Protokolle

Protokoll 21.06.2021 (Förderung leseschwacher Ki/Ju + DaZ)

Teilnehmende:

Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken, Dreieich, Alzenau, Wetzlar, Frankfurt am Main, Bad Homburg, Altenkirchen, Kelsterbach, Nidderau, IMeNS-Verbund, Neu-Isenburg, Marburg, Hanau, Obertshausen, Karlstein, Bad Nauheim, Karlstein, Bensheim, Internationalen Schule in Seeheim, Schwalbach, Bischofsheim, Daniel Helmer (Kultusministerium)

Protokollführung: Karin Böttcher

TOP 1: Kurzvorstellung

TOP 2: Förderung leseschwächerer Kinder und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache

Buch-Empfehlungen für leseschwache oder DaZ Kinder / Jugendliche

  • Spaß-am-Lesen-Verlag (einfache Sprache)
  • Mangas
  • Sachbücher aus dem Dorling Kindersley Verlag (DK): viele, große Ill., wenig Text
  • Frau Pfitzenreiter – Drei ??? in einfacher Sprache (speziell für LRS/Kinder mit logopäd. Sprachbedarf)
  • Schriften der bpb auch in einfacher Sprache, meist nicht speziell für Ki/Ju
  • Zweisprachige Bilderbücher: z.B. edition bi:libri, Talisa-Verlag (auch mehrsprachig), NordSüd-Verlag

Fünft- und Sechstklässler:

Veranstaltungen zur Förderung leseschwächerer Kinder:

  • Reihe Krimikids aus dem österreichischen Verlag G+G Kinder- und Jugendbuch
  • Comic-Romane, Minecraft
  • Entscheidungsgeschichten, z.B. Reihe „1000 Gefahren“ Ravensburger Verl.
  • „super lesbar“ aus dem Beltz & Gelberg Verl.
  • „Superchecker“ von DK (Sachbücher)
  • „Leichter-lesen-Reihe“ von Ravensburger (verschiedene Leseniveaus)
  • Schwalbach: Leseliste ab 8 und empfehlenswert: Drei ??? Kids (bearbeitet für Kinder mit Dyslexie)

https://learngerman.dw.com/de/nicos-weg/c-36519687

Veranstaltungen und e-Angebote zum Thema:

  • Mögliche Kooperationspartner für Veranstaltungen: Haus der Familie, Elternvereine, Partnerschaftsgesellschaften, Jugend-Migrationsdienst, logopädische Praxen, Schulen, Kitas, etc.
  • Zweisprachiges Vorlesen mit muttersprachlichen, ehrenamtlichen Vorlesern
  • Leseförderung mit kleinen Gruppen in der Schule
  • Lese-AG nachmittags in Ganztagsschulen
  • Kinder lesen einem Lesehund vor
  • Actionbound-Rallye outdoor vor der Bibliothek mit Vorstellen des Sommer-Leseclubs
  • Phase 6 – demnächst Infoveranstaltung Fachstelle
  • Obertshausen: empfiehlt eKidz: sich selbst aufnehmen und anhören, aber auch die korrekte Aussprache hörbar

Offene Fragen:

Wie kann man I-Pads zur Leseförderung einsetzen? Welche Probleme gibt es mit dem Datenschutz dabei?

Ist es besser die Gruppen leseschwache, deutsch-muttersprachliche Kinder und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache zu trennen? Deutschen Kindern sind manche schwierigen Begriffe zwar vom Wortschatz her bekannt, aber sie können sie nicht lesen. DaZ-Kindern sind diese Begriffe meist gar nicht bekannt.

TOP 3: Nachrichten aus der Fachstelle (Frau Holzmann)

Beim nächsten digitalen Forum Fachstelle am 28.06.21 um 10 Uhr wird Phase 6 – ein Tool zum Vokabellernen vorgestellt.

Am 03.05.21 hat Jutta Bummel von der Buchhandlung Eulenspiegel in Hochheim Frühjahrs-Novitäten im Kinder- und Jugendbuchbereich im Rahmen einer Online-Fortbildung der Fachstelle vorgestellt. Die Liste der vorgestellten Titel kann man bei Frau Holzmann bekommen. Eine Wiederholung der Fortbildung ist einmal jährlich geplant.

Am 27.09.21 wird ein virtueller Leseförderungstag angeboten. Es wird die Themen „Lesestart 1-2-3“ und „MINT und Leseförderung“ mit Frau Kranz von der Stiftung Lesen geben.

Auf der Homepage des Netzwerks Bibliothek und Medienbildung gibt es tolle Tipps zum didaktischen Aufbau von Veranstaltungen, zur Leseförderung und kostenlose Materialien.

Ein neues Portal für ÖBs in Hessen befindet sich im Aufbau

Frau Holzmann ermunterte dazu, sich für die Fördergelder im Projekt „total digital“ zu bewerben. Es ist inzwischen einfacher geworden, nicht mehr so viele Formulare. Man benötigt nur noch einen Projektpartner, der auch überregional sein kann. Auf der Homepage des Projekts gibt es tolle Praxisbeschreibungen, die zum Nachmachen anregen.

Ab 2021 können auch Schulbibliotheken ihre Daten an die DBS melden. Die Fachstelle gibt gerne Hilfestellung dabei.

Interessantes aus dem letzten Vier-Länder-Treffen:

  • Prof. Ritter führte eine Untersuchung durch. Er verglich die Leseförderung mit Apps mit Leseförderung mit Büchern. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Kinder waren sehr aktiviert durch den Umgang mit den Apps. Lehrkräfte fanden es entspannter mit den Apps, da sie mehr Zeit hatten, sich Kindern individuell zu widmen.
  • Tipp: Die Bibliothek in Naumburg macht sehr interessante Angebote, einfach mal nachlesen.

Welche Bibliothek hat Bedarf an medienpädagogischem Fachpersonal? Bitte der Fachstelle Bescheid sagen.

Die Fachstelle plant demnächst den Verleih von Medienboxen im Bereich Makerspace. Das wurde einhellig begrüßt. Gewünscht wurde eine längere Leihfrist als vier Wochen für die Boxen. Gut sind diese, um neue Dinge ausprobieren zu können, um zu entscheiden, ob sich eine Anschaffung lohnt. Gewünscht wurden beiliegende Tipps und Konzepte zum Umgang mit den Materialien; entweder als erweiterbarer physischer Ordner oder als digitales Padlet. Vorschläge zu den gewünschten Themen der Medienboxen bitte an Frau Holzmann senden.

TOP 4: Buchdurst digital

Frau Hein machte Werbung für die Teilnahme am Buchdurst digital. Dieser Lesesommer für ältere Kinder / Jugendliche ist von der Onleihe Hessen organisiert. Die Teilnehmenden lesen E-Books. Die Auftakt- und Abschlussveranstaltung wird zentral digital angeboten. Die Bibliothek muss wenig Arbeit investieren.

