Aktuelles, Protokolle

Protokoll 21.01.2019, FFM (TipToi/Tonies)

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Kinder- und Jugendbibliotheken Rhein-Main-Taunus

am 21.1.2019 in der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt

Anwesende Bibliotheken:

Bad Homburg, Schwalbach, Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Hofheim, Kronberg, Flörsheim, Dreieich, IMeNS, Oberursel, Kelsterbach, Hattersheim, Viernheim, Obertshausen, Rödermark, Karlstein, Heppenheim, Rodenbach, Rüsselsheim

Protokollantin: Susanne Buschbeck, Stadtbibliothek Hanau

 

  • TOP 1 Wegen sehr großer TeilnehmerInnenzahl wurde auf eine Vorstellungsrunde verzichtet, Linda Hein hatte aber für alle Namensschilder vorbereitet.Es gab keine Wahl einer stellvertretenden Sprecherin oder Sprechers des AKKJ. Interessenten werden weiterhin gesucht.
  • Trends KiBis
    • TOP 2: Tonies, TipToi & Co – wie viel Spielzeug braucht das Kinderbuch und wo müssen Bibliotheken mitmachen?Tonies: Eine Tonie-Box kostet ca. 80 €, jede Figur 14,99 €Tonies (1)Die Bedienung ist sehr einfach und sowohl Box als auch Figuren sind sehr robust. Sie richten sich an Kinder ab 1 Jahr bis ca. 10 Jahre. Es ist nicht nur ein Hörbuch, man kann auch mit der Figur spielen. Es ist ein Zusatzangebot zu CDs, wird sie aber nicht komplett ersetzen. Die Nutzung von Kopfhörern ist möglich. Es ist ein beliebtes Angebot und mittlerweile recht weit verbreitet und stark nachgefragt.

      Offene Fragen: W-LAN generell nötig oder nur beim Laden der Figuren?  Müssen die Figuren nach dem Verleih immer zurückgesetzt werden? Müssen die Boxen nach dem Verleih zurückgesetzt werden? Müssen die Figuren desinfiziert werden?

      Verschiedene Kolleginnen haben Beispiele zu Verpackung und Verleih sowie ihre bisherigen Erfahrungen beigetragen, z.B. Obertshausen, Kronberg, Wiesbaden, Dreieich, Kelsterbach.

      In Obertshausen gibt es zunächst eine Testphase mit 1 Tonie-Box und 25 Tonies.

      Manche Figuren werden in Zipper-Beuteln verpackt angeboten, andere in kleinen Klick-Boxen. Der Barcode und der RFID-Code befinden sich dann auf der Verpackung. Empfohlen wird, kleine Besitzschilder der Bibliothek an der Figur zu befestigen (mit Kabelbindern z.B.) oder eine Markierung auf der Unterseite der Figur vorzunehmen (werden schnell mit den eigenen Figuren verwechselt).

      Häufig sind fast alle Figuren ausgeliehen, daher empfiehlt sich ein Poster mit allen Figuren mit einer Kennzeichnung, welche Figuren in der jeweiligen Bibliothek im Bestand sind. Katalogdaten müssten von der EKZ erhältlich sein.

      Manche Bibliotheken leihen sowohl Box als auch Figuren aus (Ladegerät ist dabei), andere nur die Figuren (Mini-Anleitung dabei). Es kam die Frage auf, ob eine Kaution für den Verleih der Tonie-Box sinnvoll wäre, ist bisher nicht in der Praxis vorgekommen.

      Empfohlene Leihfrist: 2 Wochen, nicht verlängerbar.

      Lieferanten sind neben der EKZ auch JSW oder SW Medienversand, alle hatten zum Zeitpunkt der AKKJ-Sitzung allerdings Lieferprobleme.

       

      TipToi bzw. TING

      Die anwesenden Kolleginnen waren der Meinung, dass TipToi verbreiteter und nachgefragter ist als TING.

