Aktuelles, Protokolle

Protokoll 28.09.2020 – digital (Corona – Chance oder Risiko?)

Protokoll AKKJ 28.09.2020 (digital)

Teilnehmer-Bibliotheken:
Hanau, Bad Vilbel, Dreieich, Rodenbach, Altenkirchen, Mainz, Oberursel, Fachstelle, Neu-Isenburg, Bruchköbel, Bad Nauheim, Mainz, Darmstadt, Alzenau

1. Allgemeiner Austausch Corona Lage

1.1. Handhabung allgemein

  • Hanau: max. 130 Personen, Körbchen, Plätze auf Reservierung (erst), Registrierung an Tür, Sitzplätze mit Abständen, aber Kund*innen räumen alles um wie sie wollen (v.a., wenn Info nicht besetzt ist), auch KiBi traurig, alles abgesperrt, Info: Plexiglas, aber man geht doch mit Leser*in mit…
  • Bad Vilbel 50 Personen, lernen nach Anmeldung, Körbchen, auch Zeitungsplätze, manche verärgert wegen Anmeldung/Körbchen, aber auch dankbar
  • Rodenbach: 20 Kund*innen (Körbchen, Kinder: Klammern): wieder Kl.-/KiTa-Führungen außerhalb der Ö-Tage, sehr dankbar darum
  • Mainz: Körbe am Eingang, 40 Nutzer dürfen gleichzeitig in der Bücherei sein und 2 PC- und drei Leseplätze werden nach Liste besetzt. Die Stimmung ist auch eher trist.
  • Veranstaltungen:oft keine bis Jahresende, manche machen schon wieder, manche KiTas/Schulklassen dürfen kommen, andere nicht

1.2. Corona und die aktuellen Folgen für KiBi/JuBi

  • Wohlfühlfaktor derzeit auf Eis gelegt, selten Aufenthalt möglich, nur Ausleihe
  • Oberursel: weniger Kund*innen nicht nur wegen Ängstlichkeit, sondern auch keine Aufenthaltsqualität mehr – das fehlt auch vielen sehr
  • Einbruch bei Besucher*innenzahlen
  • große Unterschiede und Unsicherheiten, viele Nachfragen bei Fachstelle, Anfrage an DBV läuft
  • Altenkirchen Zwischenfazit? Analoger Charakter beim Vorlesen etc. verliert in digitaler Form an Wert? Bruchköbel stimmt voll zu, Feedback fehlt, analog nicht ersetzbar, aber digital besser als nix
  • Neu-Isenburg: Sprachlerngruppen haben gerade keinen Raum zum Treffen, soziale Funktion der Bibl. fällt flach
  • das Digitale ist weniger verbindlich? (Fachstelle) – kann auch eine Chance sein!
  • Oberursel: Buchdurst hatte gleich viele Teilnehmer*innen wie sonst auch, Werbung lief über Elternbrief (über Schule/KiTa möglich), fast 100 TN
  • tw. großer Frust, weil in manchen Bibl. quasi nichts geht – sehr strenge Auflagen, keine Tonies, keine Games, kein Vorlesen (nicht mal außen),
  • alle schwimmen und sind unsicher und probieren aus, allgemein wenig los

1.3. Kreative Lösungen aus den AKKJ Bibliotheken

  • Tipp Fachstelle: aufsuchende Bibliotheksarbeit!
  • Oberursel: Kamishibai in kleinen KiTa-Gr., großer Raum oder draußen; mit Horten: iPad-Rallye (Actionbound) im Haus
  • Bad Nauheim Klassenführungen außerhalb der Öffnungszeiten, evtl. bald wieder Vorlesestunden für ganz kleine Gruppen, Idee: YouTube Kanal
  • Rodenbach: digitale Vorlesestunden mit Bastelboxen zum vorher Abholen, streamen auch
  • Bad Vilbel: Detektivspiel per Post (mit Abholen, Kinder 9-12, aber auch jüngere Teilnehmer*innen (Veranstaltungsetat wurde hierfür genutzt), Werbung: Plakate, Insta, Homepage, Zeitung
  • Oberursel: andere Säle nutzen, Minecraft Eltern-Kids-Workshop geplant in großem Saal (8 Haushalte)
  • Streaming/Videokonferenzen für Veranstaltungen (YouTube/Instagram/Facebook – aber wo ginge das außerhalb dessen?) – Welches Tool ist sicher genug? Hat Stadt eines, das man verpflichtend nehmen muss? Meike (Altenkirchen): Jitsi über freifunker (Server) – dort wird nichts gespeichert (Freifunkrheinsieg)
  • Bruchköbel: YouTube-Lesungen, aber kein Feedback, macht auch KuK Spaß, Ferien Rautie (Comic-Zeichen-Workshop, aus Hanau): 15 Kinder außerhalb der Öffnungszeiten + Makerspace, Rest läuft wie üblich
  • Vera Borngesser: Tipp Medienpädagogin, praktische Tipps – https://digitale-helden.de/angebote/webinare/webinar-gute-apps-fuer-kids-ab-zehn/
  • Bad Vilbel: normalerweise Halloweenveranstaltung in der Burg, fällt aus: Actionbound mit Ziel Burg in der Planung, zeitversetzter Start
  • Alzenau: heute (28.09.2020) 10-18 Uhr zusammen mit Helferherzen (jährlich immer am 28.9.) und dm (auf Parkplatz) – Dashbots (Roboter: programmieren möglich, ab 6 Jahren), Bluebots und Tablets: Werbung für Bibliothek, Vorlesestunden sind gestartet (nur 5 Kinder)
  • Gratis-Comic-Tag (nicht nur für Kinder! https://www.gratiscomictag.de/ )
    1. manche Bibl. dürfen nicht mitmachen (Hygiene), Idee: – Comics verteilen via abseilen? (wie in Würzburg beim Rapunzeltag)
    1. Neu-Isenburg: Comics werden mit Nummern ausgestellt und dann können das Interessent*innen aussuchen und abholen (leider kein Comic-Zeichner)