TOP 5:   Buch-Tipps

  • Ritterchen Rost
  • Kompetenztraining: Projektarbeit in Schul- und ÖB“, Renate Kirmse, 246 S., De Gruyter-Verl., 2021, 79,95€
  • Bilderbuchtipps neue Liste Wetzlar in Zusammenarbeit mit Fantastischer Buchhandlung, Link kommt auch nochmal über Forum ÖB
  • Bad Vilbel Comic-Jury gewählt von Kindern: Dog Man, O-R-T, Das Amulett, die Steinhüerin (Graphic Novel), Cube-Kids
  • Fibi und ihr Einhorn
  • Naruto, Nachfolge: Boruto
  • Pokémon Adventure Manga Reihe
  • Brettspiele und Exit-Games neuer Hype
  • Escape Room for Family
  • Twine: Plattform für PC in verschiedenen Sprachen, für textbasierte Computerspiele ganz niederschwellig
  • Podcast Tipp: wie wurde aus Ken Jepsen der Verschwörungsmensch?
  • Der beste Babysitter bin ich (witzig), Baby hat zwei Mamas
  • Danielle Graf: Alex im Kindergarten Wutanfall, diverses Kinderbuch

TOP 6:   Verschiedenes

Frau Beiser berichtet vom Programm „Löwenstark“. Das Land Hessen gibt 60 Millionen Euro Fördergelder zum Aufholen von Corona-Schäden bei Kindern, auch im Bereich Kulturelle Bildung. Das ist eine gute Möglichkeit, einen Fuß in Schulen zu bekommen. Gefördert werden Aktivitäten im Unterricht oder außerhalb des Unterrichtes. Es gibt Geld für Projekte oder Material. Vom Hessischen Kultusministerium wird es eine Matching-Plattform geben: Wir bieten – wir brauchen. Bitte nach Möglichkeit mitmachen!

Kuchen für den Sonntag
Protokolle

Protokoll – 30.03.15, Bad Vilbel (Geflüchtete, Lit.Päd.)

Protokoll AKKJ Sitzung am 30.03.2015 um 09:30 Uhr in Bad Vilbel

Begrüßung durch Frau Hoppmann-Schrader und Herrn Kunzmann (Kulturamt)

TOP 1. Berichte von Fortbildungen (Literaturpädagogik, Bilderbuchslam)

Die Fortbildung mit Petra Scheuer (Info.material dazu wurde verteilt) wurde vorgestellt, wobei u.a. dafür geworben wurde, im Nachgang alle verwendeten Bücher auszustellen und zu präsentieren. Veranstaltung sollte auf max. 10 Kinder beschränkt werden. Vorschlag: Beginn und Ende einer Veranstaltung mit einer Klangschale ankündigen.

TOP 2. Angebote für Flüchtlinge (Medien und mehr)

Rüsselsheim: AG (auf Anregung des OB entstanden) zur „Willkommenskultur“, vorerst mit ca. 100 Personen, d.h. daraus können dann kleinere Gruppen enstehen.

Integrationslotsen ; mehrsprachige Vorlesestunden ; Integrationskurse.

Neu-Isenburg: Sprachfördergruppen (treffen sich in der Bibliothek); Flüchtlingscafé (von einem Pfarrer gegründet); Flüchtlinge können umsonst lesen (ca. 20 bis 25 Personen meldeten sich an).

Schwalbach: Schwalbach-Lotsen (Vermittlung über das Sozial- und Jugendamt); „Fremd-sprachen-Ecke“; Führungen für Integrationskurse (Sprachkurse).

Hanau: Zusammenarbeit mit der Caritas / IB (Deutschkurse ; Sprachkurse); mehrsprachige Bücher.

Frankfurt: Projekt mit jugendlichen Flüchtlingen – in den Herbstferien (mit dem Institut für Medienpädagogik); demnächst eine Teildienstversammlung zum Thema; Medien in 13 Sprachen, hauptsächlich werden Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch genutzt.

Rödermark: Sondermittel für Bibliotheken (5.000,- Euro) – für fremdsprachige Medien. Es stellt sich die Frage, was kauft man?

Hinweis: Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (www.knb.bibliotheksverband.de); Bibliotheksportal / DBV (www.bibliotheksportal.de) – hier u.a. Bibliotheksangebot für Flüchtlinge und Asylbewerber (Beispiele von Bremen, über Grassau bis Magdeburg); Hilfe-stellung zum Thema: Interkulturelle Bibliotheksarbeit.

Hier wurde auch die Frage an die Fachstelle nach „Medienkisten“ zum angesprochenen Thema gestellt.

Hattersheim: Benutzungsordnung soll in andere Sprachen übersetzt werden (hier auch der Hinweis auf das o.g. Bibliotheksportal).

Offenbach: arbeitet im Bereich Medien für die Grundschule mit einer Symbolsystematik (kostenpflichtige Lizenz der EKZ). OF hat daraus eigenständige WORD-Vorlagen gebildet.

Hanau: Systematik für die KJL erstellt (Vorbild: Chemnitz); die Bilder der EKZ passen oft nicht.

Kelsterbach: Anfrage an den DBV, die KJL-Systematik zu überarbeiten.

TOP 3: Bericht aus der Fachstelle

Am Montag, 6.7.2015, findet in Offenbach eine Auftaktveranstaltung LESESTART statt – am Vormittag mit einer Kindergartengruppe und Dagmar Chidolue (max. 30 Teilnehmer/innen); am Nachmittag dann ein Fortbildungsangebot dazu.

Im 2. Halbjahr soll es eine Fortbildung mit Christiane Kranz (Stiftung Lesen) geben.

Das Thema „Flüchtlinge“ hat sich der Fachstelle schon bei den Förderanträgen präsentiert; auch dazu soll eine Fortbildung erfolgen. Das Thema „Medienkisten“ wurde an dieser Stelle noch einmal diskutiert. Evtl. wäre es besser, jeder mailt den eigenen Bestand (wer hat was?) an Rüsselsheim / Frau Süßmilch.

Vorstellungsrunde mit Namen und Ort.

TOP 4: Neue Bücher und andere Medien

Racing Driver: Ich will Rennfahrer werden

  • Minitou (Bilderbuch zum Thema: Indianer) / Sandra Grimm
  • Kuchen bei mir / Philip Waechter
  • Tausche Bruder gegen… / Andrew Joyner
  • Hilfe, dieses Buch hat mein Hund gefressen! / Richard Byrne
  • Rat mal, was das ist / Guido von Genechten
  • Nur noch kurz die Ohren kraulen? / Jörg Mühle
  • Ada von Goth und die Geistermaus (+ CD / Oliver Kalkofe; Sauerländer Audio) / Chris Riddell
  • Guck mal, Pippi Langstrumpf (Pappbilderbuch – ohne Text) / Astrid Lindgren
  • Gordon und Tapir / Sebastian Meschenmoser
  • So weit oben / Susanne Straßer
  • Die kleine Spinne Widerlich / Diana Amft
  • Die kleine Spinne Widerlich: Der Geburtstagsbesuch
  • Der Besuch / Antje Damm
  • Steckt / Oliver Jeffers
  • Paddington / Michael Bond
  • Ozeane / Kristina Berbig
  • Augenzirkus – Fantast. Optische Täuschungen / Stefanie Zysk
  • Experimente zu Hause und in der Natur / Komet Verl.
  • Wer versteckt sich im Apfelbaum? – ein Taschenlampen-Buch / Carron Brown
  • Hilfe, der Babysitter kommt / Anke Wagner
  • Blätterrauschen / Holly-Jane Rahlens
  • Ben Fletchers total geniale Maschen / T.S. Easton
  • Die Geschichte der Titanic / Dorling Kindersley Verl. (ab 6 J.)