      Es werden in der Regel nur die Bücher angeboten, die Stifte haben die Nutzerinnen und Nutzer zu Hause. Wer doch die Stifte verleiht, muss ihn nach dem Verleih wieder zurücksetzen. In manchen Bibliotheken laden die Bibliotheken die Inhalte auf die Stifte, manche überlassen dies den Nutzern.

      Mittlerweile gibt es eine neue Generation der Stifte, mit denen man nicht nur abspielen, sondern auch aufnehmen kann:

      Bookii ist der Nachfolger von TING, es gibt dazu auch Sticker, die individuell bespielbar sind (nicht für die Ausleihe geeignet). Wird mehr im didaktischen Bereich eingesetzt.

      TipToi Create ist die Weiterentwicklung von TipToi. Die Kinder können selber kreativ sein und mitgestalten (Neues Symbol in den Büchern: Zauberstab). Individuell gestaltete Inhalte müssen mit dem Mülleimer-Button am Ende des Buchs gelöscht werden.

      Laut Verlag funktionieren die alten Stifte bei den neuen Büchern nicht.

Samstagsöffnungen

 

TOP 3: Samstagsöffnungszeiten in der Kinderbibliothek – Hauptsache geöffnet oder besondere Serviceleistungen? (Frage der Kollegin aus Bad Nauheim)

Für die anwesenden Kolleginnen und Kollegen war die Öffnung der Bibliothek am Samstag unstrittig und bei den meisten ist es einer der publikums- und arbeitsreichsten Öffnungstage.

Beispiele aus der Praxis:

  • Heppenheim hat samstags 2 Stunden geöffnet (montags geschlossen).
  • Rüsselsheim hat samstags 3 Stunden geöffnet und bietet Vorlesen an.
  • Oberursel hat von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet, ein beratungs- und personalintensiver Dienst.
  • Neu-Isenburg hat ebenfalls von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.
  • Die Zentrale KiBi Frankfurt hat von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Samstags kommen v.a. Väter mit ihren Kindern. Es gibt ein regelmäßiges Vorleseangebot in verschiedenen Sprachen.
  • Hanau hat von 11.00 bis 18.00 Uhr mit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geöffnet, die alle die ganze Zeit in der Ausleihe sind (abgesehen von der Pause). Es ist sehr viel Betrieb, v.a. vormittags und dann wieder ca. ab 15.00 Uhr. Es gibt ein regelmäßiges Vorleseangebot am Vormittag (außer in den Sommerferien).
  • Ingelheim öffnet samstags nur speziell zur Abiturvorbereitung.
  • Manche Bibliotheken öffnen jeden 1. Samstag im Monat (Zwingenberg, Karlstein)

Wie sieht es bei der Vergütung aus? Zuschlag ab 14 Uhr?

  • viele berichten, dass der Samstag brummt!
  • Fachpersonal unabdingbar!
  • extra Events gibt es, aber die Leute kommen auch so, vor allem Papas nutzen die Samstage
  • Spitzenzeit 1 = morgens, Spitzenzeit 2 = nach dem Mittag
  • Problem: nach 13 Uhr wird die Arbeitszeit bei vielen Kommunen anders berechnet, darum haben viele Bibs nur bis 13 Uhr auf, obwohl es gerade dann richtig lohnt, bis 14 Uhr wäre besser
  • Zwingenberg: 1 Samstag/Monat, aber für Kunden eher verwirrend, wenn nur manchmal
  • Sonstiges, Tipps
    • Medienempfehlungen„Das Staubmaushaus“, dazu Staubmäuse aus Wolle basteln. ISBN 9783943833256, 14 €„Die Streithörnchen“ ISBN 9783734820427, 14,00 €

      „Sternendiamant“ Fantasy-Debut einer deutschen Autorin Sarah Lilian Waldherr, 1. Band: Die Legende des Juwelenkönigs, ISBN 9783841505552, 10 €

      „Frankfurt-Tipp“ Frankfurt for family, Trifels-Verlag: kostenlose Broschüre!