2. Fakehunter

  • Erfindung Schleswig-Holstein zum Thema Desinformation
  • Bibliothek + weiterer Player (aber in Hessen nur Fachstelle), Schulung fand statt, IMeNS auch Multiplikator – geben Wissen an Bibliotheken weiter
  • eigentlich nur live möglich, eher nicht nur digital
  • ZG: 8. Klasse, evtl. zu kindlich? – neu: Fake Hunter Junior für Jüngere
  • Start mit Storytelling Geschichte, Zeitung mit Infos und Internetportal (abgetrennt vom „richtigen“ Internet) mit extra gestreuten falschen Infos
  • mit bestimmten Werkzeugen soll aufgespürt werden, was stimmt oder nicht, z.B. Bilder checken: Google Rückwärtssuche, Jandex, TinEye, Videos: Deep-Fakes – Rest siehe unten!
  • Ziel: Tools erlernen, aber bei Satire schwierig!
  • Schulung kommende Woche (Frau Kliemt ist dabei)
  • guter Ansatz und Anfang, kann aber nicht alles sein – muss eingebettet werden
  • „Wissen und nicht wissen“ – zusätzlich wichtig
  • eher Initialzündung, dass Bibliothekare Wissens-/Rechercheexperten werden, WIR müssen die Experten sein
  • für Jüngere auch möglich: Kryptokids (Thema Datenschutz: komplett ausgearbeitetes Konzept kann kostenlos übernommen werden)

+ + + LINKTIPPS (nicht nur für) FAKEHUNTER + + +

HINTERGRÜNDE
FAKTENCHECK
FAKTENCHECK – WERKZEUGE FÜR DIE PRAXIS
EVENTS MIT JUGENDLICHEN
VERSCHWÖRUNGSERZÄHLUNG?!

3. Fachstelle

  • noch 5 Bücherpakete von Leseratte übrig: Preisausschreiben über Instagram #hessenoebib
  • Vorankündigung Projekt „Wissenswandel“ speziell für digitale Sachen (Knowhow/Tablets/Kameras…) durch Fördermittel: Ende Okt./Mitte Nov. Startet Bewerbung
  • Programmierworkshop März 2020 nachholen bisher schwierig, ggf. was mit Scratch
  • Rückmeldung an FS: Oberursel lobt Frau Holzmann!!
  • AKKJ Account für Instagram sinnvoll? eher Beiträge über #akkj miteinander verknüpfen, dann hat niemand mehr Arbeit und der AKKJ ist dennoch sichtbar und man kann Ideen austauschen jenseits der Treffen
  • 07.12.2020 digital für Austausch, gern auch Bücher, AKKJ Sprecher*innenwahl
  • NI lobt die tollen Ideen der Runde
  • QR-Code für Spielanleitung Games
  • Gedichtvorleserin Claudia Schnürer „Das Vorlesezimmer ist eine interaktive, lyrisch-philosophische Life-Performance, die ich hauptsächlich auf Straßentheater-Festivals spiele, gelegentlich in Bibliotheken, bei Lese- und Kulturnächten, in Buchläden und ab und an auf Firmenfeiern/Hochzeiten. Ich lese dort jeweils meist 2,5-3 Stunden, bis zu 30 Gedichten pro Stunde, mit einer Pause nach jeweils einer Stunde. Wie Du auf dem Trailer siehst, lese ich für jeweils eine Person, was es so intensiv und persönlich macht! Aber andere dürfen dabei sein und zuhören- und sich danach ihr Thema wünschen.  Der Rahmen sind „die großen Fragen des Lebens“, das Spannungsfeld der Situation liegt zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Meine Engagements koordiniert seit vielen Jahren die Künstleragentur, Ute Claasen Kulturmanagement für mich. Kleinere Sachen mache ich manchmal in Eigenregie.“ (Das „Lyrik Abo“ bzw. „das Vorlesezimmer- digital“ (auch auf der Website verlinkt) gibt es seit Corona als eine kleine digitale Erweiterung in Form kurzer Videos zu bestimmten Themen, die man als Abonnement buchen kann zu verschiedenen Themenreihen. )
  • Dez.: nochmal ein Durchgang mit dem Workshop „Wissen und Nichtwissen“

4. Buchtipps (spontan)

  • Buchtipp „Das kleine böse Buch“, ab 8 Jahren (Hergenreder) – süß, aktivierend, Rätsel, Grusel
  • Buchtipp „Escape Room Trainer“

Nächstes Treffen am 7.12. (digital)

und dann auch mit: Buchtipps und Sprecher*innen-Wahl!

Aktuelles, Veranstaltung

Bibliothekseinführung – interaktiv und ohne Technik!

Viele Infos, viele Regeln – das kann schnell langweilig werden! Bibliothekseinführungen können auch spielerisch und mit wenig Aufwand (und Technik) die Basics vermitteln! Beispielbibliothek: Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich – Weibelfeldschule. Die Elemente können einfach an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Einführung Stand 2020 - Werbung Web

Und so geht’s:

Teil 1: Was stimmt und was nicht? – 15 Min.

(Ziel: interaktives Kennenlernen der Regeln, Möglichkeiten und Ausleihe der Bücherei)

Auf dem Boden liegen zwei Plakate: ein rotes mit einem Kreuz (falsch) und ein grünes mit einem Häkchen (richtig). Es werden Aussagen vorgelesen und jede*r muss sich entscheiden: richtig oder falsch? Die Antwort wird mit dem eigenen Standort deutlich gemacht, man kann auch dazwischen stehen -> die korrekte Lösung wird anschließend besprochen

Beispiel-Aussagen:

  • „Wenn ich etwas im Regal nicht finde, hilft mir mein*e Klassenlehrer*in.“
    • Falsch! Du fragst am besten das Büchereiteam oder nutzt den Katalog!
  • „Wenn ich meinen Ausweis vergessen habe, frage ich einfach eine*n Freund*in.“
    • Falsch! Nur für dich selber ausleihen, Ausweis nicht hergeben!
  • „Die Bibliothekarin wohnt in der Bücherei, darum ist eigentlich immer geöffnet.“
    • Falsch! Aber immerhin 38,5 Stunden ist geöffnet!
  • „Wer viel liest, bekommt ein Geschenk!“
    • Richtig! Als Probeleser werden Vielleser mit kleinen Preisen belohnt.
  • „Der Ausweis kostet 2 €!“
    • Falsch! Der erste ist umsonst. aber auch:
    • Richtig! Ist der erste verloren gegangen kostet der nächste 2,-/3,-.
  • „Für Schulaufgaben kann ich mir ein Tablet ausleihen!“
    • Richtig! Und zwar nur dafür.
  • „Man kann mit dem Büchereiausweis Musik downloaden und E-Books ausleihen.“
    • Richtig! Mit Freegal und der Onleihe.