Top 5: Verschiedenes: Themenwünsche, neuer Termin u.a.

Vorschlag für eine Manga-Veranstaltung (an die Weibelfeldschule / Dreieich)

Thema: Familienbibliothek

Die nächste AKKJ Sitzung findet am Montag, 20.07.2015 in Frankfurt statt – Einladung folgt!

Protokoll: Petra Beyer-Tilders / Stadtbücherei Schwalbach a.Ts.; 31.03.2015

Protokolle

Protokoll – 05.12.12, Hanau (Jubiläum, fremdsprachige KiJu-Buch)

Begrüßung der Teilnehmerinnen durch Susanne Buschbeck, Hanau. Nach der Vorstellungsrunde wurde der „Neuzugang“ Inka Müller aus Mühlheim von Meike Kaiser, Kelsterbach, begrüßt sowie die Tagesordnungspunkte der Sitzung vorgestellt.

1. Bericht und Eindrücke zum Festakt des 30-jährigen Jubiläums des AKKJ in Kelsterbach, welches von den Teilnehmer/innen durchweg positiv beurteilt wurde. Dies ist im Detail auch auf der Homepage www.akkj.de nachzulesen; hier findet man zudem auch die Gruppenbilder.Weitere Fotos sollen auf die Homepage gestellt werden.
In der Februarausgabe (2013) des BUB wird ein Artikel über das Jubiläum erscheinen.

2. Fremdsprachige Kinderbücher sind das Hauptanliegen von Frédérique M.P. Groulard.

Die gelernte Kommunikationswirtin und Buchhändlerin sichtet den Buchmarkt nach fremdsprachigen aktuellen und bilingualen Kinder- und Jugendbücher und berät gern Bibliotheken auch vor Ort. Sie bietet die Einrichtung von fremdsprachigen Leseecken an sowie Beratung bei vorschulischer Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund. Man kann Sie und Ihr Angebot nach Terminabsprache auch direkt in Frankfurt aufsuchen: 069/21998899 oder www.autour-dun-livre.de

Für Bibliotheken bietet Sie zudem den Service für eine bestimmte Summe oder für einen bestimmte Sprachraum aktuelle Bücher zusammen zu stellen.

Ein besonderer Tipp für zweisprachige Bücher hierzu: http://www.edition-lingua-mundi.com/www.edition-orient.de und www.edition-bilibri.de

Der Fleurus-Verlag ist vom Tandem Verlag aufgekauft worden; so bietet nun dessen Imprint 7hills u.a. die zweisprachigen und sehr beliebten Wörterbücher von Fleurus weiterhin an. Sehr schöne Titel in mehreren Sprachen mitsamt DVD findet man bei www.minedition.com und NordSüdbilibri bietet in seinen Büchern einen Code an, mit dem man eine MP3 zu dem Buch downloaden kann: www.hoerfux.com.

3. Die Wahl der neuen Sprecherinnen wurde auf das Frühjahr verschoben (zu geringe Teilnehmerzahl)

Als Kandidatin hat sich Eva Süßmilch aufstellen lassen. Bei Interesse an dem Amt bitte bei Meike Kaiser oder Katja Harjes melden.

4. Fachstelle – Herr Budjan lässt sich entschuldigen. Allerdings fragt er über Meike Kaiser in welcher Form (Download/Mail) die Fachstelle Wiesbaden Lizenzen des Onilo Verlages zur Verfügung stellen soll? Auf Onilo.de finden Sie über 100 Boardstories – Bilderbuchkino – für Bibliotheken und Schulen. Die Fachstelle steht mit dem Verlag in Kontakt, es ist zu überlegen in welcher Form Bibliotheken das Angebot nutzen können, ob es über die Fachstelle eine Bibliothekslizenz geben könnte? Ob man die „Kinos“ auf einen Stick speichern kann? Wie der Copyschutz aussieht? Nicht alle Bibliotheken haben eine Internetverbindung am „Abspielort“. Haben Bibliotheken dann Zugang zu allen Bilderbuch-Kinos oder nur zu ausgewählten (wer wählt diese aus?)… der Arbeitskreis ist aufgefordert sich mit der Onilo Seite auseinanderzusetzen und das „Probe-Abo“ zu testen. Alle aufgekommenen Fragen, werden an die Fachstelle weitergeleitet.

5. Lesestart – Meike Kaiser ist als Mitglied der dbv-Kommission Kinder- und Jugendbibliothek und war deshalb auch in der Jury zur Medienauswahl des Lesestart-Sets (bundesweites Projekt der Stiftung Lesen) tätig und konnte daher mit einigen Neuerungen aufwarten. In Kürze:

  • Lese-Sets 1 wurden überarbeitet und modifiziert
  • Ca. 85% der Kinderärzte konnten erreicht werden
  • durch wiss. Begleitung des Projektes wurden neue pädagog. Materialien hinzugefügt
  • das Bibliotheks-Set (Set 2) wird in bunten Stofftaschen ausgegeben, der Inhalt der Taschen steht noch nicht endgültig fest
  • Fest steht, dass eines von 12 Büchern mit Zusammenfassungen in 4 Sprachen in den Taschen steckt, zusätzlich eine Broschüre mit Vorlesetipps speziell zu diesem Buch, eine Elternzeitschrift u.v.m.
  • DVD mit Vorlesetipps und das Plakat wurde modifiziert
  • Vorlesetipps in weiteren13 Sprachen zum Downloaden stehen auf der Internetseite www.lesestart.debereit
  • Es sollen 50 -60% der öffentlichen Bibliotheken erreicht werden

Start für Öffentliche Bibliotheken: November 2013

  • Fachstelle ermittelt den Bedarf der Bibliotheken
  • Fortbildungen zu Lesestart werden ebenfalls über die Fachstelle angeboten (Fulda, Limburg, Rüsselsheim, Frankfurt …)

6. Die neue Stadtbibliothek Hanau – Frau Schwartz-Simon

Über den ganz großen Wurf der neuen Mitte in Hanau (Freiheitsplatz) und damit der neuen Stadtbibliothek Hanau zeigte Frau Schwartz-Simon sehr anschaulich in Wort und Bild die verschiedenen Aspekte und räumlichen Gegebenheiten der zukünftigen Stadtbibliothek.