      „Herr von Ribbeck auf Ribbeck…“ als Bilderbuch (Fontane-Jahr!!), ISBN 9783934029668, 16 €

      „Gehst du Goethe“ Speed-Date mit deutschen Klassikern, mit LEGO-Figuren nachgestellt (s. Youtube). ISBN 9783733504649, 15 €

      Erstlesesachbuchreihe „Alles klar“ von cbj, z.B. „Kokosnuss erforscht die Dinosaurier“, ziemlich umfangreich und enthält viele Informationen. ISBN 9783570172742, 8,99 €

      „Hazelwood“ von Melissa Albert, ISBN 9783791500850, 19 €

      „Zelten mit Meerschwein“ von Mareike Kringel, ab 8 Jahre, Familiengeschichte und Abenteuer

      ISBN 9783407823526, 12,95 €

      „Und was siehst du?“ Anregungen zum kreativen Zeichnen und Malen.

      Zweite Aufl. der JuLiD Empfehlungsliste (Schulbibliothek Weibelfeldschule, Dreieich) ist erschienen www.julid-online.de

    • LesungenFrau Lorenz aus Viernheim hat folgenden Tipp:

      M.Hain, Am Rosengarten 7, 55131 Mainz; hain@daslesetheater.de; Tel. 06131/ 698025 oder 0171 5091788; Lesetheater-Tafiti in Viernheim-1 Lesung-250 Euro/2 Lesungen 400 Euro und Fahrtkosten)! Er hat es für zweite Schulkassen ganz toll gemacht; kann ich nur weiterempfehlen!!!!

      Außerdem werden empfohlen:

      Tanja Witte

      Kai Pannen

       

      TOP 6: Verschiedenes

      Nächstes Treffen am 6.5.2019 in Kelsterbach, Thema: Literaturpädagogik

      weitere mögliche und gewünschte Themen: MINT in Bibliotheken

      Frage zur Anmeldung: Ab welchem Alter werden Kinder in der Bibliothek angemeldet? – Frankfurt handhabt es so: „Erziehungsberechtigte können ihre Kinder anmelden, sobald sie auf der Welt sind. Ab 16 Jahren können sich Jugendliche selbst mit ihrem Personalausweis anmelden und selbst unterschreiben, müssen nur die Angaben zu einem Erziehungsberechtigten im Formular mit ausfüllen.

    • Link zum Anmeldeformular: https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Anmeldeformular.1917487.pdf

 

Protokolle

Protokoll – 12.12.11, Offenbach (Ting, TipToi, Klartextsignaturen)

Begrüßung durch Meike Kaiser, Stadtbibliothek Kelsterbach. Neu als Teilnehmerin war Frau Tanja Schmidt aus der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt, die die Stelle der Bibliothekspädagogin übernommen hat, mit dabei.

