bin ich gerne bereit in unser aller Interesse an dem hessenweiten Projekt mitzuarbeiten. Bitte teilen Sie mir Ihre Wünsche, Anregungen und vor allem Ihre Meinung dazu und Ihr Interesse in den nächsten 2 Wochen mit!

Mit freundlichen Grüßen, Meike Kaiser für den AKKJ

Weiter Informationen werden folgen.

Top 4: Neue Buchtitel!

Entschuldigung, sagte das Monster

  • Onkel Montagues Schauergeschichten
  • Deutschland: unser Land, unser Leben
  • Checky Vampire
  • Tagebuch einen Babywombats
  • Keiner hat mich lieb, findet Josephine
  • Franz
  • Schuld war nur das Brauseschwein
  • Margos Spuren von John Green
  • Wir leben in der Türkei
  • Wir leben in Polen
  • Reise mit Kaktus
  • Skinned
  • Unland

Veranstaltunsgtipps aus Dreieich / Langen / Schwalbach

zum Thema „Zeitzeugenberichte“

–         Cilly Peiser

–         Edith Erbrich

Beide Damen wohnen in Langen. Zu Cilly Peiser gibt es zudem eine empfehlenswerte Lektüre von Lutz van Dijk „Zu keinem ein Wort!“

Wir danken Frau Mertens für die Einladung nach Oberursel!

Das nächste Treffen findet in Langen statt – Einladung folgt!