„Alles, was der Mensch zum Lernen braucht“ – so lautet die durchgängige Devise; und dies über zwei Etagen – statt 550 qm (derzeit) werden die 89000 Medien auf über 4000 qm untergebracht – mit einem zentralen Lesecafé, einem schmucken Entrée, einem 24-Stunden-Rückgabe-Service, bei 50 Öffnungsstunden in der Woche, mehreren Multimediaarbeitsplätze und einer in „Nestern“ angelegten Kinderbibliothek …  Da wird die Handschrift der Augsburger Architekten, die auch die dortige Stadtbibliothek entworfen haben, sehr deutlich: menschenfreundlich, hell, barrierefrei, funktional.

Im Sommer 2013 beginnt der Hochbau; 2015 wird eröffnet.

Der Stadtumbau findet mit großer Bürgerbeteiligung statt. Es gibt für die Rückmeldungen einen eigenen Beirat und das Konzept wurde immer wieder von allen möglichen Teilnehmer/innen und Zielgruppen gespiegelt. Gesprächsthemen wie Licht, Atmosphäre, Lernen, Kinderbibliothek … sind in verschiedenen Arbeitsgruppen mit Vertretern versch. Berufsgruppen durchgesprochen worden und fließen ins Konzept ein.

Einen zentralen Raum nimmt die Kinderbibliothek ein. Hier soll alles in kindgerechter Griffhöhe und mit frontaler Präsentation aufgestellt werden. Inspiriatonsquelle war die Bibliothek in Delft sowie die Idee der Reggio-Pädagogik, die die Stärken des Kindes im Blick und ihre individuelle Entfaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten als zentrales Thema  hat. Die Fragen des Kindes an den Raum sollen hier aufgegriffen werden und im Konzept mit einfließen.

„Was kann der Mensch hier tun?“ lautet die Frage an und in allen Bereichen. So ist in der Jugendbibliothek ein großer Bereich zum Chillen vorgesehen; wenig Gedrucktes, viel zum Hören und ein attraktives Zeitschriftenangebot.

In der Lernwelt findet man zahlreiche, nicht fest installierte PC-Arbeitsplätze und natürlich auch W-Lan.

Als zentrales Herzstück wird das Lesecafé gesehen. Hier kann man großen Tischen auch Zeitungen und Zeitschriften lesen. Zudem ist dieser Ort mit „wenigen“ Handgriffen zu einem Veranstaltungsort umwandelbar.

Kurzum: die neue Stadtbibliothek Hanau wird ein Prachtstück! Hessens neue Pilgerstätte – sicher nicht nur für Bibliothekar/innen 😉

 7. Verschiedenes

  • Herr Hein (Linda Heins Ehemann) würde bei Interesse im AKKJ über neue PC-Spiele referieren
  • Frau Bauer aus München stellt im Juni neue englischsprachige Kinderbücher vor (Kontakt über Frau Seiller, Aschaffenburg)
  • Kamishibai – wer führt diese Art des Erzähltheaters durch? Fortbildung gewünscht?
  • Neues von der dbv-Kommission Kinder- und Jugendbibliotheken: die Kommission wird 2013 Stundenpläne mit dem bekannten Figuren von Nadja Budde herausbringen; die Internetpräsenz wird im Laufe des nächsten Jahres überarbeitet und der Jugendbibliotheksblog 21 wieder aufgenommen

8. Anschaffenswerte Kinderbücher und DVDs

  • Teichmann: Passt das?
  • Scheffler: Superwurm
  • French: Weihnachtswombat
  • Wiehle: Was macht die Katze in der Nacht?
  • Jandl: Auf dem Land
  • Krause: Feiern die auch mit?
  • Göpfert/Goedelt: Nein!
  • Kinderbrockhaus: Maya, Inka und Azteken
  • Rich: Mein kleiner Horrortrip
  • Selznick: Wunderlicht
  • Film/DVD: Hugo Cabret
Protokolle

Protokoll – 27.06.12, Rüsselsheim (Zweisprachige Veranstaltungen)

Wir durften in der Runde neue Kolleginnen begrüßen: Frau Angelika Graf aus Zwingenberg, die Bibliothek ist neu im AKKJ.

Zweisprachige Veranstaltungen:

Seit 10 Jahren bietet Neu-Isenburg zweisprachige Veranstaltungen an. Es werden jeweils die Länder vorgestellt, dazu gibt es Spezialitäten aus jedem Land z.B. Scones aus England. 2-3 Mal im Jahr findet so eine Veranstaltung für Kinder zwischen 4 und 8 Jahre statt. Die Vorleser werden persönlich angesprochen. Mit dabei waren schon Kuba, Israel, Türkei, Russland, England, Chile uvm.
Im Kindergarten und den Grundschulen wird Werbung gemacht, mit dabei sind immer ca. 10-20 Kinder.

Zu den Flörsheimer Veranstaltungen kommen immer nur wenige Kinder, ansonsten sind die Ideen ähnlich wie in Neu-Isenburg. Die Bibliothek hofft auf neue Anregungen aus dem Kreis.

In Darmstadt gibt es jeden Samstag um 11.00 Uhr eine Vorlesestunde ab 4 Jahre, 4-5 Mal im Jahr wird sie zweisprachig angeboten. Wichtig ist hier wieder der pers. Kontakt der Lesepaten! In kurzen Abschnitten wird hier abwechselnd dt/jeweilige Sprache gelesen. Mit allen Vorlesern trifft sich die Kinderbibliothek einmal im Jahr zu Terminvergabe. Kontakte werden u.a. über den Kulturverein gepflegt. Mit dabei waren schon: Spanier, Griechen, Italiener, Polen, Türken usw. es wurden für alle Vorleser Kriterien ausgearbeitet.

In Oberursel werden ebenfalls zweisprachige Veranstaltungen angeboten, allerdings kommen auch hier oft weniger Kinder als zu den „normalen“ Lesungen. Gut angenommen wurde eine engl. in der Weihnachtszeit mit engl. Weihnachtsliedern.

In Hattersheim hilft die Ausländerbeauftragte mit, Vorleser zu finden. In der Interkulturellen Woche werden in den Schulen und der Bücherei Fremdsprachige Lesungen angeboten.

In Bad Homburg bietet jeden 4. Donnerstag im Monat eine Amerikanerin engl-sprachige Vorlesestd. an. Zum Bilderbuch wird gebastelt.

Und in Rüsselsheim gibt es Vorlaufskursangebote. Migranten können sich Bilderbuchtipps u. mehr bei Fortbildungen holen. Samstags wird regelmäßig für alle vorgelesen.