Top 1: Ting oder Tiptoi?
Meike Kaiser stellte das System Tiptoi von Ravensburger vor. Erst wenige Bibliotheken bieten die neue Form Buch + interaktiven Stift an. Noch nicht alle im Kreis kannten überhaupt das System bzw. konnten den Stift schon ausprobieren. An zwei Buchbeispielen mit Stift konnte jeder die Funktionen testen. Ravensburger bietet in erster Linie seine beliebte Buchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ als Tiptoi-Version an. Daneben gibt es Leseanfängerbücher, Spiele und Puzzle. Noch ist das Programm auf wenige Titel beschränkt. Hinter der Ting-Variante (Stift erinnert eher an einen Stift als an ein Spielzeug so wie bei Ravensburger) stehen mehrere Verlage, auch Verlage für Erwachsene. Neben Brockhaus bieten Langenscheidt, Velber, Kosmos, ars edition, Thienemann, Gabriel und Stürtz Buchvarianten mit Ting an. Durch das Antippen mit den Stiften werden im Buch Erklärungen, Geräusche, Lieder u.v.m. über Lautsprecher am Stift aktiviert. Schön sind z.B. beim Tierlexikon von Ravensburger die verschiedenen Tiergeräusche oder bei den Leseanfänger Bücher die Verständnisfragen. Dreieich, Obertshausen und Karlstein bieten bereits das Tiptoi-System an, Kelsterbach steigt ab Januar 2012 ebenfalls ein. In Hanau gibt es das Ting-System. Überzeugt hat bisher eher das Ravensburger System, der Stift spricht die Zielgruppe an und Nachfragen kamen von Lesern eher zu diesem System. Dreieich stellt die Tiptoi-Bücher in einer eigenen Gruppe auf, bei den anderen stehen sie im Kindersachbuchbestand. Außerdem wurde diskutiert, ob der Stift mit in die Ausleihe kommen sollte. Noch haben sich nicht alle entschieden zusätzlich die Stifte auszuleihen, Frau Fritz aus Karlstein findet dies aber sinnvoll. Weitere Diskussionen werden derzeit in verschiedenen ÖB-Foren geführt. Zusätzlich werden auf den Verlagsinternetseiten die Stifte beworben, auch in der Giraffe wurden bereits beide Stifte vorgestellt.

Top 2: Klartextsignaturen
Aus Eschborn kam der Wunsch verschiedene Klartextsignaturen kennenzulernen. Frau Klufa konnte berichten, dass Kelkheim eine besondere Signatur nach Kleidergrößen sortiert hat. Darmstadt hatte ihre Systematik als Beispiel dabei; Jugendsachbücher stehen in der Hauptstelle extra, in den Zweigstellen werden sie mit rotem Label versehen und im Erwachsenenbestand aufgestellt. Ein ähnliches System hat die Bibliothek in Obertshausen. In der Weibelfeldschule in Dreieich stehen die Bücher in Wissenswelten zusammen (identisch mit den Unterrichtsfächern), bei großen Bereichen wie Geschichte sind diese nochmals in Untergruppen geteilt. Schwalbach nimmt die vereinfachten Kennzahlen aus der ASB 6 + 4.3 und zusätzlichen Interessenkreise, die durch Nachfragen entstanden. In Hanau wird ebenfalls seit 10 Jahren nach Kennzahl + Interessenkreis aufgestellt. Rodenbach hat den Kindersachbuch + Jugendsachbuch zusammengestellt, Lernhilfen bis Klasse 4 stehen im Kinderbereich, Lernhilfen ab Klasse 5 bei den Erwachsenen Es gibt also eine große Bandbreite, jede Bibliothek hat für sich und ihre Leser ein passendes System gefunden. Einige Beispiele sind im Protokollanhang und auf der Internetseite des AKKJ zu finden.

Top 3: Abschlussbericht Buchdurst
Meike Kaiser berichtete von dem erfolgreich durchgeführten Pilotprojekt Buchdurst. Insgesamt 11 Bibliotheken nahmen an der Jugendveranstaltung im Sommer 2012 teilt. Und alle waren von dem Projekt, das die Hessische Leseförderung in Zusammenarbeit mit dem AKKJ ins Leben gerufen hatte, begeistert. Mehr Jugendliche als erwartet meldeten sich vor den Sommerferien an, um 3 Bücher zu lesen und zu den Abschlusspartys zu kommen. Die Bibliotheken zeigten alle großen Einsatz, gingen oft direkt in die Klassen um Werbung zu machen, dekorierten ihre Jugendbereiche, kauften zusätzliche Bücher u.v.m.. Bei allen war die Abschlusspartys in Zusammenarbeit mit den Jugendstellen vor Ort ein großer Erfolg. Frau Köster aus Rodgau, berichtete auch von steigenden Anmeldungen im Jugendbereich. Nur die Stadtbibliothek Schwalbach war mit dem Material, der Umsetzung und Resonanz nicht zufrieden, sie werden im nächsten Jahr nicht wieder dabei sein. Im nächsten Jahr wird das Projekt mit ca. 20 Bibliotheken und verbessertem Material weiter fortgeführt. Herr Jager vom Hessischen Literaturforum wird alle Kinder- und Jugendbibliotheken Anfang des neuen Jahres informieren. Bei weiteren Fragen können Frau Kaiser aus Kelsterbach oder Herr Jager weiterhelfen.