 

Teil 2: Sei ein*e Bibliothekar*in! Sortiere! – 20 Min.

(Ziel: Bestand und Sortierung kennen lernen)

Teilnehmer*innen bekommen verschiedene Medien bzw. suchen sich gezielt ein Medium aus, je nach Zeit (z.B. 1 Spiel, 1 Zeitschrift, 1 Sachbuch, 1 DVD, 1 Hörbuch, 1 Musik-CD, 1 Roman) und müssen sich in der Reihenfolge der Sortierung aufstellen, ein Team just for fun oder zwei Teams gegeneinander – sortiert wird nach:

  • Gewicht: leicht zu schwer (Waage bereithalten)
  • Ausleihzeit: kurz zu lang
  • Alter des Mediums: alt zu neu
  • Alphabet: nach Titel

Bei der Kontrolle, ob die Sortierung stimmt, kann nebenbei auf Signaturschilder, auf Barcode/RFID-Chip u.ä. hingewiesen werden.

Teil 3: Stöberphase – 5-15 Min.

Aktuelles, Makerspace, Veranstaltung

Thema Datenschutz – spielerisch lernen mit den KryptoKids

KryptoKids ist ein medienpädagogisches Projekt für Jugend- und Bildungseinrichtungen zum Thema Datenschutz im Internet. Mithilfe von interaktiven digitalen und analogen Spielelementen werden die Kinder Teil einer spannenden Detektivgeschichte. So vermittelt KryptoKids auf spielerische und kooperative Weise, wie wichtig Datenschutz und Sicherheit im Internet sind. Das Projekt kann kostenfrei, selbstständig und ortsungebunden mit 8-12-Jährigen durchgeführt werden. Zum YouTube-Kanal hier klicken.

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Aktuelles, Leseförderung, Medien-Tipp

Lesetipps aus Dreieich

JuLiD (=Jugend-Literatur Dreieich) ist ein Leseclub für Jugendliche ab etwa 13 Jahren aus Dreieich und Umgebung. Seit September 2009 treffen sich die Jugendlichen monatlich in der Bücherei, um aktuelle Jugendliteratur zu sichten, zu lesen und zu bewerten. Nach jedem Schuljahr stehen fünf Siegertitel und die beste Buchreihe fest. JuLiD gibt auf diese Weise anderen Jugendlichen (und mir 😉 ) eine tolle Orientierung auf dem Buchmarkt!

TippsJuLiD2020Postkarte

Durch die Corona-Pandemie fanden seit Februar keine Treffen der Jugendliteraturjury mehr statt. Die Schule hatte auch erst mal Vorrang, denn auch Lernen auf Distanz will gelernt sein. Eine große Veranstaltung für November 2020 im Rahmen der Frankfurter Leseeule musste abgesagt werden, da die Vorüberlegungen bereits vor den Sommerferien hätten anlaufen müssen und nicht absehbar ist, was zu diesem Zeitpunkt überhaupt durchführbar sein wird.

Seit Mai 2020 gab es nun zumindest Webtreffen, teilweise auch im Schlafanzug 😉 . Da wir nun keine Bücher gegenlesen konnten, um in der Gruppe die besten herauszufinden, wurde beschlossen, ganz persönliche Lesetipps der Jurymitglieder herauszugeben. Die Jugendlichen durften alles empfehlen, was sie wollten – unabhängig vom Erscheinungsjahr und ob es explizit ein Jugendbuch war, denn Jugendliteratur ist für uns, was Jugendliche gern lesen. Wer wollte, gab mit einem kleinen Foto Einblicke in die liebsten Schmöker-Ecken. Alle Buchtipps gibt’s auf unserer Homepage:

www.julid-online.de

Einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund!
Aktuelles, Leseförderung, Marketing, Protokolle

Protokoll 08.06.2020 (Veranstaltungen in Corona-Zeiten) – Digitalkonferenz

Digitalkonferenz Symbolbild

Geht nicht – gibt’s nicht! Schon gar nicht in Kinder- und Jugendbibliotheken – auch in Corona-Zeiten!

Im virtuellen Raum haben wir uns unter über 20 Teilnehmerinnen ausgetauscht, welche Ideen es für den Sommer 2020 und die kommenden Monate gibt für Veranstaltungen in / um Kinder- und Jugendbibliotheken. Los ging es mit einer Begrüßung und der Einführung in Webex.

Protokoll: Mona Schott

Anlass:

  • Monika Mertens (Oberursel): Wegen der Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Zeit, da es sehr schwierig ist, was man ab Herbst machen darf oder ob man in den Sommerferien schon Veranstaltungen anbieten sollte – was tun?
  • Angebote schaffen auch in Corona-Zeiten
  • Bibliotheken sind derzeit nicht allzu sichtbar – wie ändern?

Aktuelle Probleme:

  • keine offenen Gruppen in Räumen möglich: Dreieich hat Veranstaltungen bis Ende August sind abgesagt, danach sprechen sie mit den Kitas und Schulen, wie es dort geregelt ist
  • kein Feedback durch Kund*innen
  • Sichtbarkeit schwierig! (kaum Reichweite durch sehr geringen Publikumskontakt:
    • v.a. für Bibliotheken ohne Social-Media-Möglichkeiten sehr schwierig)
    • möglicht viele Multiplikatori*innen nutzen (Lehrkräfte, Kinderbüro, Tagesmütter-Einrichtungen, Flüchtlingshilfe, Ferienspiele)
    • WordPress-Seite, ist relativ einfach zu bedienen
    • Aushang in Supermärkten
  • Rechtliches: wie viel darf aus einem Buch vorgelesen werden? Auch für Buch-Casting -Formate wichtig! -> dbv Rechtliches zum Thema Vorlesen
  • Frage nach Buchdurst:
    • Hanau: lässt die Teilnehmer per Mail die gelesenen Bücher aufschreiben und bewerten
    • Oberursel: weiterhin Interviews + Elternbrief
    • Preise empfanden alle als sehr wichtig für die Kinder