Ehrenamt:

Da Vorlesestunden oft durch Ehrenamtliche Lesepaten betreut werden, wurde anschließend zum vorherigen Thema über die ehrenamtliche Arbeit diskutiert. Hier einige Auszüge:

„Ehrenamtliche sind oft nicht zuverlässig, nicht jeder der ein Buch gelesen hat, weiß wie eine Bibliothek funktioniert!“

„Nur Vorlesen ist nicht genug. Die Vorleser müssen auch pädagogisch auf die Kinder eingehen, aber nicht von jedem kann man das erwarten.“

Die Stadtteilbibliothek Zeppelinheim wird ganz durch ehrenamtliche Helfer erhalten. 2-3 Mal im Jahr wird ein Treffen/ eine interne Fortbildung organisiert. Als Dank an die Helfer werden alle einmal im Jahr zum Frühstück eingeladen. In der Hauptstelle Neu-Isenburg helfen Ehrenamtliche u.a. bei den Loseblatt-Sammlungen, als Dank gibt es oft eine Buchmessen-Karte.

In Bad Nauheim arbeiten acht ehrenamtl. Mitarbeiter, sie sind u.a. für die Tageszeitungen verantwortlich. Außerdem helfen sie bei Sommerfesten und Abendveranstaltungen. In Bad Nauheim hat man die Erfahrung gemacht, dass die Ehrenamtlichen Helfer oft wenig flexibel sind.

Auch in Bad Homburg werden ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, während ein ehrenamtl. Mitarbeiterin sehr zuverlässig ist, melden sie die anderen oft krank oder möchten fachl. Arbeiten übernehmen.

In Flörsheim ist man auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Sie binden die Bücher ein und stellen Medien zurück in die Regale.

In Liederbach gibt es seit 10 Jahren ehrenamtliche Vorleser, außerdem unterstützen sie die Ausleihe, übernehmen das Spielteilezählen und stellen Medien ein. Bei Dienstbesprechungen sind auch die ehrenamtlichen Helfer mit dabei.

Hanau bezieht die Ehrenamtlichen über die Freiwilligen-Agentur, es melden sich mehr ältere Menschen die vor allem als Vorleser eingesetzt werden. Einmal im Monat erstellen sie ein Rätsel für die Bibliothekskinder. Die Schulbibliothek der Mädchen-Schule in Hanau kann auch nur durch das Ehrenamt aufrechterhalten werden.

In Oberursel sind ganz junge Ehrenamtliche im Einsatz. In Zusammenarbeit mit der Jugendförderung werden Jujus für die Ausleihe in der Jugendbibliothek „ausgebildet“.

In Dreieich in der Weibelfeldschule gibt es die ehrenamtlichen Leselernhelfer. Sie werden durch ein Bundesweites Projekt „ Das 1:1 Prinzip“ gefördert und durch einen Mentorenverein vermittelt. (www.mentor-hessen.de)

Auch beim Gastgeber in Rüsselsheim gibt es diese 1:1 Leselernhilfe, vor allem ältere Menschen unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben. In Rüsselsheim werden zusätzlich zwei Zweigstellen ehrenamtlich geleitet, allerdings mit erheblichen Einbußen an früheren Ausleihzahlen und Kunden.

30 Jahre AKKJ /Veranstaltungsbörse:

Die Einladungen wurden zwischenzeitlich gedruckt und an Freunde und Partner des AKKJs versandt. Zusätzlich werden Einladungskarten und Programmflyer während der Sitzung an alle Anwesenden verteilt.

Auf der AKKJ-Seite steht die Einladung online, hier kann man sich auch per doodle-Liste anmelden. Über die Maillingliste der Fachstelle wurden hessenweit alle Bibliotheken eingeladen, auch über unsere AKKJ-Liste wurde die Meldung versandt.
Im September soll nochmals eine Rundmail an alle Bibliotheken geschickt werden.

Für die Veranstaltungsbörse haben sich knapp 20 Bibliotheken + die Hess. Leseförderung angemeldet, weitere Bibliotheken können gerne noch dazu stoßen.
Frau Kaiser wird einen Plan für die Tische an alle verschicken, bei weiteren Fragen kann gerne unter der Tel. 06107/301940 (Bibliothek Kelsterbach) angerufen werden.

Fachstelle berichtet:
Frau Klufa verteilt Flyer an alle für den Jugendschreibwettbewerb

Bis zur Sitzung gab es noch freie Plätze bei der „Lesestart-Fortbildung“ der Stiftung Lesen am 27.8.2012 in Groß-Gerau

In Stadt Allendorf hält Linda Hein, aus dem AKKJ, eine Fortbildung über Jugendbibliotheksarbeit. Termin ist der 10.10.2012 auch hier gab es noch Plätze.

Unter jugendschutz.net gibt es eine Broschüre zum download.

Vorgestellt wurde die Broschüre der Frankfurter Lesespirale

Frau Klufa informierte über das Projekt „Kultur macht stark“. Der DBV bewirbt sich derzeit für das Projekt, sollte der Verband den Zuschlag bekommen, können sich Bibliotheken dafür beim Verband bewerben.

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. veranstaltet am 16.-18.11. ein Seminar „ Schnee von gestern“ 200 Jahre Hausmärchen.

Eine nachträgliche Information: Frau Klufa verlässt im September die Fachstelle in Wiesbaden. Wir danken auch an dieser Stelle für die schöne Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute in München!

Verschiedenes:

Kommunikationsfähigkeit für Kinder, HR 3, ca. 150€, kikom@gmx.de

Vorlesepreis, deutscher-vorlesepreis.de

Julid, Linda Heins Jugendjury hat ihre Lieblingsbücher gewählt. http://www.julid.de

Aktuelle Buchtipps aus dem Kollegenkreis:

Ausgeliehen von Makkai, Rebecca;
ISBN 978-3-550-08848-3 19,99€

Das oberolchige Partybuch
30 muffelfurzcoole Party-Tipps. Rezepte; Spiele, Basteltipps ISBN 978-3-7891-3322-0 9,95€

Die fürchterlich schrecklichen Drei von Oram, Hiawyn; Melling, David; ISBN 978-3-7891-6884-0 12,95€

Die irrste Katze der Welt: Liebe gut, alles gut von Bachelet, Gilles;
ISBN 978-3-8369-5445-7 | KNV-Titelnr.: 31727012
12,95€

Heute bin ich von Hout, Mies van;
ISBN 978-3-905945-30-0 13,90€

Wirklich wild und ganz gefährlich
ISBN 978-3-480-22938-3 19,95€

Die Dummköpfe von Fleischman, Paul;
ISBN 978-3-7915-2915-8 12,95€

Otto, der Bücherbär von Cleminson, Katie;
ISBN 978-3-411-80981-3 14,99€

Was passiert mit dem Papiermüll?
Mit vielen Klappen!. ISBN 978-3-551-25006-3 9,95e

Alice’s Adventures in Wonderland Alice im Wunderland, englische Ausgabe von Sabuda, Robert;
A Pop-up Adaptation of Lewis Carroll’s Original Tale ISBN 978-0-689-84743-1 26,10€

Harry Potter, Hogwarts, Pop-Up-Buch
ISBN 978-3-551-55305-8 9,90e

 Die Farben der Freundschaft von Glass, Linzi;
ISBN 978-3-446-23891-6 14,90€

Protokolle

Protokoll – 12.12.11, Offenbach (Ting, TipToi, Klartextsignaturen)

Begrüßung durch Meike Kaiser, Stadtbibliothek Kelsterbach. Neu als Teilnehmerin war Frau Tanja Schmidt aus der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt, die die Stelle der Bibliothekspädagogin übernommen hat, mit dabei.