Top 4: Die Fachstelle berichtet
Frau Klufa berichtete von neuen Fortbildungen im kommenden Jahr: 6.2., Weiterstadt, E-Book-Reader, Smartphone & Co mit Herrn Kummrow 12.3., Weiterstadt, Jugendschutz & Medien mit Frau Koch 27.8., Vorstellung des Lesestart-Projekts der Stiftung Lesen, Groß-Gerau mit der Stiftung Lesen Genauere Informationen stehen auf der Internetseite der Fachstelle Vorgestellt wurde das Heft „Neue Medien“ von der Stiftung Lesen, Bibliotheken, die ehrenamtliche Lesepaten begleiten erhalten dieses kostenlos. Das Heft wird auf der Homepage der Stiftung Lesen als pdf angeboten. Neue kostenlose Bilderbuchkinos als pdf-Download bietet der Sauerländer Verlag auf seiner Homepage an.

Und auch die Fachstelle hat neue Bilderbuchkinos als Dias und CD-ROMs: Ein Geburtstag; Lisa will einen Hund Alle seine Entlein Familie Steinkauz (ab dem Frühjahr 2012) Johanna im Zug (ab dem Frühjahr 2012)

Kurz wurde das oben erwähnte Lesestart Projekt der Stiftung Lesen diskutiert. Aktuell gehen Broschüren und Bücher an die Kinderärzte, die dort bei einer U-Untersuchung verteilt werden. 2013 werden die Bibliotheken in das Projekt involviert. Bereits jetzt stehen die Bibliotheken als Ansprechpartner für die Eltern in den Broschüren. 12 Buchbeispiele sollten im Pappbilderbuchbestand angeboten sein. Auf der Lesestart- Seite http://www.Lesestart.de können Eltern sehen, welche Bibliotheken und Ärzte sich an dem Projekt beteiligen. Für Bibliotheken besteht keine Pflicht daran teilzunehmen, auf der anderen Seite kommen auch keine zusätzlichen Kosten oder zeitlicher Aufwand auf die Mitarbeiter zu.

Top 5: Verschiedenes:
Für die 30 Jahr-Feier wurde ein Wunschtermin gefunden: 15.10.2012. Die Stadt Kelsterbach ist bereit die Räume und einen Teil der Kosten zu übernehmen. Anfragen für Reden bei Herrn Schweikart und Herrn Ewers wurden losgeschickt und auch für die am Nachmittag geplante Börse haben sich bereits 10 Bibliotheken bereit erklärt. Meike Kaiser sammelt alle Vorschläge. Beim nächsten Treffen soll ein kleines Komitee gebildet werden, um die Organisation für diesen Tag auf mehreren Schultern zu verteilen. Werbung für den Veranstaltungstag soll über die Fachstelle hessenweit und über das Forum ÖB, die Giraffe und das BUB bundesweit gemacht werden.

Top 6: Neue Medien/ Veranstaltungen:

Neue Medien:
1.2
• Pfoten hoch!; Catharina Valckx; 978-3-89565-235-0; 12,95€
• Dupps macht happs!; Polly Dunbar; 978-3-551-51756-2; 12,90€
• Gute Nacht Gorilla; Peggy Rathmann; 978-3-89565-177-9; 9,95€
• Die kleine Wolke Cloudette; Tom Lichtenheld; 978-3-8339-0057-0; 12,99€
• Besuch bei Oma; Andrea Hesgen; 978-3-941787-24-7; 12,95€
• Finn tobt; David Elliot; 978-3-941411-41-8; 12,90€
• Mach mal Pause, Biber!; Nicholas Oldland; 978-3-941787-46-9; 11,95€
• Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor; Martin Ballscheit; 978-3-8270-5397-8; 13,90€ 4.3/6
• Ringelschwanz und Tierpopo; Stéphane Frattini; 978-3-7941-9184-0; 12,95€
• Geschöpfe der Dunkelheit; Jens Poschadel; 978-3-480-22628-3; 12,90€
• Von der Blüte zum Apfelmus; Karine Harel; 978-3-8411-0058-0; 8,95€
• Mein allererstes Farbenbuch; Eva Danner; 978-3-8388-3366-8; 9,95€
• Kiwi, Kürbis, Kokosnuss; Virginie Aladjidi; 978-3-8369-5364-1; 13,95€
• Gute-Freunde-boese-Freunde, Leben im Web; Elke Reichart; 978-3-423-62496-1; 9,95€

5.2
• Die Messertänzerin; Susanne Rauchhaus; 978-3-8000-5603-3; 14,95€
• Saeculum, Ursula Pozanski; 978-3-7855-7028-9; 17,95€
• Forbidden; Fabitha Suzuma; 978-3-7891-4744-9; 14,95€
• Black Box Dschihad; Martin Schäuble; 978-3-446-23665-3; 14,90€
• Zwischen Glück und Grauen; Marie-Louise Lichtenberg; 978-3-86906-141-2; 24,00€

Veranstaltungen:
• Frau Popa, Mühlheim a. M. bietet Schreibwerkstätte an (www.schreibwerkstatt-tintenfleck.de); Frau Hellemann, Obertshausen, hat das Buch aus Obertshausen und Umgebung zur Ansicht mitgebracht
• Meike Stein bietet Fantasiereisen für Schüler (Sek. I) an, www.meikestein.de
• Frau Hein aus der Weibelfeldschule Dreieich, sucht noch Interessenten für Tommy Krappweis nach den Herbstferien 2012
• Rodenbach sucht noch Interessenten für den Autor Jörg Schmitt-Kilian, bitte melden!
Sabine Dahm, „Können Fische pupsen“ kam bei der Lesereise im Herbst bei den verschiedenen Bibliotheken sehr unterschiedlich an
• In Darmstadt liest im Mai 2012 Katja Brandis, allerdings wird die Lesung nicht direkt von der Bibliothek organisiert
• In Weiterstadt las Ilona Einwohlt für Jugendliche aus „Mein Pickel und ich“
Gabi Neumayer ist auf Lesereise in Oberursel, Kelsterbach und Neu-Isenburg mit „Frag doch mal die Maus…“ (ab Mitte Februar)
• Außerdem sind im Frühjahr in Kelsterbach die Kindertheater: Capitol aus Mannheim mit „Der kleine Maulwurf der wissen wollte…“ und rapid arts movement mit „Mama Muh räumt auf“

Am Ende sprang Frau Fröhlich aus der Teen-Bibliothek für die erkrankte Frau Elfe ein und führte die Gruppe durch den neuen Teenie-Bereich in der Bibliothek und im gegenüberliegenden Gebäude durch die Kinderbibliothek der Stadt Offenbach.

Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 in der Stadtbibliothek Weiterstadt statt, die Einladung und der Ablauf folgen im neuen Jahr und sind dann auch auf der Homepage zu finden.

Protokolle

Protokoll – 27.06.11, Schwalbach (Werbematerialien, Comic-Aufbewahrung)

AKKJ-Treffen in der Stadtbücherei in Schwalbach 27.06.2011

Top 1: Begrüßung durch Frau Beyer-Tilders und Frau Kaiser

Top 2: Werbemaßnahmen in der Kinderbibliothek

Liederbach hat sich zu einem Jubiläum rote und blaue Stofftaschen mit dem Bibliothekslogo machen lassen und diese verschenkt – die Leser kommen auch heute noch mit den Taschen.