Charmante Lösungen aus dem Shut-Down

  • Rapunzeltag: Bücher für Kids aus dem Fenster runterlassen
  • Vorlesen aus Onilo-Büchern – Achtung! Sonderkonditionen liefen Ende Mai 2020 aus (Frau Holzmann: „Es wird an neuen Konzepten für ÖBs gearbeitet. Da wir auch für Onilo ein Konsortium haben, wird Herr Kummrow an der Stelle bestimmt immer auf dem Laufenden gehalten. Ich gebe das dann gern weiter an den AKKJ.„)
  • Preisausschreiben mit Microsoft Forms (Bärbel McWilliams FFM Europaschule)
  • Link Vorlesestunden in Langen YoutubeBilderbuchkino via YouTube (Langen) – für Kinder ab etwa drei Jahren, soll zum Anschauen, Zeigen und Mitmachen anregen
  • Digitales Wohnzimmer (Frankfurt): literarische und kreative Aktionen zum Anhören, Zuschauen, Rätseln, Basteln sowie Ankündigungen von Online Veranstaltungen wie z. B. figürliches Zeichnen im Videochat
  • Basteltipps (Obertshausen): monatlich eine neue Bastelidee zu einem bekannten Kinderbuch zum Abholen
  • Geschichten aus dem Erzähltheater – kunterbunt wie Rüsselsheim: wöchentlich Geschichten nach Hause – per Facebook.  (Kamishibai, Vorleser*in ist zu hören: auf Englisch,  Türkisch, Spanisch, Englisch, Deutsch).
  • Actionbound: Rodgau nutzt das bereits (weiteres s.u.)

Weitere mögliche Formate:

  • klassische Leseförderung
    • bereits fertig gepackte Überraschungstüten mit Feedbackbögen (im Rahmen von Buchdurst): Obertshausen
    • aufsuchende Bibliotheksarbeit in den KiTa-/Schulgruppen, denn das sind feste Gruppen (mit Kamishibai oder Bilderbuchkinos in Kitas gehen)
    • kleine Gruppen und raus gehen! (Tipp Fachstelle)
    • Web-Konferenzen: Stiftung Warentest hat Tools getestet
  • aktivierende Formate
    • Actionbound (Rodgau nutzt das bereits)
      • Klassenführungen könnte man mit Actionbound (als Konsortium) als Alternative durchführen, da gibt es vorgefertigte Module, die man abwandeln kann (wie Rodgau)
      • Fachstelle: Rabatte für Actionbound (über Leseförderung laufen lassen), nicht genutzte Lizenzen können ins nächste Jahr mitgenommen werden (über Fachstelle gibt es keine Lizenzen)
      • kleine Gruppen möglich, ideal aktuell
      • pro Tablet/Handy 1 Person (auch eigenes Gerät mgl.)
    • Rätsel zum Rausgeben:
      • Oberursel: Kommen im Moment nicht so gut an wie sonst
      • Kinder spielen im Moment mehr, durch die viele Freizeit und wollen sowas nicht unbedingt machen
    • Foto-Challenges (finde das O im Baum Vorbild Berliner Projekt)
    • baue deine Lieblingsfigur aus einem Jugendbuch mit Lego nach
    • Buch-Casting mit Online-Abstimmung (Beispiel: Frau Fanselow, Stadt Bandenburg a.d. Havel)
    • Lesetipps von Jugendlichen für Jugendliche (schriftlich/ Video/ Foto)

Hinweise:

  • Total Digital nutzen (im August läuft wieder eine Runde) (Holzmann)
  • Hessische Leseförderung wirbt derzeit dafür, noch Mittel zu beantragen
  • Linktipps von Frau Holzmann:

Link Scroller

Link Wer bezahlt mein Projekt Link Bib und Nachhaltigkeit

Link QR Code Ralley

 

Aktuelles, Internet

Digitalpakt – sind wir gewappnet?

Nicht nur Schulbibliotheken stellt der Digitalpakt vor eine große Herausforderung, die Schulen bundesweit nicht als Kunden zu verlieren und weiter als kompetenter Ansprechpartner an ihrer Seite für Medienkompetenz zu kämpfen.

Ob analog oder digital – WIR als Büchereien müssen uns bewegen, um nicht stehen zu bleiben und weiter als kompetenter Lernpartner wahrgenommen zu werden! Die aktuellen IFLA-Richtlinien dazu sind darum auch für Öffentliche Bibliotheken, die Lernpartner bleiben wollen, wichtig:

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Tolle Vorreiter ist zum Beispiel das Lernatelier, die es verstehen, Wissen zu bündeln und auch digital so aufzubereiten, dass es eine echte Lernhilfe für alle Schulangehörigen ist. Dabei erfinden sie das Rad nicht neu, sondern bündeln auch tolle externe Angebote zentral auf ihrer Homepage, die ein wahrer Schatz an Ideen und Top Links ist!

Lernatelier2Punk0.jpg

Ähnlich vorbildlich agiert die Stadtbücherei Ibbenbüren. Sie arbeiten eng mit Schulen zusammen und aktualisieren und verändern ihre Angebote – damit die Bibliothek nicht hinterherhinkt, sondern Vorreiter ist!

Ibbenbüren.jpg

Aktuelles, Protokolle

Protokoll 02.03.2020, Bad Vilbel (Escape Room / Social Media)

AKKJ in Bad Vilbel (3)

AKKJ in Bad Vilbel (2)

Anwesende Bibliotheken:

Kelsterbach, Aschaffenburg, Schwalbach Ts., Oberursel, Neu-Isenburg, Dreieich, Bad Homburg, Mühlheim, Bad Soden, Bad Vilbel, Darmstadt, Karlstein, Bensheim, Liederbach, Hofheim, Viernheim, Bad Nauheim, Wiesbaden, Altenkirchen, IMenS

Moderation: Mona Schott (Sprecherin AKKJ)

1. Begrüßung, Vorstellungsrunde

2. Escape Rooms in der Bücherei (Maria Hergenreder aus Bad Vilbel)

 

Escape_Room (PDF)

escaperoomsymbolbild.jpg

 