Top 1: Ting oder Tiptoi?
Meike Kaiser stellte das System Tiptoi von Ravensburger vor. Erst wenige Bibliotheken bieten die neue Form Buch + interaktiven Stift an. Noch nicht alle im Kreis kannten überhaupt das System bzw. konnten den Stift schon ausprobieren. An zwei Buchbeispielen mit Stift konnte jeder die Funktionen testen. Ravensburger bietet in erster Linie seine beliebte Buchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ als Tiptoi-Version an. Daneben gibt es Leseanfängerbücher, Spiele und Puzzle. Noch ist das Programm auf wenige Titel beschränkt. Hinter der Ting-Variante (Stift erinnert eher an einen Stift als an ein Spielzeug so wie bei Ravensburger) stehen mehrere Verlage, auch Verlage für Erwachsene. Neben Brockhaus bieten Langenscheidt, Velber, Kosmos, ars edition, Thienemann, Gabriel und Stürtz Buchvarianten mit Ting an. Durch das Antippen mit den Stiften werden im Buch Erklärungen, Geräusche, Lieder u.v.m. über Lautsprecher am Stift aktiviert. Schön sind z.B. beim Tierlexikon von Ravensburger die verschiedenen Tiergeräusche oder bei den Leseanfänger Bücher die Verständnisfragen. Dreieich, Obertshausen und Karlstein bieten bereits das Tiptoi-System an, Kelsterbach steigt ab Januar 2012 ebenfalls ein. In Hanau gibt es das Ting-System. Überzeugt hat bisher eher das Ravensburger System, der Stift spricht die Zielgruppe an und Nachfragen kamen von Lesern eher zu diesem System. Dreieich stellt die Tiptoi-Bücher in einer eigenen Gruppe auf, bei den anderen stehen sie im Kindersachbuchbestand. Außerdem wurde diskutiert, ob der Stift mit in die Ausleihe kommen sollte. Noch haben sich nicht alle entschieden zusätzlich die Stifte auszuleihen, Frau Fritz aus Karlstein findet dies aber sinnvoll. Weitere Diskussionen werden derzeit in verschiedenen ÖB-Foren geführt. Zusätzlich werden auf den Verlagsinternetseiten die Stifte beworben, auch in der Giraffe wurden bereits beide Stifte vorgestellt.

Top 2: Klartextsignaturen
Aus Eschborn kam der Wunsch verschiedene Klartextsignaturen kennenzulernen. Frau Klufa konnte berichten, dass Kelkheim eine besondere Signatur nach Kleidergrößen sortiert hat. Darmstadt hatte ihre Systematik als Beispiel dabei; Jugendsachbücher stehen in der Hauptstelle extra, in den Zweigstellen werden sie mit rotem Label versehen und im Erwachsenenbestand aufgestellt. Ein ähnliches System hat die Bibliothek in Obertshausen. In der Weibelfeldschule in Dreieich stehen die Bücher in Wissenswelten zusammen (identisch mit den Unterrichtsfächern), bei großen Bereichen wie Geschichte sind diese nochmals in Untergruppen geteilt. Schwalbach nimmt die vereinfachten Kennzahlen aus der ASB 6 + 4.3 und zusätzlichen Interessenkreise, die durch Nachfragen entstanden. In Hanau wird ebenfalls seit 10 Jahren nach Kennzahl + Interessenkreis aufgestellt. Rodenbach hat den Kindersachbuch + Jugendsachbuch zusammengestellt, Lernhilfen bis Klasse 4 stehen im Kinderbereich, Lernhilfen ab Klasse 5 bei den Erwachsenen Es gibt also eine große Bandbreite, jede Bibliothek hat für sich und ihre Leser ein passendes System gefunden. Einige Beispiele sind im Protokollanhang und auf der Internetseite des AKKJ zu finden.

Top 3: Abschlussbericht Buchdurst
Meike Kaiser berichtete von dem erfolgreich durchgeführten Pilotprojekt Buchdurst. Insgesamt 11 Bibliotheken nahmen an der Jugendveranstaltung im Sommer 2012 teilt. Und alle waren von dem Projekt, das die Hessische Leseförderung in Zusammenarbeit mit dem AKKJ ins Leben gerufen hatte, begeistert. Mehr Jugendliche als erwartet meldeten sich vor den Sommerferien an, um 3 Bücher zu lesen und zu den Abschlusspartys zu kommen. Die Bibliotheken zeigten alle großen Einsatz, gingen oft direkt in die Klassen um Werbung zu machen, dekorierten ihre Jugendbereiche, kauften zusätzliche Bücher u.v.m.. Bei allen war die Abschlusspartys in Zusammenarbeit mit den Jugendstellen vor Ort ein großer Erfolg. Frau Köster aus Rodgau, berichtete auch von steigenden Anmeldungen im Jugendbereich. Nur die Stadtbibliothek Schwalbach war mit dem Material, der Umsetzung und Resonanz nicht zufrieden, sie werden im nächsten Jahr nicht wieder dabei sein. Im nächsten Jahr wird das Projekt mit ca. 20 Bibliotheken und verbessertem Material weiter fortgeführt. Herr Jager vom Hessischen Literaturforum wird alle Kinder- und Jugendbibliotheken Anfang des neuen Jahres informieren. Bei weiteren Fragen können Frau Kaiser aus Kelsterbach oder Herr Jager weiterhelfen.

Top 4: Die Fachstelle berichtet
Frau Klufa berichtete von neuen Fortbildungen im kommenden Jahr: 6.2., Weiterstadt, E-Book-Reader, Smartphone & Co mit Herrn Kummrow 12.3., Weiterstadt, Jugendschutz & Medien mit Frau Koch 27.8., Vorstellung des Lesestart-Projekts der Stiftung Lesen, Groß-Gerau mit der Stiftung Lesen Genauere Informationen stehen auf der Internetseite der Fachstelle Vorgestellt wurde das Heft „Neue Medien“ von der Stiftung Lesen, Bibliotheken, die ehrenamtliche Lesepaten begleiten erhalten dieses kostenlos. Das Heft wird auf der Homepage der Stiftung Lesen als pdf angeboten. Neue kostenlose Bilderbuchkinos als pdf-Download bietet der Sauerländer Verlag auf seiner Homepage an.