Tipp: Werbemaßnahmen können bei Stadtfesten, Jubiläen, etc. einfacher im Haushalt beantragt werden

Aus Aschaffenburg stammt die Idee Tassen mit dem Logo + Spruch an die Lehrer zu verteilen, die mit ihren Klassen zu Führungen kommen; Werbung im Lehrerzimmer durch die Tassen.

Neu-Isenburg arbeitet in Werbemaßnahmen eng mit dem Freundeskreis der Bibliothek zusammen, es wurden bereits Tassen bedruckt, Regenschirme und neu ist die Idee mit Kühlschrankmagneten, auf denen die Öffnungszeiten zu sehen sind.

Herr Kummrow von der Fachstelle hatte die Idee Kühlschrankmagnete, Pins oder Buttons (haben einen Sammelcharakter)  in größerer Menge mit allgemeinen „Bibliothekssprüchen“ drucken zu lassen um dann Druckkosten zu sparen.
Denkbar wäre dies auch bei Bonbons, Schokotäfelchen oder Gummibärchen.

Aus Dreieich kam die Idee für einen Geburtstagskalender mit Bildern von Bibliotheksveranstaltungen, lesenden Kindern etc. und in Schwalbach gibt es eine bunte Kiste mit „Krimskrams“ für die Kinder – allerdings ohne Bibliothekslogo.

Top 3: Unterbringung von Comics

Liederbach und Kelsterbach haben sich jeweils vom Schreiner Comicboxen machen lassen, z.B. mit einer kleineren Unterteilung für die Mangas.

Neu-Isenburg hat von der ekz die „Taschenbuch-Drehständer“ die sich insbesondere für das Manga-Format eignen.

In Offenbach werden die Comics in den üblichen Bilderbuch-Trögen präsentiert.

Ebenfalls wurde in dem Zusammenhang über die rückläufige Ausleihe der Manga-Reihen gesprochen. Nur Neu-Isenburg läuft noch gegen den absteigenden Trend.

Ausleihrenner sind derzeit die Graphic  Novels (Biss- Reihe, Die Welle, Warrior Cats, Asphalt Tribe…) nach wie vor gefragt sind bei allen die Reihen: Simpsons, Spongebob und die Klassiker Mickey & Co. (z.B.  die Lustigen Taschenbücher in Kelsterbach), Tim und Struppi, Asterix…

 Top 4: Materialen und Konzepte für die noch neue AKKJ-Seite mitbringen

An alle Teilnehmer des AKKJ ging noch einmal der Aufruf Konzepte als Word-Dokument an die Macher der AKKJ-Seite zu schicken (Meike Kaiser, Kelsterbach; Linda Hildebrandt, Dreieich)

Top 5: Vorstellung neuer Medien

Das große Waldorchester von Genechten, Guido van;  2011 Bloomsbury, ISBN 978-3-8270-5455-5

Achterbahn von Hennig, Dirk; Ein Wende-Dreh-Bilderbuch. 2011 Thienemann  ,
ISBN 978-3-522-43688-5

Filmwerkstatt, m. Audio-CD , m. farb. Abb.,Storyboard-Buch, 4 Mappen, Stickern u. Papp-Requisiten-Bögen. 22 x 25 cm 945g In Box ab 8 J., 2011 Dorling Kindersley, ISBN 978-3-8310-1809-3

Mirabel findet das Glück von Loth, Sebastian; 2011 Nord-Süd-Verlag , ISBN 978-3-314-01770-4

Unter www.julid-online.de findet man die aktuellen Siegerbücher 2011

Das ist ein Buch! von Smith, Lane; 2011 Sanssouci, ISBN 978-3-8363-0276-0 auch als youtube-Video!