3. Social Media für Bibliotheken (Linda Hein aus Dreieich)AKKJ in Bad Vilbel (1).jpg

Downloads:

Auch das noch! Social Media in KiJuBis

AuchDasNoch – Social Media Handout 1

AuchDasNoch – Social Media Handout 2

 

Pause

4. Fachstelle (Linda Hein in Vertretung für Claudia Holzmann)

FakeHunter_Logo_neu.png

  • März Fortbildung zu Makerspaces in Frankfurt (zwar ausgebucht, aber bitte trotzdem bei Interesse anmelden, damit bei vorhandenem Bedarf vll. eine zweite Veranstaltung nachschieben können)
  • Holzmann heute abwesend, weil: heute in Koblenz bei Fake HunterInformationen dazu: BuB-Artikel
    • http://www.diefakehunter.de/
    • Infos der Büchereizentrale Schleswig-Holstein
    • ein Planspiel zu Falschinformationen im Internet, 8. Klassen: guter u. motivierender Ansatz, Kombi-Veranstaltung von Bibliotheken und Schulen
    • im 2. Halbjahr 2020: Frau Holzmann + Frau Bruckner + IMeNS-Verbund als Multiplikatorinnen Schulungen geben für Bibliotheken, die das in ihr Angebot aufnehmen wollen!
    • Laut der Studie ICILS  kann ein ein Drittel der Achtklässler nur klicken und wischen, aber nicht kritisch mit den Informationen umgehen: Deutschlandfunk
  • Bibliothekstag am 11.5. in Rüsselsheim:
    • Festvortrag von RiffReporter, wird sicher sehr interessant, es geht im weitesten Sinne um Demokratie (aber Frau Holzmann wird auch die Fake Hunter vorstellen)
    • Thema Demokratie: Veranstaltung mit dem BIB am 15.6. in Frankfurt (es geht speziell um Kommunen unter 15000 Einwohner und hauptamtliche Bibliotheken. Die Zielgruppe ist überschaubar und wird direkt kontaktiert.)
  • Länderübergreifende Veranstaltung mit Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt. Infos gingen schon über unsere Liste, leider gab es bisher keine Anmeldungen. Programm hängt nochmal an und ist auf unserer Website eingestellt. Infos dazu gingen rum vor Ort

5.a) Medientipps

  • Empfehlenswerte Jugendbücher zum Thema Fantasy und Sci-Fi: Rebellion:
    • Schattensturm (Revenge 2) von Jennifer L. Armentrout
    • Jenseits der Goldenen Brücke (1) (Cassardim, Band 1) von Julia Dippel
    • Buch der Engel (Angelussaga 3 ) von Marah Woolf
    • Zorngeboren von Claire Legrand
  • Wie viel wärmer ist 1 Grad? von Kristina Scharmacher-Schreiber
  • Mein Hessen-Buch von Ute Friesen
  • Heinrich will brüten von Anette Thumser und Nikolai Renger
  • Lies mal vor von Irene Margil

5b) Veranstaltungstipps

  • Sausewind : Die Geschichte eines Anhornblatts von Vanessa Weil
  • Boris Pfeifer (??? Kids) hätte am 30. September noch einen Termin für eine Lesung in der Nähe von Hösbach
  • ab 11. Mai findet das Festival „Huch ein Buch 2020“  in Darmstadt statt. Verschiedene Einrichtungen führen Lesungen durch. Am 11. Mai ist Paul Maar da.
  • Ausstellung YOUniworTH der Jugendmigrationsdienste ist einmalig in Deutschland und sehr zu empfehlen (und kostenlos!)YOUniworTH Banner.jpg
  • interaktive Ausstellungen für Bibliotheken/Schulen u.ä.:
    Wanderausstellungen Übersicht

6. Verschiedenes

  • nächster Termin? starke Unstimmigkeiten: DoodleAnfrage – bitte eintragen bis 16.03.2020
  • Location noch unklar, Viernheim ja, falls bis Anf. Juni
  • Themenvorschläge:
    • Schoßkinder-Veranstaltungen
    • Hauptsache Event? Wie haben sich Veranstaltungsformate gewandelt? Was funktioniert noch?
    • Nachhaltigkeit: bei internen Abläufen, auch: Veranstaltungsformate
Aktuelles, Leseförderung, Marketing

Lesekünstler*in gesucht

 

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 1306-292
Telefax: +49 69 1306-17292
E-Mail: presse@boev.de
http://www.boersenverein.de

 

Lesekuenstler2020

 

Presse-Information


„LesekünstlerIn des Jahres“ gesucht: Autoren vorschlagen und Lesung gewinnen

Buchhandlungen und Bibliotheken können bis zum 21. Januar Kinder- und Jugendbuchautoren vorschlagen / Lesung mit dem Preisträger und Bücherpaket zu gewinnen / Preisverleihung am 13. März auf der Leipziger Buchmesse

Welche Autorin, welcher Autor erzählt besonders lebendig und begeistert Kinder für Bücher und Geschichten? Die Interessengruppe (IG) Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt den Preis für die beste Vorleserin oder den besten Vorleser unter den Kinder- und Jugendbuchautoren. Buchhandlungen und Bibliotheken können bis zum 21. Januar 2020 ihre Empfehlungen für Autorinnen und Autoren einsenden. Die IG Leseförderung kürt den oder die „LesekünstlerIn des Jahres“ am 13. März 2020 auf der Leipziger Buchmesse. Alle teilnehmenden Buchhandlungen haben die Chance, eine Preisträger-Lesung zu gewinnen. Teilnehmende Bibliotheken können ein Buchpaket gewinnen.

Die IG Leseförderung wählt als unabhängige Jury aus allen Einsendungen die „LesekünstlerIn“. Bei der Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse lost die Gewinnerin oder der Gewinner eine Buchhandlung für die Lesung aus. Die Reise- und Honorarkosten für die Veranstaltung übernimmt der Verlag der Autorin oder des Autors. Auch der Gewinner des Buchpakets wird auf der Messe ausgewählt.

Die Preisverleihung findet am 13. März 2020 um 14 Uhr auf der Leipziger Buchmesse (Forum Literatur, Halle 4, Stand F 100) statt.