Und auch die Fachstelle hat neue Bilderbuchkinos als Dias und CD-ROMs: Ein Geburtstag; Lisa will einen Hund Alle seine Entlein Familie Steinkauz (ab dem Frühjahr 2012) Johanna im Zug (ab dem Frühjahr 2012)

Kurz wurde das oben erwähnte Lesestart Projekt der Stiftung Lesen diskutiert. Aktuell gehen Broschüren und Bücher an die Kinderärzte, die dort bei einer U-Untersuchung verteilt werden. 2013 werden die Bibliotheken in das Projekt involviert. Bereits jetzt stehen die Bibliotheken als Ansprechpartner für die Eltern in den Broschüren. 12 Buchbeispiele sollten im Pappbilderbuchbestand angeboten sein. Auf der Lesestart- Seite http://www.Lesestart.de können Eltern sehen, welche Bibliotheken und Ärzte sich an dem Projekt beteiligen. Für Bibliotheken besteht keine Pflicht daran teilzunehmen, auf der anderen Seite kommen auch keine zusätzlichen Kosten oder zeitlicher Aufwand auf die Mitarbeiter zu.

Top 5: Verschiedenes:
Für die 30 Jahr-Feier wurde ein Wunschtermin gefunden: 15.10.2012. Die Stadt Kelsterbach ist bereit die Räume und einen Teil der Kosten zu übernehmen. Anfragen für Reden bei Herrn Schweikart und Herrn Ewers wurden losgeschickt und auch für die am Nachmittag geplante Börse haben sich bereits 10 Bibliotheken bereit erklärt. Meike Kaiser sammelt alle Vorschläge. Beim nächsten Treffen soll ein kleines Komitee gebildet werden, um die Organisation für diesen Tag auf mehreren Schultern zu verteilen. Werbung für den Veranstaltungstag soll über die Fachstelle hessenweit und über das Forum ÖB, die Giraffe und das BUB bundesweit gemacht werden.

Top 6: Neue Medien/ Veranstaltungen:

Neue Medien:
1.2
• Pfoten hoch!; Catharina Valckx; 978-3-89565-235-0; 12,95€
• Dupps macht happs!; Polly Dunbar; 978-3-551-51756-2; 12,90€
• Gute Nacht Gorilla; Peggy Rathmann; 978-3-89565-177-9; 9,95€
• Die kleine Wolke Cloudette; Tom Lichtenheld; 978-3-8339-0057-0; 12,99€
• Besuch bei Oma; Andrea Hesgen; 978-3-941787-24-7; 12,95€
• Finn tobt; David Elliot; 978-3-941411-41-8; 12,90€
• Mach mal Pause, Biber!; Nicholas Oldland; 978-3-941787-46-9; 11,95€
• Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor; Martin Ballscheit; 978-3-8270-5397-8; 13,90€ 4.3/6
• Ringelschwanz und Tierpopo; Stéphane Frattini; 978-3-7941-9184-0; 12,95€
• Geschöpfe der Dunkelheit; Jens Poschadel; 978-3-480-22628-3; 12,90€
• Von der Blüte zum Apfelmus; Karine Harel; 978-3-8411-0058-0; 8,95€
• Mein allererstes Farbenbuch; Eva Danner; 978-3-8388-3366-8; 9,95€
• Kiwi, Kürbis, Kokosnuss; Virginie Aladjidi; 978-3-8369-5364-1; 13,95€
• Gute-Freunde-boese-Freunde, Leben im Web; Elke Reichart; 978-3-423-62496-1; 9,95€

5.2
• Die Messertänzerin; Susanne Rauchhaus; 978-3-8000-5603-3; 14,95€
• Saeculum, Ursula Pozanski; 978-3-7855-7028-9; 17,95€
• Forbidden; Fabitha Suzuma; 978-3-7891-4744-9; 14,95€
• Black Box Dschihad; Martin Schäuble; 978-3-446-23665-3; 14,90€
• Zwischen Glück und Grauen; Marie-Louise Lichtenberg; 978-3-86906-141-2; 24,00€

Veranstaltungen:
• Frau Popa, Mühlheim a. M. bietet Schreibwerkstätte an (www.schreibwerkstatt-tintenfleck.de); Frau Hellemann, Obertshausen, hat das Buch aus Obertshausen und Umgebung zur Ansicht mitgebracht
• Meike Stein bietet Fantasiereisen für Schüler (Sek. I) an, www.meikestein.de
• Frau Hein aus der Weibelfeldschule Dreieich, sucht noch Interessenten für Tommy Krappweis nach den Herbstferien 2012
• Rodenbach sucht noch Interessenten für den Autor Jörg Schmitt-Kilian, bitte melden!
Sabine Dahm, „Können Fische pupsen“ kam bei der Lesereise im Herbst bei den verschiedenen Bibliotheken sehr unterschiedlich an
• In Darmstadt liest im Mai 2012 Katja Brandis, allerdings wird die Lesung nicht direkt von der Bibliothek organisiert
• In Weiterstadt las Ilona Einwohlt für Jugendliche aus „Mein Pickel und ich“
Gabi Neumayer ist auf Lesereise in Oberursel, Kelsterbach und Neu-Isenburg mit „Frag doch mal die Maus…“ (ab Mitte Februar)
• Außerdem sind im Frühjahr in Kelsterbach die Kindertheater: Capitol aus Mannheim mit „Der kleine Maulwurf der wissen wollte…“ und rapid arts movement mit „Mama Muh räumt auf“

Am Ende sprang Frau Fröhlich aus der Teen-Bibliothek für die erkrankte Frau Elfe ein und führte die Gruppe durch den neuen Teenie-Bereich in der Bibliothek und im gegenüberliegenden Gebäude durch die Kinderbibliothek der Stadt Offenbach.

Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 in der Stadtbibliothek Weiterstadt statt, die Einladung und der Ablauf folgen im neuen Jahr und sind dann auch auf der Homepage zu finden.

Protokolle

Protokoll – 14.06.10, Langen (Kinderwebseiten)

Protokoll der Arbeitskreissitzung des AKKJ am 14. Juni 2010 in Langen

Begrüßung der Kolleginnen durch Thomas Mertin, Leiter der Stadtbücherei Langen, die seit November 2009 in größeren lichten und architektonisch neu-gestalteten Räumlichkeiten  residiert. Statt 400 qm gibt es nun 800 qm für neue Regale und Ausstellungsflächen, die allerdings den strengen Weisungen des Architekten teilweise unterliegen. Pflanzen und Plakate sind beispielsweise unerwünscht.

Einzelne rote und viele graue Betonwände sowie ein hellbraun robust-wirkender Teppich und dazu viel Glas und helles Licht bestimmen die freundliche Atmosphäre in der Bibliothek. Gabriele Demelt , Kinder- und Jugendbibliothekarin der Stadtbücherei Langen, führte uns durch die Kinderbibliothek und die angrenzenden Büroräume, die allerdings noch nicht im endgültigen Zustand sind.

Neben einem ekz-Regalsystem gibt es auch Ausstellungsmöbel im Eingangsbereich der Ladeneinrichtungsfirma Kreft (Wedemark) Telefon: +49 (0) 5130 5808-0. Einen Kaffeeautomat für die LeserInnen kann es nun – dank dem Vorhandensein einer Spülmaschine – auch geben.

Herr Mertin wies darauf hin, dass es neben den neuen Räumlichkeiten auch ein neues Konzept gibt, das v.a. die Arbeit mit den 3- bis 10-jährigen betont. Aufgrund der 7 Planstellen und des sehr engen finanziellen Rahmens kann eine Ausweitung des Veranstaltungsangebotes auch auf andere Zielgruppen nicht geleistet werden.