Hannas Tagebuch, m. Audio-CD von Flagan, Mary; Niveau 2;  Klett   ELI, European Language Institute, ISBN 978-3-12-514877-2 u. weitere Bücher für „Deutscheinsteiger“ Disskussion über die Tiptoi-Bücher?Neu-Isenburg hat das System von Ravensburger, bietet die Bücher an und hat 2 Stifte (1 zur Ausleihe und 1 Präsenz( 36€))Herr Kummrow gab zu bedenken, dass man evtl. wartet welches System (Ting oder Tiptoi) sich am Ende durchsetzt, auch kam aus Liederbach der Gedanke, dass Eltern ihre Kinder mit den Bücher + Stift alleine lassen?

Die ekz bietet das Ravensburger Modell an.

Top 6: Die Fachstelle berichtet:

Herr Kummrow war als Vertretung für Frau Klufa beim Arbeitskreis.

Er berichtete vom Jugendliteraturpreis, zeigte das Plakat und die Nominierungsliste

Von der Stiftung Lesen gibt es eine neue Broschüre, die man sich auch als pdf runterladen kann; „Neues vom Buch- und Medienmarkt für Kinder und Jugendliche“ angesprochen werden hier vorallem Lesepaten.

Vom 25.11-27.11. findet in Eisenach ein Seminar zum Thema: Comic und Mangas statt; veranstaltet wird das Seminar vom AK Jugendliteratur. Weiter Informationen gibt es unter: www.jugendliteratur.org

In den Sommerferien wird unsere Maillingliste automatisch umgesetzt, die Liste heißt dann: forumakkj@listen.hs-rm.de; alle Teilnehmer werden mit einer Rundmail benachrichtigt.

Verschiedenes:

Vom DBV gibt es ein Kinderbibliotheksplakat, das er in einer Menge von 50 Exemplaren bestellt werden kann. Frau Kaiser aus Kelsterbach, schickt eine Rundmail, wer Interesse an dem Plakat hat und gibt eine Bestellung auf.

Frau Hildebrandt, Dreieich, sucht stabile, leichte Sitzsäcke. In der Runde hatte keiner eine passende Idee; alternativen wie die Kugelsessel (Weiterstadt) und Loungesessel wurden genannt.

Wie gewinnt man männliche Lesepaten??? Die Frage stellte Frau Lauffer aus  Liederbach.

Kinder lesen für Kinder – da haben Jungs eine geringere Hemmschwelle
Lesescouts – eine Aktion der Stiftung Lesen mit den Schulen vor Ort

Lesejury (ehemaliges Projekt in Leipzig, Linda Hildebrandt) – die Schüler werden von Lehrern gebucht zur Büchervorstellung

Auf youtube gibt es einen tollen Song „I’m reading a book“, den man sich auch auf Amazon als mp3 downloaden kann.

Lesezeichensammlung: Schwalbach und Nidderau stellen ihre gesammelten Lesezeichen, die in Bibliotheksbüchern vergessen wurden, regelmäßig aus – eine schöne Ausstellungsidee!

Aktuelle empfohlene Autorenlesungen:

Stephan Bach (Schauspieler) liest lebendig aus den Baumhausbüchern (Schwalbach, Neu-Isenburg)

Zeichnen lernen mit Greg: Charlotte Hoffmann kommt nach Liederbach und macht Zeichenworkshops

Buchdurst:

Es wurde über mögliche Veranstaltungstipps zur Buchdurst-Party gesprochen:

Petra Scheuer bietet Bookslams an
Lars Ruppel macht Poetry Slam
Ute Lange gestaltet Giltzertattoos; diese könnte man auch selber machen, Material gibt es unter www.geburstagsfee.de zu kaufen

Außerdem wurde eine günstige Band gesucht, Tipps gab es das Jugendzentrum anzusprechen.

Außerdem wurde angeregt, der Hessischen Leseförderung den Vorschlag zumachen, dass 2012 eine riesige Abschlussparty für alle in Frankfurt stattfinden könnte – die Bibliothek würden dann Busunternehmen engagieren.

Nächstes Treffen am 19.09.2011, 10.00 Uhr in der Stadtbücherei Heppenheim!