Buchhandlungen und Bibliotheken können Vorschläge über das Anmeldeformular per Brief, E-Mail oder Fax an die angegebene Adresse einreichen. Einsendeschluss ist der 21. Januar 2020. Eine Übersicht mit Informationen zum Wettbewerb und einer Liste aller Preisträger ist online abrufbar.

Für Rückfragen steht Birgit Koch, Fachausschüsse, Telefon +49 (0) 69 1306-511, E-Mail: koch@boev.de, zur Verfügung.

Frankfurt am Main, 6. Januar 2020

 

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch@boev.de
Cathrin Mund, PR-Manager
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund@boev.de

 

Aktuelles, Makerspace, Protokolle

Protokoll – 11.11.2019, Oberursel (Makerspace)

anwesend: Karlstein, Kelsterbach, Kelsterbach, Bad Vilbel, Bad Nauheim, Hofheim, Obertshausen, Kronberg, Rodenbach, Wiesbaden, Rodgau, Idstein, Mainz, Dreieich, Bad Homburg, Fachstelle, Bad Soden, Neu-Isenburg, Darmstadt

Protokoll: Linda Hein

 

Makerspace – ein Erstkontakt

+++ Info: Neuer Menüpunkt MakerBib auf unserer Homepage!+++

Monika Mertens (Stadtbücherei Oberursel):

Wohin steuern Bibliotheken?
„Flexibilität im Kopf und Raum als Grundvoraussetzung“
Wer will man sein? Man muss Schwerpunkte setzen! 

&

Claudia Holzmann (Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken  Wiesbaden):

Was ist MakerSpace?

 

Warum Makerspace?

  • Ausleihzahlen sind auf Rückgang und Besucherzahlen nehmen zu: Bibliotheken verändern sich und wir müssen unseren Platz in der Gesellschaft neu definieren
  • geändertes Arbeits-/Nutzerverhalten, z.B. Coworking Spaces: digitale Nomaden, die überall arbeiten können mit guter digitaler Infrastruktur
  • Bibliotheken werden künftig viel individueller sein (müssen)
  • 1. Ort = Zuhause, 2. Ort = Arbeit, 3. Ort = Erholung/Öffentlichkeit (einst: Shoppingmalls -> Bibliotheken steuern dort hin bzw. sind das schon!)
  • Trend außerdem: Nachhaltigkeit (Biblio2030, Nachhaltigkeitsrolle der UN, Rodenbach: verleiht Taschen -> LeserInnen nähten Bibliothekstaschen, die jetzt ausgeliehen werden, bei Preisverleihung Handtaschen-Tausch-Party)

Wer wollen wir sein?

  • Die Kommunikative: Bibliotheken als „Dritter Ort„:
    • sich geborgen und trotzdem aktiviert fühlen, schwierig: heterogene ZG
    • Begegnung, Kommunikation, Platz für kreative Gestaltung
      • nicht mehr nur Ausleihort: lebendiger Treffpunkt! (Lego-Ecke Oberursel)
      • d.h.: Aufenthaltsqualität! (gemütlich + funktional): rollbare Regale, gemütliche Sitzecken
      • Veranstaltungsort im Herzen der Stadt: Makerspace, MINT-Veranstaltungsraum (Bad Vilbel)
  • Die Digitale: Angebote, selber vertreten sein = Bibliothek als „Vierter Ort“
    • virtuelle Kommunikation: Bibl. von daheim nutzen (OVH, Freegal, Youtubevideos von der Bibl.)
    • Tablets in der Bibl.: Angebote schaffen, die die BesucherInnen digital an den analogen Ort locken
    • Library Lab: ausprobieren und lernen digitaler Angebote (Roboter, Augmented Reality)
    • Spielestraße (interaktiv konzipierter Fußboden)
  • Mit allen für alle: Bürgerpartizipation (= Wohnzimmer der Stadt)
    • Kinder-/Jugendbüros (Oberursel)
    • eher noch unterentwickelt in deutschen Bibliotheken
    • Moderatoren von außen ratsam für Begegnung auf Augenhöhe
    • vom kleinen (Benutzerwünsche) bis zum Großen: Einkaufen mit Jugendlichen
    • kann auch nach hinten losgehen
    • Bibliothek ist dafür da, dass das Entstehen von Ideen bei BürgerInnen gefördert wird, u.a. Mit Büchern, aber nicht nur

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Claudia Holzmann: Was ist MakerSpace?
(„Bitte denken Sie breit!“)

Warum sollten Bibliotheken über Makerspace nachdenken?

Unbenannt-6

  • Stärken von Bibliotheken: 
    • Wir sind Profis beim Verleihen! Was wird künftig verliehen? (Medien? Tablets? Werkzeug?…) – Bibliothek der Dinge
    • Wir sind Profis auf dem Gebiet der Veranstaltungsarbeit – nutzen wir das!
    • Wir sind Profi auf dem Gebiet der Vernetzung – vernetzen wir uns!
    • vor allem im Hinblick auf die aktuelle Politik: Wir bieten neutrale Orte, können als Treffpunkte, Orte der Demokratie dienen („Miteinander reden“, BiB)
    • Bibliotheken leben des Trend des Teilens (Thema Nachhaltigkeit, Sharing is caring)
    • Zugang zu Information uns Bildung ermöglichen = Ziel von Bibliotheken

 

  • Umfrage bei hessischen Bibliotheken zum Thema ergab eher Missmut („immer diese Anglizismen“, heftige Emotionen, Unverständnis, …)
  • „Makerspace“ ist der falsche Begriff! -> auch nähen, Urban Gardening, Repair-Café, basteln, Lego-Ecken … = Makerspace
  • ermutigt Bibl., spielerisch ranzugehen
  • Flexibilität notwendig (im KOPF und im RAUM) – müssen alle Regale bleiben? Platz und Räume schaffen Raum für Kreativität und Aktivität!
  • Samstags-/Sonntagsöffnungszeiten auch zur Diskussion stellen (derzeit mal als Ausnahme 1x/Jahr in Oberursel möglich, weil mehr nicht erlaubt, auch nur mit Ehrenamtlichen)
  • Geschichtliche Makerspaces:
    • Bibl. von Alexandria: auch Bücherbestände, aber eher Treffpunkt für Gelehrte
    • Leonardo DaVinci = erstes Makerspace-Büro
    • 1995 Berlin C-Base (Hackspace -> Website ansehen!)
    • 2006: erste MakerFaire
    • 2013: erstmals in deutscher Fachzeitschrift im Bibliothekskontext erwähnt: Kauf des 3D-Druckers für die Stadtbibliothek Köln