Es findet eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Grundschulen statt. Vor allem sind hier die Bilderbuchkino-Aufführungen zu nennen: pro Jahr 150 Angebote! So kommen mehr als 3000 BesucherInnen zu den Veranstaltungen. In der Kinderbibliothek wurde eine Ausleihsteigerung von 8,5 % erzielt. Der Medienetat für Kinder- und Jugendbücher ist gleich hoch wie der Etat für Romane – dies zeigt so deutlich den hohen Stellenwert den der Kinder- und Jugendbereich in der Langener Stadtbücherei einnimmt.

Empfehlenswerte Internetseiten für Kinder

–         Kinderbuchcouch

www.kinderbuch-couch.de/ Die Kinderbuch-Couch ist das Online-Magazin für Kinderliteratur, mit Besprechungen von Kinderbüchern für die Altersstufen 0-12 Jahre

–         Prinzessin Knöpfchen

www.prinzessinknoepfchen.de/ Auf dieser Kinderseite könnt ihr in der kleinen Welt von Sybille Heins Prinzessin Knöpfchen herumfetzen

–         Geolino

http://www.geo.de/GEOlino/ Moderierte Foren, neue Filme, Bücher, Games, Nachrichten zum Staunen – nur für Kinder.

–         Kindernetz.de

www.kindernetz.de/ Neben Informationen zu Kindersendungen gibt es eine Online-Gemeinschaft mit Wohnviertel, in dem Kinder ihre eigene Homepage einrichten können…

–         Klicktipps.net – Kinder surfen wo es gut ist

www.klick-tipps.net/ Internetseiten für Kinder über Spiele, Sport, Freizeit, Politik und mehr. Bewertet und geprüft durch die eigene Kinder- und Erwachsenenredaktion

–         Helles Köpfchen – Wissensportal und Suchmaschine für Kinderseiten

www.helleskoepfchen.de/ ist ein Wissensportal nicht nur für Kinder und Jugendliche mit einer Suchmaschine speziell für Kinder. Dazu gibt es aktuelle Nachrichten

–         Grundschulwiki

grundschulwiki.zum.de/ Das ZUM-Grundschulwiki ist ein Projekt der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. auf dem ZUM.de-Server

Anschauenswerte Seiten anderer Bibliotheken:

–         Stadtbücherei Weimar – 1,2,3 – komm in die Bücherei!

Niedliche und grafische schön-gestaltete Seiten für Kinder

http://kinder.stadtbibliothek-weimar.de/

–         Dreieich : Julid-online (Linda Hildebrandt) – einen Blog bei WordPress

www.julidonline.de/?p=178 Viele Verlage und die örtlichen Buchhandlungen Schormann, Rosenhahn und Litera unterstützen die Arbeit der JuLiD

–         Stadtbibliothek Chemnitz

http://www.stadteulen.de/   hier sind die schönen Kinderseiten der Stadtbücherei  samt Buchempfehlungen etc. untergebracht

Hessischer Bücherdurst = Sommerleseclub – geplant als Pilotprojekt 2011

Bisher steht der Hessische Sommerleseclub unter dem Arbeitstitel „Bücherdurst“. Wer Vorschläge zum Namen hat kann dies dem AKKJ mitteilen.

Meike Kaiser, Kelsterbach, berichtete von ihrem – zusammen mit Frau Mertens, Oberursel  – erfolgreichen Gespräch mit Herrn Jager (Hess. Literaturforum), Herrn Budjan (Fachstelle), Frau Taubert (Fachstelle), Frau Volck-Duffy (Hess. Ministerium für Kultur und Wirtschaft) zum Thema Sommerleseclubs in Hessen.

Sofern kein Geld im Hess. Ministerium für Leseförderung gekürzt wird, werden in Zusammenarbeit mit einer Werbe-Agentur (Feigenbaumpunkt) und Sponsoren Materialien wie Plakate, Leselogbuch, Musterbriefe, Broschüren, Urkunden und Druckvorlagen  entworfen und bezahlt. Auch ein Internetauftritt mit Blog ist über das „Junge Literaturforum“ angedacht.

Teilnehmende Bibliotheken sollen eine Ideen- und Checkliste für den Bücherdurst bekommen.

Voraussetzung zur Teilnahme am Bücherdurst:

–         kostenlose Bibliotheks-Mitgliedschaft für SchülerInnen

–         die Bibliothek muss während der Zeit geöffnet haben!

Schon vor den Sommerferien muss das Projekt in die Schulen getragen werden. Es soll SchülerInnen ab Klasse 6 ansprechen.

Es wird keine feste Buchliste geben, sondern eine Vorschlagsliste. Generell sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, alle gewünschten Bücher zu lesen. à Hat den Vorteil, dass Bücher nicht groß gestaffelt gekauft werden müssen!

Ab 2011 sollen in Hessen ca. 12 Bibliotheken dieses Pilotprojekt starten.

Ab Oktober 2010 werden weitere Infos zu diesem Projekt bekannt sein und bei der AKKJ-Sitzung in Kelsterbach (11.10.2010)  bzw. Bad Nauheim (29.11.2010) weitergegeben.

 

 

Logo für den AKKJ

Es wurden Vorschläge unterbreitet; Frau Kaiser und Frau Hildebrandt arbeiten einen genaueren Vorschlag aus, der dann zur Abstimmung vorgelegt wird.

Lesetipps von und für BibliothekarInnen

–         Nicholls: Zeit der Geheimnisse

–         Herzhoff: Ein Morgen mit Papa

–         Valentin: Kaputte Suppe

–         Oldland: Der große Bär

–         Doctorow: Little Brother

–         Poznanski: Erebos

–         Flix: Faust (Comic)

–         Hurley: Ghostgirl

–         Warum klappert die Mühle am rauschenden Bach? Liederbuch

–         Malermütze, Windmühle & Co. – Faltklassiker – Bastelbuch

–         Simba, Duma, Tumbo – Tierbuch

Reihen : Ravensburger Reihe „1 2 3 – entdecke die Welt der Zahlen“; „A B C – entdecke die Welt der Buchstaben“ ; „Rund eckig spitz – entdecke die Welt der Formen“ „Grün gelb rot – entdecke die Welt der Farben“

Arena-Reihe „Was hättest Du getan?“ Autoren: Celik und Fuchs

Neues von der Fachstelle

http://www.hlb-wiesbaden.de/index.php?p=14

Fortbildung: Mo, 11.10. in Kelsterbach
Workshop „Medien für Menschen mit Migrationshintergrund“ mit Susanne Schneehorst aus der Stadtbibliothek Nürnberg

Neue Bilderbuchkinos:

Drei neue Titel seit Mai 2010: Annas Wunsch, Ich bin für mich, Das Osterküken

Protokoll von Katja Harjes, Neu-Isenburg

30.6. 2010