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Beispiele

  • Hamburger Bücherhallen hat 2/3 der Regale ausgemustert: Raum geschaffen, restl. Bücher als „Anlockpunkt“
  • Fayetteville: erster Bibliothekarischer Makerspace
  • Europa: Idea Stores (eher in sozialen Brennpunkten, Bibl. nicht in zentraler Stelle, aber dabei)
  • Veranstaltungsprogramm der Fachstelle 2020 mit Schwerpunkt Makerspace!
  • Minecraft-Workshop Kooperation mit VHS (versch. Zielgruppen, gemeinsames Konzept)
  • Fachstelle Rheinland-Pfalz stellt demnächst Konzepte online
  • Offene Werkstätten: RepairCafé
  • Ludwigshafen: Cosplayer arbeiten vor Ort an ihren Kostümen

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Makerspace – Wie fange ich an?

  • Umfeldanalyse: Konkurrenten oder Kooperationspartner?, auch mit Nachbarbibliotheken: nicht alle alles, sondern gemeinsam besprechen, sich aufteilen, Partner: JuPa?
  • Zielgruppenanalyse: Wer sind meine KundInnen? Wer soll KundIn werden? (auch mal bibliotheksexterne Gruppen reinlassen?)
  • Trends/allgemeine Entwicklungen vor Ort: Wo steuert auch meine Kommune hin? Was können/sollten WIR vor Ort machen?, z.B. Schule: Trend Digitalisierung (Schulen benötigen großen Bildungsträger zur Kooperation)
  • Equipement -> fertige ekz Kisten sind ein Anfang, Upcycling-Workshops (aus Müll, kostet nichts)

aber…

  • Keine Zeit! -> Makerday: auch Experten (FORSCHERFREUNDE: bringen alles mit und zeigen alles – Oberursel)
  • Kein Personal! -> Vereine, Ehrenamtliche, Schulen, Personen mit Hobbies
  • Kein Geld! -> Koop., FV, Landesförderung, Crowdfunding, über Kreisebene: mit anderen Bibliotheken vernetzen, an Förderprojekt teilnehmen – z.B. Total Digital 100% Förderung für die Projekte, die bereits komplett fertig sind
  • Kein Platz! – Mobiler Makerspace, Makerday, Ferienangebot, einiges braucht nicht viel Platz, Buchtrailer drehen

Danke an Frau Mertens und Frau Holzmann für die tolle Vor- und Aufbereitung des Themas! Im Anschluss wurden Beispiele in der Praxis ausprobiert. (MakeyMakeys, Roboter der ekz und Lego-Autos ebenfalls ekz)

Beispielpraxis: MakeyMakey (Dreieich)

Beispielpraxis Roboter und Lego (Kelsterbach)

 

Fachstelle

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  • Zweisprachiges Bilderbuch? Wenn ja, dann im AKKJ verankert – es werden Projektpartner gesucht! (Es geht um das vor-Ort machen)
  • Broschüre zur Projektförderung des Kompetenznetzwerks Bibliotheken finden Sie hier zum Download HIER/Bild rechts
  • Booklet „Bibliotheken für dummies“: Bitte bestellen Sie das gezeigte Booklet über den Verlag Wiley. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Mittnacht (cmittnacht@wiley.com)

 

  • Nachhaltigkeitsziele in Bibliotheken: https://www.biblio2030.de/agenda-2030/ (Unter: Was ist die Agenda 2030 : Entstehungsgeschichte sehr übersichtlich)
    • dort auch die angesprochenen Best-Practice-Beispiele („Beispielsammlung“ am rechten oberen Rand), die auch auf den Folien nochmal verlinkt sind im Rahmen der Fachkonferenz
    • Wie es um Nachhaltigkeit in Ihrer Kommune bestellt ist, können Sie bzw. auch Ihr Träger an dieser Stelle prüfen: https://sdg-portal.de

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  • Bilinguales Bilderbuch – Projektpartner gesucht!
    • Initiator: Bücherpiraten, Projekt
      „1001 Sprache – bilingual-picturebooks.org
    • pro Bundesland 1 Projektpartner gesucht, mit dem Bücherpiraten zusammen eine Multiplikator*innen-Werkstatt durchführen können
    • bei Interesse bei Frau Holzmann (Fachstelle) melden!

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Medientipps

  • Boris Pfeifer: Mertens Oberursel fragt, wer 2020 mitmachen will (Drei ??? Kids) -> Bad Vilbel
  • Izara (Julia Dippel): Reihe, mal mit neuen Elementen
  • Cassardim (Julia Dippel): derzeit bereits gehypt auf Instagram
  • Lies mal vor! (Carlsen)
  • Drei Freunde – Wilde Weihnacht (Bilderbuch) -> gegen Abholzung der Weihnachtsbäume
  • Die Welt, die dir gefällt (Gretas Schwestern, Julia Neuendorf) – Schaffung von
    Gesprächsanlässen (Fragen direkt an das Kind)
  • BöseMann (Gewalt in der Familie), Gro Dahle

 

Nächstes Treffen (vorauss. Mitte Feb. 2020: bereit wären: Schwalbach, Rodgau, Bad Vilbel – wird noch geklärt)

Aktuelles, Protokolle

Protokoll 26.08.2019, Obertshausen (Sachbücher)

Teilnehmer: Bad Naunheim, Bruchköbel, Obertshausen, Rodgau, Mühlheim, Marburg, Wiesbaden, Bad Homburg, Kelsterbach, Hofheim, Oberursel, Hanau, Bad Vilbel, Neu-Isenburg,

Hessische Fachstelle: Frau Holzmann und Praktikantin
Referentin: J. Bummel (Buchhandlung Eulenspiegel, Hochheim)

Protokoll: Jutta Kadau, Wiesbaden

TOP 1 – Begrüßung, Kurzvorstellung

TOP 2 – Präsentation von aktuellen Kinder- und Jugendsachbüchern

AKKJ 26.08.2019 Buchhandlung Eulenspiegel LogoJutta Bummel, Buchhandlung Eulenspiegel:

  • Schwerpunkt der Veranstaltungsarbeit der Buchhandlung sind Aktionen mit Kindern und Jugendlichen zur Leseförderung. U. a. Leseclub, Leseförderkreis Hochheim, Gutscheinaktion zum Welttag des Buches, Klassenbesuche.
  • Ausführliche Informationen im Internet unter http://www.eulenspiegelbuch.de

Kinder- und Jugendsachbücher:

  • Seit 2016, nach dem Erfolg von „Bienen“ von Piotr Socha, werden von Verlagen wieder vermehrt besondere, teilweise künstlerische Sachbücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Darunter auch „All Ager“, die auch für Erwachsene noch ansprechend sind.
  • Im Jahr 2018 wurden über 9500 Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht, darunter ca. 10% Sachbücher.
  • Vielfältige Veröffentlichungen für Kinder bis 10 Jahre. Das Angebot für Jugendliche geht zurück, da auch die Nachfrage sinkt (Konkurrenz durch digitale Medien). Wichtige neue Titel in diesem Bereich sind z. B. hochwertige Graphic Novels.
  • Sachbücher für Kinder und Jugendliche sind visuell geprägt, dabei sind Illustrationen und Grafiken wichtiger als Fotos
  • Vorteil ggü. Internet: Haptik, tw. lebensgroße Bilder, begrenzte Textmenge (bessere Überschaubarkeit)
  • Kriterien gutes Sachbuch:
    • Texte müssen fundiert, sachlich, verständlich und ansprechend sein
    • geeignete Illustratonen
    • Fremdwörter müssen erklärt werden (Glossar)
    • Stichwortverzeichnis wichtig
  • Altersangaben sind immer schwierig, da Kinder oft ganz unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen (z. B. „Expertenwissen“)
  • Schwerpunktthemen bei Neuveröffentlichungen 2019 sind Natur (hier vor allem Tiere, Bienen, Insekten, Wald), die Mondlandung und Umweltschutz
  • Sachbücher helfen auch Eltern, Fragen ihrer Kinder zu beantworten.
  • Neuer Trend: Bücher von Vloggern (Youtuber). Quellen dafür sind:
    • Die Jugendlichen selbst
    • Verlag „Community Editions“ spezialisiert auf „Social Media Influencer“

Titelliste

  • Auswahl der Titel: wurde in Mail an AKKJ-Mitgliedsbibliotheken beigefügt, Anfrage bitte bei Sprecherin
  • überwiegend Einzeltitel, wenige Titel aus neue Reihen
  • Erscheinungsjahr überwiegend 2019, wenige von 2018

 

TOP 3 – Bericht aus der Fachstelle

  • Flyer „Bibliotheken und Demokratie“ – Stellungnahme des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. als Download auf www.bibliotheksverband.de 
  • Beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft können unter www.bmel.de/publikationen kostenlose Broschüren zu Themen wie „Entdecke den Wald“, „Entdecke das Wasser“, „Entdeckt wie’s schmeckt“ und weiteren Themen bestellt oder heruntergeladen werden. Oft sind auch Arbeitsmaterialien erhältlich.
  • Interessanter Blog mit Tipps und Tools zur Medienpädagogik:
    www.medienpaedagogik-praxis.de
  • Im November 2019 startet „Lesestart 1-2-3“. Die ersten beiden Sets werden in aufeinanderfolgenden Jahren in der Kinderarztpraxis verteilt, das dritte Set ab 2021 dann in Bibliotheken. Die Fachstelle informiert rechtzeitig.
  • Interessanter Artikel: Daniel Hajok, Der veränderte Medienumgang von Kindern. Tendenzen aus 19 Jahren KIM-Studie
    in: JMS Jugend Medien Schutz-Report, Seite 6 – 8
    JMS, Jahrgang 42 (2019), Heft 3, ISSN print: 0170-5067, ISSN online: 0170-5067
  • Evangelische Fachstellen haben eine (Kinder-) Messlatte mit Buchtipps herausgebracht.
  • Publikation des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz „Leseförderung & Medienbildung mit Tablets“ zum kostenlosen Download.

 

  • Termine 2020 in Vorbereitung (Rückfragen bitte direkt an Fachstelle)
    • Januar in Hanau: „Jetzt lernst du mich richtig kennen – Was Nutzer wirklich wollen“
    • Februar in Gießen: „Das Didaktik-Rad – Wer soll was, wozu, von wem, wie, mit wem, womit, wo, wann und ohne Störungen lernen?“.
    • März in Wiesbaden: Best Practice
    • Storytelling
    • Schöner streiten

 

  • Termine 2019
    • 21.10.19 Leseförderung für Senioren
    • Mehrere Termine zur Onleihe-Praxis
    • 2.12.19 Film „EX LIBRIS – Die Public Library von New York“

 

TOP 4 – Medientipps, Lesungstipps

Medien

  • Für die Nintendo Switch das Spiel Labo
  • Cornell und der Toaster (der Illustrator Robert Scheffner kommt aus Obertshausen)
  • Wenn Worte meine Waffe wären
  • Plötzlich war ein Wuckel da
  • Ausflug zum Mond

Veranstaltungen

  • Interaktive Ausstellung „Mensch du hast Rechte“ in Dreieich, Weibelfeldschule
  • Bericht aus Obertshausen über Veranstaltung in den Sommerferien: Storytelling mit Tablets, Apps und Lego-Steinen. App-Empfehlungen: ComicLife (kostenlospflichtig), CoSpaces (kostenlos)


TOP 5 – Verschiedenes

  • Diskussion über die Definition des Begriffs „MakerSpace“ – daraus ergibt sich der Wunsch nach einem Treffen zu diesem Thema.
  • Unsicherheit in rechtlichen Fragen bei der Verwendung von Illustrationen bei Veranstaltungen/beim Vorlesen von Bilderbüchern. Nach der Fortbildung am 4.9.2019 „Datenschutzfragen für Öffentliche Bibliotheken“ wird ein Video der Veranstaltung veröffentlicht.

Nächstes Treffen

  • 11.11.2019 in der Stadtbücherei Oberursel,
    Thema: Makerspace – müssen wir das jetzt auch noch machen?